Archiv der Kategorie: Bücher

The Ascent of Birds: how modern science is revealing their story

John Reilly: The Ascent of Birds: How Modern Science Is Revealing Their Story. Pelagic Pub. Ltd. 2018

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Dies ist schlicht und einfach das beste Buch, das ich bisher gelesen habe!

Das Buch ist in zwei Teile unterteilt: der erste behandelt die Nicht-Sperlingsvögel, der zweite die Sperlingsvögel mit insgesamt 27 Geschichten mit je einer Vogelart als Protagonist, über deren Abstammung und Werdegang man dann alles nur Denkbare erfährt. 

So erfährt man zum Beispiel, dass der Fettschwalm seit 72 Millionen Jahren seinen ganz eigenen Weg geht; wie es möglich ist, dass es in Südamerika so unglaubliche viele suboscine Sperlingsvögel gibt, während sie im Rest der Welt nahezu verschwunden sind und z.B. in Europa überhaupt nicht mehr existieren; dass unsere allseits bekannten Stadt-Amseln aus Zentralamerika stammen; dass der Italiensperling eine Hybridart ist, die vor etwa 8000 Jahren entstanden ist und dass der Idaho-Kreuzschnabel mit ca. 6000 Jahren die wohl jüngste existierende Vogelart ist.

Und so weiter und so fort ….

Der Autor schafft es, wissenschaftliche Fakten wirklich spannend und unterhaltsam zu vermitteln und das Ganze so, dass vorm geistigen Auge Bilder entstehen, ja ganze Filme ablaufen; dies schafft man nicht durch bloßes Aufzählen von Fakten, sondern durch Erzählen von Geschichten, und genau dies tut der Autor.

Ich möchte dieses Buch unbedingt empfehlen!!!

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bearbeitet: 15.03.2021

The Birds of Paradise

Clifford B. Frith; Bruce M. Beehler: The Birds of Paradise. Oxford University Press 1998

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Dem Buch fehlt leider der Einband, da ich es gebraucht gekauft habe, es stammt aus der Bibliothek der University of Nottingham.

Das Buch gehört zu der ‚Bird Families of the World‘-Serie, die etliche Monografien umfasst, in diesem Fall eine die sich mit der Familie der Paradiesvögel befasst; es ist das bis dahin umfassendste Werk über diese interessante Vogelfamilie und fasst hier auch die Furchenvögel (Cnemophilidae) und den Lappenhonigfresser aus der Familie der Honigfresser (Meliphagidae) mit ein, die damals noch als Paradiesvögel galten. 

Besonders interessant finde ich persönlich die Abbildungen aller bekannten Hybridformen, die hier erstmalig in einer derartig hohen Qualität dargestellt werden, einige tatsächlich überhaupt zum allerersten mal.

Die Abbildungen, und zwar die Farbtafeln wie auch die Schwarzweißzeichnungen, stammen von William T. Cooper und sind durchweg wunderschön und sehr genau.

Das Buch kann nur empfohlen werden, ist allerdings offenbar ‚out of print‘.

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bearbeitet: 28.11.2020

The Lost World of the Moa: Prehistoric Life of New Zealand

T. H. Worthy: The Lost World of the Moa: Prehistoric Life of New Zealand. Indiana University Press 2002

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Es wird mal wieder Zeit für eine Buchvorstellung, ich komme sonst nicht mehr hinterher.

The Lost World of the Moa – die verlorene Welt der Moa(s) ist ein wirklich umfassendes (718 Seiten) Werk, dass sich mit der Tierwelt Neuseelands beschäftigt, genauer gesagt mit der des prähistorischen Neuseelands, aus einer Zeit bevor die ersten Menschen ihre Füße auf neuseeländischen Boden setzten.

Hierbei werden nicht etwa nur alle Arten der Moa(s) vorgestellt und quasi alles zusammengefasst, was irgendetwas mit ihnen zu tun hat sondern auch sämtliche anderen Vogelarten, aber auch Reptilien- und Amphibienarten dieser großen Inselgruppe; die gesamte neuseeländische Faunenregion wird abgedeckt – also die neuseeländischen Hauptinseln sowie die subantarktischen Inseln aber eben auch Macquarie Island und die Norfolk-Inseln, die politisch zu Australien gehören, faunistisch aber eindeutig zu Neuseeland.

Es ist erschreckend, wie viele Arten innerhalb der kurzen Zeit der Besiedlung durch Menschen komplett verschwunden sind; aber es ist auch sehr interessant wie viel wir trotzdem auch heute noch über sie erfahren können.

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Man darf nicht vergessen, dass dieses Buch heute schon wieder fast 20 Jahre alt ist und somit etliche neue Erkenntnisse hinzu gekommen sind und das selbe Buch, würde man es heute schreiben, wohl doppelt so dick ausfallen würde.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der an Der Fauna Neuseelands oder an Paläontologie interessiert ist.

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bearbeitet: 21.11.2020

Die Vögel Europas von John Gould

Francis Roux: Die Vögel Europas von John Gould. Delphin 2019

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… eines dieser Bücher, bei denen ich nicht genau weiß wie ich sie einordnen soll: es ist offenbar auch unter dem Titel „Die Vögel Europas: Tiermalerei in Vollendung“ in Umlauf, jedenfalls laut amazon.de, und es handelt sich um eines der wenigen Bücher, die ich in einem echten Buchladen gefunden habe, sogar hier in der Stadt in der ich lebe!

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Das Buch ist in deutscher Sprache, scheint aber eine französische Produktion zu sein, die sich wiederum mit einem englischen Ornithologen, nämlich John Gould, beschäftigt, bzw. mit dessen Werk oder vielmehr mit den dazugehörigen Abbildungen, die allerdings wiederum gar nicht von John Gould stammen sondern von Joseph Wolf, einem deutschen Maler.

Die Texte stammen vom Autor, Francis Roux und nicht etwa von John Gould, der jedoch immer wieder zitiert wird … ein wenig verwirrend das Ganze, nicht wahr? 

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Das Buch ist offenbar als eine Art Hommage an John Gould gedacht, fällt aber eher als eine an den oben erwähnten Maler aus, nun ja, die Bilder sind sehr schön und ich kann das Buch durchaus empfehlen, es ist kein Muss, aber eine nette Bereicherung für jede Vogelbuchsammlung.

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bearbeitet: 19.10.2020

Rails: A Guide to the Rails, Crakes, Gallinules and Coots of the World

Barry Taylor; Ber Van Perlo: Rails: A Guide to the Rails, Crakes, Gallinules and Coots of the World. Yale University Press 1998

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Dieses Buch habe ich schon eine ganze Weile – ein Muss für jeden Rallen-Fan, wenngleich es allerdings eigentlich nur die noch lebenden Arten beinhaltet und ein paar der in historischen Zeiten ausgerotteten, darüber hinaus aber nicht auf all die zahllosen Arten eingeht, die nur anhand von subfossilen Knochenfunden bekannt sind.

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Die Darstellungen sind recht großformatig und erinnern an Aquarelle, bzw. sind eigentlich Aquarelle oder eher gröber ausgefertigte  Wasserfarbenbilder, denen die oft feinen Details im Gefieder der echten Vögel fehlen.

Das Buch kann ich trotzdem nur empfehlen!

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bearbeitet: 11.10.2020 

Birds of Stone: Chinese Avian Fossils from the Age of Dinosaurs

Luis Chiappe; Meng Qingjin: Birds of Stone: Chinese Avian Fossils from the Age of Dinosaurs. Johns Hopkins University Press 2016

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Dieses Buch zeigt die wohlbekannten fossilen Vögel aus den Ablagerungen der unteren Kreide der Liaoning-Formation in China mit großformatigen, hochauflösenden Fotografien.

Außerdem informiert es über den aktuellen Wissensstand, z.B. zu den Eigenarten des Skelettaufbaus und des Aufbaus des Weichgewebes oder der Federn, zum Wuchsverhalten der verschiedenen ausgestorbenen Vogel-Infraklassen und zu deren vermutlicher Lebensweise inklusive Ernährung und Vermehrung.

So weit so gut ….

Ich habe zwei kleine Kritikpunkte.:

-Das Buch beinhaltet bei weitem nicht alle der fossilen Vogelformen, die in der Liaoning-Provinz gefunden wurden sondern beschränkt sich auf einige der besser bekannten Gattungen wie Confuciusornis, Gansus usw..

-Das Buch ist voller großformatiger und großartiger Fotos von vielen der zahllosen Vogelfossilien, einige davon wurden nie zuvor publiziert, doch es ist nicht ein einziges Mal irgendeine Größenskala angegeben, was ich persönlich schade finde.

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bearbeitet: 17.05.2020

The Inner Bird: Anatomy and Evolution

Gary W. Kaiser: The Inner Bird: Anatomy and Evolution. UBC Press 2007

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Ich muss gestehen, dass dieses Buch so überhaupt nicht das ist was ich eigentlich erwartet hatte, ich hatte mir nämlich so eine Art „Welcher-Knochen-am-Skelett-heißt-wie-Buch“ vorgestellt.

In diesem Buch geht es aber viel mehr darum wie Vögel funktionieren, und zwar im wahrsten Sinne des Titels – im Inneren, und hierbei sind vor allem die Knochen von Interesse.

Sehr viel mehr kann ich momentan noch nicht sagen/schreiben, weil ich mich noch nicht komplett durch gelesen habe.

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bearbeitet: 27.12.2019

Die verlorenen Arten

Christopher Kemp: Die verlorenen Arten: Große Expeditionen in die Sammlungen naturkundlicher Museen. Verlag Antje Kunstmann GmbH 2019

Well, what a book …! 

I found this little treasure in an actual bookstore, a rare event these days ….

The author has done a lot of very, very good work, he visited several museums all over the world, and almost like a journalist (but a good one), he also interviewed several scientists to gain information about their respective „obsessions“, some of them are interested in – and specialzed to a special genus of frogs only etc..

The museums all over the world still keep giant collections, some more than 100 years old,  that no one has ever seen, let alone catalogized or researched, and, due to job cuts and neglected financing, some of these hidden treasures are now literally crumbling to dust. There are some few scientists who take the challenge to research the sheer ammount of items while revising a special genus of insects or of any other animal or plant etc., and while doing so they almost always discover new species, many of which are already extinct in the localities where they were collected hundreds of years ago. 

The book shows us that many museums are a treasure troves full of undiscovered biodiversity that need far more attention by the public, and tells the stories of their discoveries, from the first collection to the latest state of things. 

I can only recommend this book!

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This book is also available in English: „The Lost Species: Great Expeditions in the Collections of Natural History Museums“.

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edited: 27.10.2019

A Field Guide to Mesozoic Birds and Other Winged Dinosaurs

Matthew P. Martyniuk: A Field Guide to Mesozoic Birds and Other Winged Dinosaurs. Pan Aves 2012

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Ich habe dieses Buch schon ein paar Monate, und ich muss gestehen, ich weiß nicht recht wie ich es einordnen soll.

Die Idee des Autors war es, sein Buch wie einen herkömmlichen Field Guide, ein Bestimmungsbuch für unterwegs, aufzubauen und genau das ist ihm auch gelungen. Das Buch umasst hierbei alles was im Mesozoikum gelebt hat und (sowohl wahrscheinlich wie auch tatsächlich) Federn besessen hat (nicht alles davon würde heutzutage als Vogel durchgehen). 

In der Einleitung erfährt man, was genau ein Vogel ist, oder, anders ausgedrückt, wie weit man diesen Begriff dehnen kann (… alles was Federn hat ….). Es folgen einige Informationen über den Ursprung der Vögel, den Ursprung der Federn und, vor allem, ein kleiner Überblick über die Vielfalt, die innerhalb dieser Tiergruppe bereits im Mesozoikum geherrscht hat.  

Fast jede der vorgestellten Arten ist mit einer Abbildung versehen, die jeweils auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, weshalb man sich nicht wundern darf, dass die allermeisten Abbildungen eher weniger farbenfroh ausfallen (“Carotinoids be damned” schreibt der Autor hierzu schon als Vorwort).

Ich kann dieses Buch nur empfehlen! 😛

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bearbeitet: 20.10.2019

Messel – Ein fossiles Tropenökosystem

Stephan F. K. Schaal; Krister T. Smith; Jörg Habersetzer: Messel – Ein fossiles Tropenökosystem. E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung 2018

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This is the latest summary of the current knowledge of the fossil fauna and flora of the Middle Eocene of Messel, Germany. You can actually get it in two versions, a German one and a English one.

The book indeed covers all of the mammal-, bird-, reptile-, amphibian-, and fish species, as well as probably only some of the insect species known at the date of publication, yet, and that is very annoying, contains only a very small ammount of plant species, which probably is because their fossils are not yet fully examined, who knows.

There are photos of all species covered, reconstructions of some of the mammals, but actually none of the birds, however, the book contains three murals (at least I think they are murals), which again show several of the Messel birds (however, without naming them), among them the famous Messel ‘rail’, unfortunately with a way too short tail and a fleshy comb on its head (I will get back to that some time ….).

All in all, the book can be recommended to all who are interested in Eocene biodiversity!   🙂

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edited: 20.03.2019

The Lost Birds of Paradise

Errol Fuller: The Lost Birds of Paradise. Airlife 1996

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Dieses etwas in die Jahre gekommene Buch hat sicher nichtsdestotrotz nichts von seiner Aktualität verloren, auch wenn sein Titel etwas irreführend ist, etwas.

Es geht um Hybriden innerhalb der Familie der Paradiesvögel (Paradisaeidae), welche, zumindest in einigen Fällen, aber eventuell gar keine Hybriden sondern tatsächlich verlorene Arten darstellen mögen – ‚verloren‘ weil die meisten davon nur von wirklich sehr wenigen Exemplaren bekannt sind, die im vergangenen Jahrhundert für die Modeindustrie gesammelt wurden und die eventuell heute ausgestorbene Formen darstellen könnten. 

Man erfährt viel über die Geschichte der ornithologischen Sammlungen einiger der bekanntesten Museen der Welt, über die Arbeit der Ornithologen vergangener Jahrhunderte und, wahrscheinlich am wichtigsten,  über die sich scheinbar nie ändernde gehorsame Angewohnheit, Aussagen sogenannter Experten niemals in Frage zu stellen, weil angenommen wird, dass sie einfach nicht falsch sein können (alle seltenen Formen wurden vor fast 100 Jahren zu Hybriden erklärt – und dies wurde offensichtlich erst in heutiger Zeit in Frage gestellt, obwohl einige Fälle tatsächlich fraglich sind). 

Jede einzelne ‚verlorene‘ Form wird mit mindestens einer zeitgenössischen oder modernen Darstellung abgebildet, hier und da findet sich sogar ein Foto eines Museumsexemplars.

Ein Buch, das durchaus empfohlen werden kann.   🙂

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bearbeitet: 02.02.2019

Capturing the Essence: Techniques for Bird Artists

William T. Cooper: Capturing the Essence: Techniques for Bird Artists. Yale University Press 2011

William T. Cooper, der leider 2015 verstorben ist, war einer von wenigen wirklich überdurchschnittlich begabten Künstlern. Er hat hauptsächlich australische Vögel gemalt und hat auch sehr viele Bücher illustriert. Seine Bilder zeigen die Vögel sehr, sehr lebensecht, mit kräftigen Farben und meist umgeben von echten Pflanzen usw. mit tatsächlich existierenden Landschaften im Hintergrund.

Ich habe dieses Buch als Geburtstags-/Weihnachtsgeschenk bekommen.   🙂

In diesem Buch gibt der Künstler einen Einblick in sein Werk, seine Art zu malen aber auch einige Hinweise in Bezug auf anatomische Besonderheiten bestimmter Vogelgruppen; ich denke, es ist immer sehr informativ zu sehen, wie jemand anderes etwas tut was ich liebe – malen. 
Ich kann dieses Buch nur empfehlen, auch wenn es gern etwas dicker ausfallen hätte können.   😉 

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bearbeitet: 05.01.2019

Drawn From Paradise: The Discovery, Art and Natural History of the Birds of Paradise

David Attenborough; Errol Fuller: Drawn From Paradise: The Discovery, Art and Natural History of the Birds of Paradise. HarperCollins Publishers 2012

Dies ist ein weiteres Buch, das ich als Geburtstags-/Weihnachtsgeschenk bekommen habe – und ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll ….

Es ist wohl eines der fantastischsten Bücher, das ich je gelesen habe, es geht um die Familie der Paradiesvögel (Paradisaeidae) aber auch um die Geschichte der Ornithologie und nicht zuletzt, die Geschichte der Ornithologischen Kunst – all dies zusammen.

Wer sich für so genannte antike Vogeldarstellungen oder -drucke interessiert, kennt definitiv die Werke so bekannter Künstler wie Jaques Barraband, John Gerrard Keulemans usw. Viele von ihnen malten auch Paradiesvögel, ohne jedoch tatsächlich jemals einen lebend gesehen zu haben … geschweige denn in vollem Balzgefieder! Diese Künstler nutzten ihre reiche Vorstellungskraft, um diese oft äußerst spektakulären Vögel mit all ihren seltsamen und übergroßen Federn in den fantastischsten und futuristischsten Posen darzustellen – und doch nur um von der Realität bei weitem überboten zu werden. 

Ich kann dieses Buch allen, die sich für Ornithologische Kunst, für Paradiesvögel oder einfach auch nur für schöne Bilder begeistern, nur wärmstens empfehlen, es lohnt sich! 

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bearbeitet: 05.01.2019

Belonging on an Island

Daniel Lewis: Belonging on an Island. Yale University Press 2018

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It took me about six months to finish reading this book, its content is just too frustrating sometimes.

The book is divided into four chapters, each is build around a special species of bird, the first around a bird that was extirpated in (pre)historic or rather pre-European times, the second around a bird extinct in recent times, the third around a bird that is nearly extinct, and the fourth around a bird that was recently introduced to the Hawaiian Islands.

When you have read about endemic Hawaiian birds before you came along a lot of names of persons involved with them that you will find again here in this book, and the four chapters are more or less about these people: those who discovered subfossil bones, those who collected and described Hawaiian birds, those who are or were involved in their protection and so on.

It’s just almost unbearable to read about the ‘Hui Manu’ Society and other such ‘clubs’ of bored housewives of rich businessmen of American and European origin that were convinced that the Hawaiian Islands would need more colorful and songful birds, because the native ones had just disappeared or were about to do so.

… on the other hand, the endemic Hawaiian Crow was seen as a pest, it was just not colorful enough and its song not pleasant enough.

It’s quite interesting to read all of that, all the different points of view by all the different people that now call these islands their home, but it is also sad, for example to read about the discovery of the ‘O’o’a’a and it’s extinction, it’s rediscovery, it’s next extinction, it’s re-rediscovery, and it’s final extinction … or may it be re-re-rediscovered some day? No,definitely not.

I can recommend this book, it is not about the birds themselves but about everything else surrounding them.

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edited: 08.12.2018

The Laws Guide to Drawing Birds

John Muir Laws: The Laws Guide to Drawing Birds. Heyday 2012

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This is yet another book that I found recommended on the Avian Musings blog, where I found many other books that I then had to buy for myself, not least because one can never have too many books.   😛

There’s nothing I could add to the many reviews found online, the book is indeed a treasure chest full of the finest bird art and especially „how to do’s“.

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edited: 03.09.2018

The Megapodes

Darryl N. Jones; René W. R. J. Dekker; Cees S. Roselaar: The Megapodes. Oxford University Press 1995

The Megapodes are a group of extremely interesting birds, probably best known for their rather reptilish way of „child care“, the eggs not being incubated by the birds themselves but by the aid of either microbial decomposition of organic matter, geothermal activity or solar radiation.

To me personally these birds share a somewhat prehistoric „aura“.

The book is a monography, so contains all information regarding the family Megapodiidae known at the date of the writing, all species are depicted, yet, because of the small number of species, however, there are only 8 plates and only a very small number of subspecies is depicted (as far as I remember, it is actually only one – I’m too lazy right now to walk to my book shelf to look again ….

The book even contains some interesting facts about the former distribution of many of these species, including eyewitnesses accounts and reports of eggs found at strange places and so on.

All in all I can only recommend this book, at least to those who are interested especially in this bird family.

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edited: 20.08.2018

Illustrated Checklist of the Birds of the World

Illustrated Checklist of the Birds of the World. Lynx Edicions; Ill edition Vol. 1 & 2. 2014/2017  

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Heute habe ich den zweiten Band dieses Werkes bekommen, damit ich sie beide endlich stolz präsentieren kann.  

Nun, was kann ich sagen, außer dass beide einfach wunderschön sind?! Wahrscheinlich nichts, aber warte, eins … der erst kurzzeitig als eigenständige Art anerkannte Natewa-Seidenfächerschwanz (Lamprolia klinesmithi Ramsay) hat wahrscheinlich sehr spät seinen Weg in das Buch gefunden, daher ist die Darstellung nichts anderes als eine verkleinerte und aufgehellte Version der Darstellung des Seidenfächerschwanz (Lamprolia victoriae Finsch) direkt daneben … das ist alles.

Die Darstellungen sind recht klein und einige Einzelheiten nur schlecht zu erkennen, wenn man die original großen Abbildungen möchte, muss man sich die eigentlichen HBW-Bücher kaufen (dürften zusammen so gegen 2000,- € kosten) oder sich auf der dazugehörigen Webseite anmelden (kostet keine Ahnung wie viel € im Monat).

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bearbeitet: 15.03.2021

Galápagos Diary: A Complete Guide to the Archipelago’s Birdlife

Hermann Heinzel; Barnaby Hall: Galápagos Diary: A Complete Guide to the Archipelago’s Birdlife. Bloomsbury Publishing Plc 2000′

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This book is probably the exact opposite to this one.:  

The two guys that have created this work simply love what they do.  

The book is full of photographs and sketches, as well as drawings, some of the photos include sketches, some are half photo half drawing, and so on ….  

The author has sometimes written some notices onto the photos, which gives the book a somewhat used touch, or let’s say, it appears as if the reader him/herself has made some notices directly into the book while being afield bird-watching.  

There is even a page dealing with several subspecies of at least one of the Darwin Finches, the Warbler Finch, several of the subspecies are depicted, described in few words – you see, it’s possible!

This book simply has to be recommended, Period!  

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edited: 06.12.2017

A Guide to the Birds of the Galápagos Islands

Isabel Castro; Antonia Phillips: A Guide to the Birds of the Galápagos Islands. Princeton University Press 1996  

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Well, this is a quite old or even obsolete book, and unfortunately, I cannot recommend it at all.  

The birds of the Galápagos Islands have not deserved such a disappointing and ugly concoction, well, actually no creature has!  

The illustrations are at the best „not so good“ (don’t let yourself be fooled by the cover picture), the descriptions are beyond good and evil, the sizes of the Darwin Finches are given in grams!!! In grams, that means the weight! What the heck … how is this supposed to be of any help in identifying birds in the wild, especially such small and consimilar birds like especially the Darwin Finches are?  

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I personally think especially a book about the birds oft the Galápagos Islands should not just only mention the existence of subspecies (the book does in some cases, but not always), it should name them and show them with depictions, just to display the evolutionary processes that are going on, because:  

(Galápagos Islands = Evolutionary Laboratory … ever heard of that before?).  

Sorry, a given chance wasted!  

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However, maybe someone else is willing to go to the trouble of doing a suitable book about this topic. The birds of the Galápagos Islands deserve it, and they are not so many, so it should be possible!   

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edited: 13.11.2017

Die verlorenen Welten des Zdeněk Burian

Judith Schalansky: Die verlorenen Welten des Zdeněk Burian. Matthes & Seitz Berlin 2013  

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I so much love the art of Zdeněk Burian, which I first met with in my early childhood.  

The most interesting peculiarity of his art is, that it appears to become alive and starts moving when you look at it in dimmed light.  

So, I just had to buy this book!  

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Well, I wish I didn’t!  

This is by far the worst book that I ever saw, it is full of errors, it was written by … well, there is no author mentioned, the person I mentioned above is apparently not the author but the editor or publisher, I don’t know. Anyways, someone is responsible for the texting, and that person has no clue of art, no clue of paleontology or zoology, and furthermore no clue of who Zdeněk Burian was.  

And I have no clue what purpose this book has.  

It is not a biography of Z. Burian, it’s obviously no retrospective of his artwork, and it has nothing to do with a paleontological work.  

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The book does not cover the full amount of the artwork Z. Burian has left, it only covers various of his depictions of animals and landscapes from the Paleozoic and Mesozoic eras.  

There are only two exceptions.:  

pages 220/221:  

a single mammoth drawing  

page 225:  

a single one of the countless book illustrations the artist has done (in this case Jules Verne: Twenty Thousand Leagues Under the Sea)  

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The next thing is the quality of some of the prints and the misjudgment regarding the importance of some of the depictions.:  

pages 64/65:  

a very small sketch of a scene including two Naosaurus (now known to be a Edaphosaurus reconstructed with a Dimetrodon head), the corresponding painting is on page 65.

The sketch is full of pencil lines, notes etc. and shows the process of creating a painting, it is a chance to give the reader an insight in Z. Burian’s work. Yet, because of its small size and the cutting of the picture in-between, this chance has been thrown away.  

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The person who wrote the afterthought part, herself being an art historian, curator and author, has probably no clue of paleontology when she refers to Iguanodon as having been known as >>Kühe des Pleistozän<<, which means >>cows of the Pleistocene<<.  

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Well, I still love the art of Zdeněk Burian and always will, but this book is no help in spreading the knowledge about this so much underrated artist!  

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edited: 08.11.2017

Collins Guide to the Birds of New Zealand

R. A. Fall; R. B. Sibson; E. G. Turbott: Collins Guide to the Birds of New Zealand. Collins 1966  

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Dieses Buch wurde ursprünglich 1966 herausgegeben, einschließlich Vollfarbtafeln von Chloe Talbott Kelly. Es wurde mindestens neun Mal nachgedruckt. Die Farbtafeln wurden in der Version von 1970 herausgenommen und durch Farbtafeln von Elaine Power ersetzt. Ich habe den neunten Nachdruck von 1986; ich kenne die Originalfarbtafeln nicht, aber die hier enthaltenen sind nett, nicht genau wissenschaftlich akkurat, aber doch zumindest niedlich.  

Nachdem die Texte in dem Buch teils bereits aus dem Jahr 1960 stammen finden sich dort einige Arten, die heute ausgestorben sind, aber zu diesem Zeitpunkt noch existierten; es ist schon etwas seltsam und bedrückend, über den inzwischen ausgestorbenen Waldschlüpfer (Xenicus longipes (Gmelin)) zu lesen, dass er selten geworden ist und nur noch hier und da gesichtet wird ….

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Ich habe das Buch nur zu Sammlungszwecken gekauft, es ist wahrscheinlich ziemlich veraltet und es gibt sicherlich genauere Bücher, aber dennoch ist es ein ziemlich schönes Werk.   🙂  

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bearbeitet: 10.04.2017

Birds of Hawaii, New Zealand, and the Central and West Pacific

Ber van Perlo: Birds of Hawaii, New Zealand, and the Central and West Pacific. Princeton University Press 2011  

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Dieses Buch hatte in meiner Sammlung noch gefehlt, ich habe es seit gestern, und ich muss sagen, ich bin angenehm überrascht, vor allem, weil ich irgendwo mal eine eher negative Rezension dieses Buches gelesen hatte ….  

Die Bilder in diesem Buch sind zwar etwas sehr klein geraten, aber das liegt eben an dem Format des Buches, das ja als Taschenbuch gedacht sein soll.    

Beim Durchsehen habe ich auf die Schnelle einen doch leider ziemlich gravierenden Fehler gefunden: das Marianen-Großfußhuhn und das Pritchard-Großfußhuhn werden im Buch miteinander verwechselt, und zwar nicht nur durch falsch verteilte Nummern o.ä., sondern tatsächlich durch vertauschte Beschreibungen. 

Alles in Allem kann ich das Buch empfehlen, es ist ein Bestimmungs-Taschenbuch und für diesen Zweck vollkommen ausreichend.

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bearbeitet: 25.11.2016

Birds of the West Indies

Norman Arlott: Birds of the West Indies. Princeton University Press 2010  

Dieses Buch über die Vögel der Großen- und Kleinen Antillen ist eine Art „Ein-Mann-Projekt“, denn sämtliche der Illustrationen sowie die Texte stammen durchweg von ein und derselben Person.

Es ist ein ziemlich kleines Buch, und somit sind auch die Illustrationen recht klein – aber umso erstaunlicher in ihrer Detailgenauigkeit!

Ich kann dieses kleine aber feine Buch nur empfehlen! 

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edited: 15.11.2016

Extinct Birds of Hawaii

Michael Walther; Julian O. Hume: Extinct Birds of Hawaii. Mutual Pub 2016  

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Well, this book is best described as a kind of picture book, since it has a lot of pictures but much less text (but what texts can be written about species that have become extinct hundreds or thousands of years ago)?  

Anyway, the book deals with all of the named species known to have ever existed on the Hawaiian Islands.  

And it is a very sad book! So much has been lost on these islands, over 70 species of birds are covered, all of them with illustrations made by Julian O. Hume, Frederick Frohawk and John Keulemanns.

… can be recommended.

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edited: 22.09.2016

A Guide to the Birds of the Philippines

Robert S. Kennedy; Pedro C. Gonzales; Edward C. Dickinson; Hector C. Miranda Jr.; Timothy H. Fisher: A Guide to the Birds of the Philippines. Oxford University Press 2000  

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Nun, das ist offenbar das einzige Buch, das sich mit diesem Archipel befasst (soweit ich weiß), es wurde mehrfach nachgedruckt: 2009, 2010, 2013 und 2014, ist aber trotzdem nicht ‘up to date’, so wird z.B. die Calayan-Ralle (Gallirallus calayanensis Allen, Oliveros, Española, Broad & Gonzalez), die 2004 entdeckt und beschrieben wurde, nicht einmal erwähnt, geschweige denn abgebildet.  

Die Illustrationen sind von Melinda Johns Bitting, Ann E. Geise, Renato C. Aquino, Jan Edward LaGory, Allan R. Sutherland, Hector C. Miranda Jr., John N. Agnew, Valerie D. Edwards, Jeff, Gandert, Linda Howard Bittner, John A. Ruthven und William Zimmerman; manche der Abbildungen sind sehr gut, andere sind in Ordnung, einige wenige sind aber eher weniger gelungen.  

Wie dem auch sei, ich kann das Buch mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

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bearbeitet: 16.01.2016

Birds of Melanesia: Bismarcks, Solomons, Vanuatu, and New Caledonia

Guy Dutson: Birds of Melanesia: Bismarcks, Solomons, Vanuatu, and New Caledonia. Princeton University Press 2012  

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Dieses Buch beinhaltet nicht nur alle Arten und Unterarten, die in der Region vorkommen – viele dieser Unterarten sind sogar auch abgebildet und die Abbildungen, die von Richard Allen, Adam Bowley, John Cox und Tony Disley stammen, sind tatsächlich allesamt großartig!  Manche dieser Unterarten scheinen ‘Splitting’-Kandidaten zu sein und werden denn auch tatsächlich als solche vermerkt.  

Ein weiterer Aspekt, den ich sehr gut finde, ist, dass alle in historischer Zeit ausgestorbenen Arten ebenfalls abgebildet werden, Arten, die nur anhand von subfossilen Überresten bekannt sind, werden ebenfalls, zumindest flüchtig, erwähnt.   

Ich habe nur einen einzigen, eher unwichtigen Fehler gefunden – über die Liverpool-Taube (Caloenas maculata (Gmelin)) wird geschrieben sie sei auf ‘Plate 31’ abgebildet, tatsächlich ist sie aber überhaupt nicht abgebildet.  

Alles in Allem kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen!

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bearbeitet: 01.01.2016