Archiv der Kategorie: alles mögliche

„Debunking“ DP’s Asteriornis post from March 19, 2020

Asteriornis maastrichtensis Field, Benito, Chen, Jagt & Ksepka, described in 2020, is the oldest known member of the clade Pangalloanserae, that is a clade that contains the Anseriformes (ducks, geese etc.) as well as the Galliformes (chickens and allies) as well as some now completely extinct forms. [1]

In the disturbing world of DP however, this species is a part of a funny radiation that contains the Horned Screamer, one sandgrouse genus, two rail genera, an extinct passeriform genus, one genus of Palaeognathae, and last but not least, Helornis, a synonym of the extinct flamingo genus Elornis (however, this is just a spelling error and actually meant to be the Sungrebe (Heliornis fulica). 

I can break DP’s whole ‚article‘ down to one single sentence: 

Oddly, the tip of the premaxilla is slightly hooked on one side, not hooked on the other (Fig.1).

This citation says so much more about DP than anything anyone could write about him. Fossils can be slightly deformed or even be completely squished; DP, however, apparently sees this as their original state, so of course this bird must have had a beak with a tip slightly hooked only on one side … makes totally sense.

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In the comment section there is also a comment clearly coming from a spam bot – of course DP is commenting also on this comment, just as he always does ….

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References:

[1] Daniel J. Field; Juan Benito; Albert Chen; John W. M. Jagt; Daniel T. Ksepka: Late Cretaceous neornithine from Europe illuminates the origins of crown birds. Nature 579: 397–401. 2020

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edited: 04.01.2021 

Zeitgenössische Berichte über Vögel von den Bermudainseln

Im Moment beschäftige ich mich mit den Bermudas, einer der entlegensten Insel(gruppe)n und auch eine der Regionen über die nicht nur ich nicht viel weiß ….

Die Bermudas waren einst eine einzige, große Insel; durch den immer wieder ansteigenden und abfallenden Meeresspiegel während des Pleistozän ist die Landmasse aber immer wieder mehr oder weniger vollständig überflutet worden, was einerseits zur Entstehung –  andererseits aber auch immer wieder zum Aussterben vieler endemischer Arten geführt hat. Vermutlich haben aber viele der einheimischen Vogelarten viel länger überlebt als allgemein gedacht und sind erst zu Beginn des 17. Jahrhunderts nach der Ankunft der ersten menschlichen Siedler ausgerottet worden.

Das kann man den wenigen zeitgenössischen Berichten entnehmen, wenn man diese denn zu entziffern vermag.   🙂

… ja ja, zeitgenössische Beschreibungen … diese hier stammt von Captain John Smith (derselbe, der in der unfassbar verfälschten Geschichte um die Powhatan-‚Häuptlings’tochter Amonute, besser bekannt als Pocahontas, eine zentrale Rolle spielt) und wurde im Jahr 1623 niedergeschrieben.:

Birds.
Neither hath the aire for her part been wanting with due supplies of many sorts of Fowles, as the gray and white Hearne, the gray and greene Plover, some wilde Ducks and Malards, Coots and Red-shankes, Sea-wigions, Gray-bitterns, Cormorants, numbers of small Birds like Sparrowes and Robins, which have lately beene destroyed by the wilde Cats, Wood-pickars, very many Crowes, which since this Plantation are kild, the rest fled or seldome seene except in the most uninhabited places, from whence they are observed to take their flight about sun set, directing their course towards the North-west, which makes many coniecture there are some more Ilands not far off that way. Sometimes are also seene Falcons & Jar-falcons, Ospraies, a Bird like a Hobby, but because they come seldome, they are held but as passengers; but above all these, most deserving observation and respect are those two sorts of Birds, the one for the tune of his voice, the other for the effect, called the Cahow, and Egge bird, which on the first of May, a day constantly observed, fall a laying infinite store of Eggs neere as big as Hens, upon certaine small sandie baies especially in Coupers Ile; and although men sit downe amongst them when hundreds have bin gathered in a morning, yet there is hath stayed amongst them till they have gathered as many more: they continue this course till Midsummer, and so tame & feareles, you must thrust them off from their Eggs with your hand; then they grow so faint with laying, they suffer them to breed & take infinite numbers of their young to eat, which are very excellent meat.
“ [1]

Ich habe versucht, dieses etwas kauderwelschige Englisch ins Deutsche zu übertragen, direkt übersetzen lässt sich das leider nicht immer alles.:

Vögel.
Weder hat die Luft ihrerseits die richtige Versorgung mit vielen Arten von Geflügel verfehlt, wie dem grau-weißen Reiher
 [?], dem grau-grünen Regenpfeifer, einigen wilden Enten und Stockenten, Blässhühnern und Rotschenkeln, Meerenten [?], Graudommeln, Kormorane, eine Anzahl kleiner Vögel wie Spatzen und Fliegenschnäpper, die in letzter Zeit von den wilden Katzen vernichtet wurden, Spechten und sehr vielen Krähen, die seit der [Anlage der] Plantage getötet wurden, der Rest floh oder wird selten gesehen, außer an den unbewohntesten Plätzen, von wo aus beobachtet wird, dass sie ihren Flug gegen Sonnenuntergang antreten und ihren Kurs in Richtung Nordwesten richten, was viele Vermutungen zulässt, dass es einige weitere Inseln gibt, die nicht weit von diesem Weg entfernt sind. Manchmal werden auch Falken gesehen & Jar-Falken [?],Fischadler, ein Vogel wie ein großer Falke, aber weil sie selten kommen, werden sie nur für Besucher gehalten; vor allem aber verdienen diese beiden Arten von Vögeln Beachtung und Respekt, die eine für die Melodie seiner Stimme, die andere für sein Wirken, genannt [werden sie] Cahow, und Eier-Vogel, die am Ersten des Mai, einem stets beobachteten Tag, einen unendlichen Vorrat an Eiern, fast groß wie Hühner[eier], an bestimmte kleinen Sandküsten legen, besonders auf Coopers Island [seit den 1940ern künstlich mit St David’s Island verbunden]; und obwohl Männer unter ihnen sitzen, wenn sich an einem Morgen Hunderte versammelt haben, so bleiben sie doch unter ihnen, bis sie sich noch viele mehr versammelt haben: Sie setzen dies bis Mittsommer fort, und so zahm und angstlos, Du musst sie mit der Hand von ihren Eiern schieben, dann sind sie so schwach vom Legen, dass sie es nicht schaffen sie auszubrüten & [die Menschen] nehmen unendlich viele ihrer Jungen zum Essen, die sehr gutes Fleisch sind.“ 

***

Viele der hier aufgezählten Vögel lassen sich identifizieren: der ‚grau-weiße Reiher‘ ist vermutlich der Kanada-Reiher (Ardea herodias L.), bei den Enten, Stockenten und Meerenten handelt es sich ziemlich wahrscheinlich um verschiedene Wintergäste, wie sie auch heute noch auftreten, die Blässhühner dürften Amerikanische Blässhühner (Fulica americana Gmelin) sein, die Kormorane sind sicher Ohrenscharben (Phalacrocorax auritus (Lesson)); bei den ‚Fliegenschnäppern‘ handelt es sich mit einiger Sicherheit um Bermuda-Weißaugenvireos (Vireo griseus ssp. bermudianus Bangs & Bradlee), die einzige noch existierende endemische Vogelform der Inseln.

Einige, wie der ‚grau-grüne Regenpfeifer‘ oder der ‚Rotschenkel‘ lassen sich nicht wirklich identifizieren (zumindest aber handelt es sich bei letzterem mit ziemlicher Sicherheit nicht um den eigentlichen Rotschenkel (Tringa totanus (L.))); auch die Falken lassen sich nicht eindeutig identifizieren, da einige Arten immer mal wieder als Zugvögel auf den Bermudas auftauchen.

Mindestens drei der hier augezählten Vögel existieren heute nicht mehr, die ‚Graudommeln‘, welche ziemlich sicher Bermuda-Krabbenreiher (Nyctanassa carcinocatactes Olson & Wingate) waren, die ‚Spatzen‘, die wohl Bermuda-Grundrötel (Pipilo naufragum Olson & Wingate) waren und die Spechte, die wiederum Bermuda-Goldspechte (Colaptes oceanicus Olson) gewesen sein dürften.

All diese Arten wurden ausschließlich anhand von Knochenfunden beschrieben und zwar 2006, 2006 und 2013. [2][3][4] 

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Das größte Rätsel sind die hier erwähnten sehr vielen Krähen, denn davon gibt es auf den Inseln auch heute noch sehr viele, und zwar  Amerikanerkrähen (Corvus brachyrhynchos Brehm), diese gehen jedoch nachgewiesenermaßen auf zwei Vögel zurück, die 1838 als Stubenvögel auf die Inseln gebracht worden waren.

Das bedeutet, dass es auf den Bermudas einst auch eine einheimische Krähenart gegeben haben muss, und dass diese obendrei auch noch sehr zahlreich gewesen sein muss.

Diese Form wurde offenbar von den ersten Siedlern ausgerottet, die die Krähen als Landwirtschaftsschädlinge betrachteten – scheinbar wiederholt sich die Geschichte nun, denn auch die heutzutage auf den Inseln lebenden Amerikanerkrähen werden als Schädlinge angesehen und verfolgt.

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Referenzen:

[1] John Smith: The Generall Historie of Virginia, New-England, and the Summer Isles: with the Names of the Adventurers, Planters, and Governours from their first beginning, An: 1584. to this present 1624. With the Procedings of Those Severall Colonies and the Accidents that befell them in all their Journyes and Discoveries. Also the Maps and Descriptions of all those Countryes, their Commodities, people, Government, Customes, and Religion yet knowne. Divided into Sixe Bookes. By Captaine Iohn Smith, sometymes Governour in those Countryes & Admirall of New England. London: printed by I. D. and I. H. for Michael Sparkes 1624
[2] Storrs L. Olson; D. B. Wingate: A New Species of Night-heron (Ardeidae: Nyctanassa) from Quaternary Deposits on Bermuda. Proceedings of the Biological Society of Washington 119(2): 326-337. 2006
[3] Storrs L. Olson; David B. Wingate: A new species of towhee (Aves: Emberizidae: Pipilo) from Quaternary deposits on Bermuda. Proceedings of the Biological Society of Washington 125(1): 85–96. 2012
[4] Storrs L. Olson: Fossil woodpeckers from Bermuda with the description of a new species of Colaptes (Aves: Picidae). Proceedings of the Biological Society of Washington 126(1): 17–24. 2013

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bearbeitet: 05.11.2020

Farbpalette

Ich habe mir mal eine Farbkarte gebastelt um mal meine ganzen Aquarellstifte auszuprobieren, das ist das Ergebnis.:

Die Farben sind ‚live‘ viel kräftiger als hier, einige tun regelrecht in den Augen weh.

Unbekannte Linien innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel

Die Ordnung der Sperlingsvögel, die heute weltweit verbreitet ist (abgesehen vom antarktischen Kontinent), lässt sich ganz grob in drei Unterordnungen aufspalten: die Passeri (oder Oscines), die Tyranni (oder Suboscines) und schließlich die Acanthisitti, die nur noch zwei Gattungen und Arten umfassen, die auf Neuseeland beschränkt sind.

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Anhand von oberoligozänen (vor 28 bis 23 Millionen Jahren) Fossilfunden aus Herrlingen, Baden-Württemberg, Deutschland ist noch mindestens eine vermutliche weitere „primitive“ Unterordnung mit mindestens einer Art belegt. [1]

Vermutlich gab es zu jener Zeit noch weitere solcher Unterordnungen von deren ehemaliger Existenz aber heute keine Fossilbelege mehr zeugen.

Ich habe mal ein bisschen herumgemessen und -gerechnet und bin auf eine geschätzte Gesamtgröße dieses Vogels von ungefähr 9 bis 15 cm gekommen, das ist so ziemlich genau total ungenau, als Referenzvögel habe ich Fotos von Starenskeletten sowie die Zeichnung eines Hopfstar-Skelettes (Fregilupus varius (Boddaert)) verwendet, wahrscheinlich kommt aber der kleinere Wert der Wahrheit am nächsten.

Vielleicht werde ich diesen namenlosen Vogel dann auch irgendwann einmal zeichnen.

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Referenzen:

[1] Albrecht Manegold: The early fossil record of perching birds (Passeriformes). Palaeontologica Africana 44: 103-107. 2009

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bearbeitet: 06.05.2020

Sie sind zurück!

Pünktlich zum 6. Mai sind sie wieder da, meine Lieblingsvögel – die Mauersegler.

Der unterste Vogel mag eine Schwalbe sein, die beiden anderen sind aber Mauersegler, und der obere der beiden scheint tatsächlich auf dem Rücken zu fliegen, vielleicht macht er gerade einen Looping.

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bearbeitet: 06.05.2020

Foto-Safari

Wir waren heute in Schönau vor dem Walde um nach interessanten Fotomotiven zu suchen, dabei sind mir diese nicht ganz furchtbar schlechten Fotos einer Goldammer gelungen. 🙂

Goldammer (Emberiza citrinella ssp. citrinella); Männchen

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bearbeitet: 23.01.2021

Bird safari

We are more or less ‚housebound‘ thanks to the Corona virus … so, we took a walk through the city.

It is now definitely spring because there are starlings singing from almost every tree.:

European Starling (Sturnus vulgaris ssp. vulgaris); this one is not singing it is pruning its feathers

I usually don’t look at the Mallards because they are typical feral ducks, many of which don’t resemble wild ducks at all.:

Mallards (Anas platyrhynchos ssp. ptatyrhynchos); a nice-looking couple

Another sign for/of spring are singing Chaffinches, like with the starlings, almost every tree has its own singing Chaffinch right now, however, they are very difficult to photograph because they usually fly away as soon as they spot the camera.:

Chaffinch (Fringilla coelebs ssp. coelebs); a male waiting for a female to arrive

This is a Goldfinch, it has one of the most beautiful songs of all European birds.:

European Goldfinch (Carduelis carduelis ssp. carduelis); a photo with very bad light

This little cutie was hopping about as close as only one meter away from us, so I could make at least two quite good pictures.:

Robin (Erithacus rubecula ssp. rubecula)

Photo safari

We used the little sunshine today ….

A Carrion Crow along the way was playing with- or trying to eat a walnut.

Carrion Crow (Corvus corone ssp. corone)

Along the river we saw at least three herons, two of them were wearing their breading plumage which differs by the redder beak and the blue instead of yellow skin around the eye.

Grey Heron (Ardea cinerea ssp. cinerea) in non-breeding plumage, note the rather orange colored beak and the yellow skin around the eye
Grey Heron in nearly full breeding plumage
Grey Heron in full breeding plumage

A tiny Blue Tit was willing to be photographed, however, I could get only one photo … well, better than nothing. 🙂

Blue Tit (Cyanistes caerulea ssp. caerulea)

Pinterest …

I have to confess: I do not fully understand what this Pinterest is supposed to be, apparently you can ‚make‘ a page there where you can post stuff like photos and other pictures that is yours and some that is not …

So, sooner or later you might find ‚things‘ there that you know are actually yours but that you did not have posted there, like in this case.:

the article and the bird were made by me, the rest not

I have to confess another thing: I hate Pinterest, whenever I try to find depictions of something some Pinterest page pops up, but as long as you aren’t a member you cannot open anything to look further, so it is quite useless for non-members.

… and now this – NERD ….

A finchy sketch

This is actually a undetermined cardinal, a member of the family Cardinalidae and thus not a real finch in the general sense … I need a picture of such a ‚thing‘ for something I plan to write about, but I don’t want to say anything further now.

well, the feet are shit not so good, we’ll see where this leads us to …

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edited: 20.02.2020

Another little photo safari

Today we have been in the Botanical Garden of Jena, some kilometers from home, I wanted to try to ‚catch‘ some birds with my camera.

I was able to get a little Robin.:

Robin (Erithacus rubecula ssp. rubecula)

I also got two Blackbirds, a female and a male.

Blackbird (Turdus merula ssp. merula); female
Blackbird (Turdus merula ssp. merula); male

It is astonishingly warm these days – thanks to global warming.

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edited: 01.02.2020

Visit to the ‚Vogelmuseum‘ Halberstadt (Museum Heineanum)

There are over 10000 bird species worldwide, unfortunately this museum only shows a microscopic section of this overwhelming diversity in two rooms, which again are distributed on two levels.

Here a view inside the ‚birds of the world‘ showcase.:

birds from all over the world, most of them well over hundred years old and accordingly faded

I was particularly impressed by the really beautiful reconstruction of a life-sized ‚Urvogel‘.:

Urvogel (Archaeopteryx lithographica), the feathers appear to come from a night heron, I did not ask, however

Besides the old and – sorry! – ugly preparations, the museum still houses an incredible number of bellows, which are of course kept from the public, as well as some newer preparations that are often used to show the interesting behavior of some bird species.

These newer specimens are beautiful throughout.:

Great Reed-warbler (Acrocephalus arundinaceus) feeds a young Cuckoo (Cuculus canorus) … with small pieces of wire, which apparently are supposed to represent caterpillars
Song Thrush (Turdus philomelos) at a so-called ‚Drosselschmiede‘, apparently called ‚thrush anvill‘ in English (?)
Great Spotted Woodpecker (Dendrocopos major) inside his/her brood cavern
Eurasian Green Woodpecker (Picus viridis) searching for food inside an anthill

On the lower floor, native birds are exhibited, which are housed in small dioramas that are modeled on their respective habitat.:

Barn Swallow (Hirundo rustica) in front of a house wall  
Eurasian Linnet (Linaria cannabina) among heath shrubs  
Twites (Linaria flavirostris) in a barren mountain landscape 

Inside of a tiny, strangely yellowish illuminated showcase are some ancient and really ugly hummingbird specimens as well as three kingfishers, of which one, the one in the middle, aroused my interest. 

The label says „Halcyon tuta (Gesellschaftsinseln)“, a second label again says „Tonga“, so, which species is this then?   

Tongan Collared Kingfisher (Todiramphus chloris ssp. sacer) or Chattering Kingfisher (Todiramphus tutus)?

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edited: 04.01.2020

Paläozän – das ‚verfluchte‘ Zeitalter

Das Paläozän, das ist die Zeitperiode die unmittelbar der Kreidezeit folgt, deren Ende durch das berühmteste Massenaussterben der Erdgeschichte gekennzeichnet ist, jenes Massenaussterben dem auch sämtliche non-avialen Dinosaurier zum Opfer fielen.

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Nun, was wissen wir über die Vogelwelt dieser Zeitperiode? NICHTS! Nun ja, zumindest recht wenig.
Ich nenne das Paläozän ‚das verfluchte Zeitalter‘ da, wenngleich sehr wohl einige Überreste von Vögeln bekannt sind, so sind diese nahezu immer sehr fragmentarisch, sehr schlecht erhalten und oft genug nicht wirklich aussagekräftig … und, obendrein scheint es nahezu unmöglich zu sein irgendwelche Informationen über diese wenigen Reste zu finden.

Die meisten Vögel, die wir aus dieser Zeitperiode kennen waren wasserbewohnende Arten, as liegt vor allem daran, dass Überreste von Wasservögeln bessere Voraussetzungen zur Fossilisierung haben als Landvögel.

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So, welche Arten kennen wir denn nun überhaupt? 

Hier eine kleine Aufzählung aller mir bekannten Formen, der Einfachheit halber habe ich sie in alphabetischer Reihenfolge angeordnet.:

Anseriformes (Gänsevögel)

Conflicto antarcticus
 Tambussi et al. 
Naranbulagornis khun Zelenkov
Presbyornis isoni Olson

Cariamaformes (Seriemaartige)

Gradiornis walbeckensis Mayr
Itaboravis elaphrocnemoides Mayr et al.
Paleopsilopterus itaboraiensis Alvarenga
cf. Cariamaformes gen. & sp. ‚Templeuve, Frankreich‘

eine rätselhafte form aus China, Qianshanornis rapax Mayr et al., gehört wohl auch hier her

cf. Charadriformes (Regenpfeiferartige)

drei sehr rätselhafte Formen, die entlang der K/T-Grenze gelebt haben:

Graculavus augustus
 Hope
Palaeotringa littoralis Marsh
Palaeotringa vagans Marsh

Coliiformes (Mausvögel)

Tsidiiyazhi abini Ksepka et al. 

eine bislang nicht beschriebene Form, MNT-11-7952 ‚Menat, Frankreich‘, erscheint mir persönlich ebenfalls sehr mausvogelartig

Gaviiformes (Seetaucher) 

cf. Colymbiculus sp. ‚Templeuve, Frankreich‘

Gastornithiformes (ausgestorbene Familie)

Gastornis russelli Martin
Gastornis sp. ‚Louvois, Frankreich‘, [2016]
Gastornis sp. ‚Maret, Belgien‘

Gruiformes (Kranichvögel) 

Walbeckornis creber Mayr
Wanshuina lii Hou 
cf. Ralloidea gen. & sp. ‚Maret, Belgien‘
cf. Songziidae gen. & sp. ‚Menat, Frankreich‘

Leptosomatiformes (Kurole)

cf. Leptosomatiformes gen. & sp. ‚Templeuve, Frankreich‘

Lithornithiformes (ausgestorbene Familie):

Fissuravis weigelti Mayr
Lithornis celetius Houde 
Lithornithidae gen. & sp. ‚Maret, Belgien‘
Lithornithidae gen. & sp. ‚Templeuve, Frankreich‘

Odontopterygiformes (ausgestorbene Familie)

Pelagornithidae gen. & sp. ‚Templeuve, Frankreich‘

Phaethornithiformes (Tropikvögel)

Lithoptila abdounensis Bourdon, E. et al.
Novacaesareala hungerfordi Parris & Hope 

sowie mindestens eine bislang noch unbeschriebe Form aus Neuseeland

Phoenicopteriformes (Flamingos)

Scaniornis lundgreni Dames 

Piciformes (Spechtvögel)

Eutreptodactylus itaboraiensis Baird & Vickers-Rich (?)

Procellariiformes (Röhrennasen)

Tytthostonyx glauconiticus Olson & Parris (?)

Psittaciformes (Papageienvögel)

Calcardea junnei Gingerich 
Halcyornithidae/Messelasturidae gen. & sp. ‚Menat, Frankreich‘

cf. Rheiformes (Nandus) 

Diogenornis fragilis Alvarenga

Sphenisciformes (Pinguine)

Crossvallia unienwillia Tambussi et al.
Kumimanu biceae Mayr
Kupoupou stilwelli Blokland, Reid, Worthy, Tennyson, Clarke & Scofield
Muriwaimanu tuatahi Ando, Jones & Fordyce
Sequiwaimanu rosieae Mayr et al.
Waimanu manneringi Slack, Jones, Ando, Harrison, Fordyce, Arnason & Penny

Strigiformes (Eulenvögel)

Berruornis orbisantiqui Mourer-Chauviré
Ogygoptynx wetmorei Rich & Bohaska

cf. Struthioniformes (Strauße)

Remiornis heberti Lemoine

Vegaviiformes (ausgestorbene Familie)

Australornis lovei Mayr & Scofield

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Zum Schluß folgt noch der seltsamste Vogel in dieser Liste, und einer der am wenigsten bekannten.: 

Qinornis paleocenica Xue aus China scheint ein Überbleibsel der kreidezeitlichen non-Neornithes zu sein und würde damit außerhalb aller noch existierenden Vogelarten stehen, da diese durchweg zu den Neornithes gehören.

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Nach einigen Recherchen habe ich herausgefunden das der angebliche Flamingoverwandte Scaniornis lundgreni nur anhand von drei Knochenteilen bekannt ist, die nicht wirklich irgendeiner Vogelgruppe zugeordnet werden können und daher mittlerweile als nomen dubium gelten. 

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Referenzen:

[1] Cécile Mourer-Chauviré; Estelle Bourdon: The Gastornis (Aves, Gastornithidae) from the Late Paleocene of Louvois (Marne, France). Swiss Journal of Palaeontology 135(2): 327-341. 2016
[2] Jacob C. Blokland; Catherine M. Reid; Trevor H. Worthy; Alan J. D. Tennyson; Julia A. Clarke & R. Paul Scofield: Chatham Island Paleocene fossils provide insight into the palaeobiology, evolution, and diversity of early penguins (Aves, Sphenisciformes). Palaeontologia Electronica 22.3.78: 1-92. 2019
[3] Gerald Mayr; Thierry Smith: New Paleocene bird from the North Sea Basin in Belgium and france. Geologica Belgica 22(1-2): 35-46. 2019
[4] Gerald Mayr; Sophie Hervet; Eric Buffetaut: On the diverse and widely ignored Paleocene avifauna of Menat (Puy-de-Dôme, France): new taxonomic records and unusual soft tissue preservation. Geological Magazine 156(03): 1-13. 2019

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bearbeitet: 23.12.2019

Vogelfüße

Vögel besitzen eine erstaunliche Vielfalt an verschiedensten Fußformen, von denen ich hier die sechs häufigsten vorstellen möchte.

Der Hallux (1. Zeh) besitzt zwei Phalangen, von denen die hintere jedoch meist reduziert und oft mit dem eigentlichen Fußknochen verschmolzen ist. Die restlichen Zehen besitzen jeweils eine ihrer Anordnung am Fuß entsprechende Anzahl an Phalangen, d.h. der 2. Zeh besitzt zwei, der 3. Zeh drei und der 4. Zeh vier Phalangen. 

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Die folgenden Skizzen zeigen jeweils einen rechten Fuß von oben betrachtet.

Anisodactylie – die weitaus häufigste Zehenstellung, mit einem rückwärts gerichteten Hallux und vorwärts gerichtetem ersten, zweiten und dritten Zeh
Tridactylie – Hallux zurückgebildet; z.B. bei den Casuariiformes (Emus/Kasuare) und einigen Arten der Ordnung Charadriiformes (Regenpfeiferartige)
Didactylie – Hallux und zweiter Zeh zurückgebildet; findet sich heutzutage ausschließlich bei den Struthioniformes (Strauße)
Zygodactylie – Hallux und vierter Zeh rückwärts gerichtet; z.B. bei den Piciformes (Spechtvögel) Psittaciformes (Papageien)
Heterodactylie – Hallux und zweiter Zeh rückwärts gerichtet; findet sich (soweit bisher bekannt) nur bei den Trogoniformes (Trogone)
Pamprodactylie – alle Zehen mehr oder weniger vorwärts gerichtet; findet sich bei heutigen Vögeln nur bei den Apodidae/Apodiformes (Segler) und Coliiformes (Mausvögel) und bei diesen beiden Gruppen auch nur fakultativ

Es gibt noch weitere Fußformen, bei diesen handelt es sich aber Varianten der oben abgebildeten Formen (Tridactylie bei gleichzeitiger Zygodactylie bei einigen Spechtarten), so dass ich dieses Thema hier (zumindest momentan) erst einmal nicht weiter vertiefen werde.

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bearbeitet: 22.12.2019

Some Micronesian beauties

A while ago I found this Japanese book about the birds of Micronesia online while searching for I don’t no what, it originally probably included more than these three plates, however, these are the only ones that I could find and I want to share them here because they are so exceedingly beautiful.:

Tokutaro Momiyama: Horyo Nanyo Shoto-san chorui. Tokyo: Nihon Chogakkai: Taisho 11. 1922
(public domain)

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I will name the birds with their current names in the order in which they are depicted.

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White-throated Ground Dove (Alopecoenas xanthonurus ), female and male 
Caroline Ground Dove (Alopecoenas kubaryi)
White-browed Crake (Amaurornis cinereus)
Pohnpei Lorikeet (Trichoglossus rubiginosus)
Purple-capped Fruit-Dove (Ptilinopus ponapensis)
Micronesian Imperial-Pigeon (Ducula oceanica ssp. monacha)
Kosrae Fruit-Dove (Ptilinopus hernsheimi), juvenile
Truk Monarch (Monarcha rugensis), young male, adult male, and female
Yap Olive White-eye (Zosterops oleagineus)
Truk White-eye (Rukia ruki)

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edited: 20.10.2019

Oooh – sketching in the zoo!

We were in the little zoo in Gotha today where we go almost once a year, and for the first time I took my sketchbook with me, which, however, wasn’t a great idea since there were way too many people and I could not really take the time to sketch something beside that one.:

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… it’s a Blacksmith Lapwing (Vanellus armatus)

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edited: 10.06.2019

Micronesia – the state of our knowledge of its native birds

Have you ever heard of Lamotrek, Ngulu, or Woleai? 

No? 

Neither did I ….

These are the names of some of the atolls that form a squadron-like swarm around the Yap Islands – you have also never heard of the Yap Islands?

Well, let me help you out here, the Yap Islands are a part of the Federated States of Micronesia, which again are a part of Micronesia which is a name for the region of small islands that lie east of the Philippines, north of New Guinea, the Solomons and Vanuatu, and west of Polynesia.

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I asked for the name Woleai especially because I only recently found out that the White-breasted Waterhen (Amaurornis phoenicurus (Pennant)) ‚recently‘ expanded its area of distribution from Southeast Asia to exactly this part of Micronesia. [1]

The photo below shows that species, the name of the photographer is just a coincidence, I swear.   🙂

I wrote ‚recently‘ in quotation marks because this bird apparently appeared here already in the 1970s, but no one took any notice of that until 2009, when some westerners cought one bird on the Woleai atoll.

This event is a very good exemplary for the whole state of the ornithological research in that region – we just do not know anything.

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References:

[1] Donald W. Buden; Stanley Retogral: Range expansion of the White-breasted Waterhen (Amaurornis phoenicurus) into Micronesia. The Wilson Journal of Ornithology 122(4): 784-788. 2010

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Photo: Lip Kee Yap

(under creative commons license (2.0))
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0

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edited: 01.06.2019

Fossil record of the Phoenicopteriformes

Agnopteridae

Agnopterus hantoniensis Lydekker
Agnopterus laurillardi Milne-Edwards
Agnopterus turgaiensis Turgarinov

Palaelodidae

Adelalopus hoogbutseliensis Mayr & Smith

Megapaloelodus connectens Miller
Megapaloelodus goliath Milne-Edwards
Megapaloelodus opsigonus Brodkorb
Megapaloelodus peiranoi Agnolin

Palaelodus ambiguus Milne-Edwards
Palaelodus aotearoa Worthy et al.
Palaelodus crassipes Milne-Edwards
Palaelodus germanicus (Lambrecht)
Palaelodus gracilipes Milne-Edwards
Palaelodus kurochkini Zelenkov
Palaelodus minutus Milne-Edwards
Palaelodus pledgei Baird & Vickers-Rich
Palaelodus steinheimensis Fraas
Palaelodus wilsoni Baird & Vickers-Rich

Phoenicopteridae

Elornis anglicus Aymard
Elornis grandis Milne-Edwards
Elornis littoralis Milne-Edwards

Harrisonavis croizeti (Gervais)

Juncitarsus gracillimus Olson & Feduccia
Juncitarsus merkeli Peters

Leakeyornis aethiopicus (Harrison & Walker)

Phoeniconaias gracilis Miller

Phoeniconotius eyrensis Miller

Phoenicopterus copei Shufeldt
Phoenicopterus floridanus Brodkorb
Phoenicopterus minutus Howard
Phoenicopterus novaehollandiae Miller
Phoenicopterus siamensis Cheneval
Phoenicopterus stocki (Miller)

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edited: 01.04.2019

… some colorless colorful birds

I have some free days right now, actually I have five days holiday right now!

So I decided to draw a bit … which, of course, hasn’t been that much successful so far … however, here are two pieces that I have at least already sketched, two members of one of the most colorful bird families at all, the tanagers (Thraupidae).

Indigo Flowerpiercer (Diglossa indigotica)
Green-headed Tanager (Tangara seledon)

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edited: 20.03.2019

Hummingbirds are …

… terrible to draw, especially if you indeed consider drawing them in life-size minus 1 cm as I always do.  

This is supposed to be a Escudo Hummingbird (Amazilia tzacatl ssp. handleyi Wetmore), which is endemic to the Isla Escudo de Veraguas off north western Panama, and which is identical to its nominate subspecies except for being very much larger.    

The picture is not finished yet, but mayyybeee tomorrow we will have a bit sunlight and a bit time, and a bit muse … we’ll see.

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edited: 02.02.2019

Rapa Nui – some sketches

Well, I have a lot of pictures in my head, but when I try to get them onto paper … well.

Rapa Nui about 2000 BCE.:  

A first effort, the perspectives and size ratios, of course, are completely wrong, the mountain in the background is the Rano Raraku, by the way. 
Another effort, this time without a background, note that in both pictures I already included three of the former endemic islanders.

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edited: 09.12.2018

Plastic pollution and birds

You probably have heard of plastic pollution before, and you may also have heard of the fact that some seabirds are highly threatened by it. But why is this so?

For millions of years seabirds like the albatrosses kept feeding from the ocean’s surface. It was an easy way to collect food, just flying along the ocean’s surface taking up all things floating about all they caught were little animals, and the worst things they could catch would have been little pieces of drifting wood or other plant material like algae.

And – that’s what these birds still do today.

Yet, the situation has changed dramatically. The surfaces of the oceans all over the world are covered with larger, as well as smaller to tiny bits of plastic debris, albatrosses just catch all of these little pieces and feed their chicks with them.

That is why perhaps all of them are containing plastic in their stomachs, and many of them, far to many of them, are dying from starvation despite having their stomachs full of „food“.

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The movie „Albatross“ from 2017 [?] by Chris Jordan shows the fate of the Laysan Albatross colony on the Midway atoll in the northwestern Hawaiian Islands chain, it includes many graphic and heartbraking scenes of dead and dying albatross chicks, and it gives us an idea of the real situation of planet Earth’s oceans.

These are nightmarish scenes, yet there are still people [or rather the degenerated brain-less truth-deniers that we come along so many times these days] that state that all of this is fake!

The plastic pollution isn’t a fake, nor is it the devastating state of the populations of so many sea-dwelling animals including seabirds.

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The following pictures show decayed albatross carcasses, all photographed on the northeastern Hawaiian Islands, and all containing plastic pieces inside.

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All photos: Kim Starr & Forest Starr; by courtesy of Kim Starr & Forest Starr

http://www.starrenvironmental.com

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edited: 24.07.2018

Hawaiian bird names

I thought it would be a good idea to create a list (I loce to do lists) of all known Hawaiian drepanidine finches, and to assign vernacular names to all of them, but Hawaiian ones!

I have only translated ‚my‘ names but not those that are already in use.

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Aidemedia chascax – Nuku pololei [Straight-billed] 
Aidemedia lutetiae – Nuku pololei [Straight-billed] 
Aidemedia zanclops – Nuku pahi kakiwi [Sickle-billed]  

Chloridops kona – Manoa ma’oma’o, Ma’oma’o-‘ai-naio [Thick-and-green, Green feeds on Naio] 
Chloridops regiskongi – Nuku pa‘a [Strong-billed] 
Chloridops wahi – Nuku palupalu [Weak-billed]  

Ciridops anna – ‘Ula’-ai-hawane, Waaihawane 
Ciridops tenax – ‘Ula-me-‘ele’ele [Red-and-black]  

Drepanis coccinea – ‘I’iwi, ‘I’iwi polena, ‘I’iwi popolo 
Drepanis funerea – Hoa, Mamo, ‘O’o nuku-mu , ‘O’o-nuku-umu 
Drepanis pacifica – Hoha, Hoho, Mamo  

Dysmorodrepanis munroi – ‘O’u nuku hakahaka [Gap-billed Ou]  

Hemignathus affinis – Nuku pu‘u 
Hemignathus ellisianus – ‘Akialoa, Kipi
Hemignathus flavus – ‘Amakihi 
Hemignathus hanapepe – Nuku pu‘u 
Hemignathus kauaiensis – ‘A’alawi, ‘Alawi, ‘Amakihi, ‘Amakihi ‘awa’awa, Kihi, Kihikihi 
Hemignathus lanaiensis – ‘Akialoa 
Hemignathus lucidus – Nuku pu‘u 
Hemignathus munroi – ‘Akiapola’au 
Hemignathus obscurus – ‘Akialoa, ‘Akihi-a-loa, ‘Akihi-loa 
Hemignathus stejnegeri – ‘Akialoa 
Hemignathus upupirostris – ‘Akihi-‘ai-‘ili la’au [Akihi feeds on tree bark] 
Hemignathus virens ssp. virens – ‘Amakihi 
Hemignathus virens ssp. wilsoni – ‘Amakihi 
Hemignathus vorpalis – Nuku ihe [Spear-billed]  

Himatione freethi – ‘Apapane mai Kauo [Apapane from Laysan] 
Himatione sanguinea – ‘Akakani, ‘Akapane, ‘Apapane  

Loxioides bailleui – Palila 
Loxioides kikuchi – Palila loa [Large Palila]  

Loxops caeruleirostris – ‘Akeke’e, ‘O’u-holowai 
Loxops coccineus – ‘Akakane, ‘Akepa, ‘Akepeuie 
Loxops ochraceus – ‘Akakane, ‘Akepa, ‘Akepeuie 
Loxops wolstenholmei – ‘Akakane, ‘Akepa, ‘Akepeuie  

Magumma parva – ‘Alawi, ‘Anauani’i, ‘Anianiau  

Manucerthia mana – ‘Alawi  

Melamprosops phaeosoma – Po’o-uli  

Oreomystis bairdi – ‘Akikeke, ‘Akikihi, ‘Akikiki  

Orthiospiza howarthi – Manu kuahiwi, Manu mauka [Highland bird, Bird from the mountains]  

Palmeria dolei – ‘Akohekohe  

Paroreomyza flammea
 – Kakawahie 
Paroreomyza maculata – ‘Alauahio, ‘Alauwahio 
Paroreomyza montana ssp. montana – ‘Alauahio, ‘Alauwahio 
Paroreomyza montana ssp. newtoni – ‘Alauahio, ‘Alauwahio  

Pseudonestor xanthophrys – Kiwikiu  

Psittirostra psittacea – ‘O‘u  

Rhodacanthis flaviceps – Po’o lena [Yellow-headed] 
Rhodacanthis forfex – ?
Rhodacanthis litotes – ?
Rhodacanthis palmeri – Hopue, Po’o ‘alani [Orange-headed]  

Telespiza cantans – Lele-i-honua, Melemele-‘ai-hua, Palila mai Kauo [Jumps on the ground, Yellow eats eggs, Palila from Laysan] 
Telespiza persecutrix – Palila kahakai [Beach Palila] 
Telespiza ultimaPalila mai Moku Manu [Palila from Nihoa] 
Telespiza ypsilonPalila iki, Palila kahakai [Small Palila, Beach Palila]  

Vangulifer mirandus – Hopu mea kolo, Nuku kumumu [Catches insects, Blunt-billed] 
Vangulifer neophasis – Hopu mea kolo, Nuku kumumu [Catches insects, Blunt-billed]  

Viridonia sagittirostris – Nuku pua [Arrowbill]  

Xestospiza conica – Nuku pu‘u [Cone-billed] 
Xestospiza fastigialis – ?

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edited: 17.04.2018