Schlagwort-Archive: Passeriformes

Feldsperling

Feldsperlinge gehören zu meinen absoluten Lieblingsvögeln, wenn man genau hinschaut kann man in ihrem kastanienbraunen Käppchen einen ganz zarten Hauch von Violett erkennen.

Feldsperling (Passer montanus ssp. montanus); eine hauptsächlich asiatische Art, die hierzulande eher selten ist; die Geschlechter lassen sich, im Gegensatz zum Haussperling, äußerlich nicht unterscheiden

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bearbeitet: 25.04.2021

Purpurnaschvogel

Purpurnaschvogel (Chlorophanes purpurascens Sclater & Salvin)

Diese ‚Art‘ wurde im Jahr 1873 beschrieben, es ist nur ein einziges Exemplar bekannt, welches offenbar irgendwo in Venezuela gefunden wurde; einer anderen Quelle zufolge in Trinidad. [1][2]

Es handelt sich hierbei tatsächlich um einen Hybriden mit dem Kappennaschvogel (Chlorophanes spiza (L.)) und dem Türkisnaschvogel (Cyanerpes cyaneus (L.)) als Elternarten. [2]

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Depiction from: ‚Philip Lutley Sclater: Catalogue of the Passeriformes, or perching birds, in the collection of the British Museum. Fringilliformes: part II; containing the families Coerebidae, Tanagridae, and Icteridae. London 1886‘ 

(public domain)

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bearbeitet: 25.03.2021

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Quelle:

[1] Philip Lutley Sclater: Catalogue of the Passeriformes, or perching birds, in the collection of the British Museum. Fringilliformes: part II; containing the families Coerebidae, Tanagridae, and Icteridae. London 1886
[2] Julian P. Hume: Extinct Birds. Bloomsbury Natural History; 2nd edition 2017

Mähnenparadiesvogel

Mähnenparadiesvogel (kein wissenschaftlicher Name)

LENGTH ten inches. Bill one inch and a quarter long, a trifle bent, and dusky, the base surrounded with velvet-like black feathers, covering the nostrils; top of the head, even with the eye, and to the beginning of the back, deep green, varying to bright green in some lights; the feathers of a plush-like texture; those on the hind part of the neck are long, pointed, and like hackles, but on the chin and throat they are similar to those on the crown, and both appear, in some lights, to be scaly, either indigo or green, and glossy, like metal; on each side of the neck is a stripe of blue, dividing the green above and below, and coming forwards to the breast, where it occupies a broad space; on the middle of the crown arise four bristles, near two inches long, tending backwards; upper part of the back, and wings, greenish black, in some lights appearing quite black; from the breast to the vent deep, dull ash-colour; tail even at the end, and three inches in length, the two middle feathers dull green, pointed at the tips; the others dusky within, and green on the outer webs, and all of them curve a little outwards; legs scaly; claws black, and hooked, though not very stout.
Native place uncertain; in the collection of General Davies.
“ [1]

Übersetzung:

LÄNGE zehn Zoll [ca. 25,5 cm]. Schnabel einen Zoll und ein Viertel lang, eine Kleinigkeit gebogen und düster, die Basis von samtartigen schwarzen Federn umgeben, die die Nasenlöcher bedecken; Oberseite des Kopfes, in Augenhöhe, und bis zum Anfang des Rückens, tiefgrün, in bestimmtem Licht bis hellgrün variierend; die Federn von einer plüschartigen Textur; die am hinteren Teil des Halses sind lang, spitz und wie eine Mähne, aber am Kinn und am Hals ähneln sie denen auf dem Scheitel, und beide erscheinen in bestimmtem Licht schuppig, entweder Indigo oder Grün, und glänzend wie Metall; Auf jeder Seite des Halses befindet sich ein blauer Streifen, der das Grün oben und unten teilt und nach vorne zur Brust kommt, wo er einen weiten Raum einnimmt; in der Mitte des Scheitels stehen vier Borsten, die fast zwei Zoll lang sind und nach hinten tendieren; oberer Teil des Rückens und Flügel, grünlich schwarz, in bestimmtem Licht, ziemlich schwarz erscheinend; von der Brust bis zum Rumpf tief, matt aschefarben; Schwanz gerade am Ende und drei Zoll lang, die beiden mittleren Federn mattgrün, spitz; die anderen sind innen dunkel und auf den Außenfahnen grün, und alle krümmen sich ein wenig nach außen; Beine beschuppt; Krallen schwarz und gebogen, wenn auch nicht sehr kräftig. 
Heimatort ungewiss; in der Sammlung von General Davies
.“

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Ich muss gestehen, dass ich keinerlei Ahnung habe womit wir es hier zu tun haben könnten, es könnte sich tatsächlich um einen Paradiesvogel(hybriden) handeln oder aber auch um einen vollkommen anderen Vogel, z. B. eine Starenart; am wahrscheinlichsten aber haben wir es hier mit einem der damals offenbar gar nicht so selten anzutreffenden Fälschungen zu tun, die aus allerlei Vogelteilen zusammengebaut und an den meistbietenden Kuriositätensammler verschachert wurden.

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Darstellung aus: ‚John Latham: A general history of birds. Winchester: printed by Jacob and Johnson, for the author: — sold in London by G. and W. B. Whittaker, Ave-Maria-Lane; John Warren, Bond-Street, W. Wood, 428; and J. Mawman, 39, Ludgate-Street 1821-1828‘

(public domain)

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Quelle: 

[1] John Latham: A general history of birds. Winchester: printed by Jacob and Johnson, for the author: — sold in London by G. and W. B. Whittaker, Ave-Maria-Lane; John Warren, Bond-Street, W. Wood, 428; and J. Mawman, 39, Ludgate-Street 1821-1828

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bearbeitet: 25.03.2021

Schöner Hartschnabel

Schöner Hartschnabel (Sparactes superbus (Shaw))

Von der Größe einer Drossel; der ganze obere Theil des Körpers schwarz, mit Ausnahme des Bürzels und der obern Deckfedern des Schwanzes, welche gelbgrünlich sind. Auf dem Kopfe steht ein vier Zoll langer Federbush aus zerschlissenen Federn bestehend, welche gegen den Schnabel gekehrt sind; die Kehle ist mit steifen Borsten besezt und lebhaft roth, mit einigen gelblichen Flecken nach unten; Brust und Bauch schwarz; über die Brust läuft ein Gürtel von lebhaftem Gelb, mit rothen Streifen, und an den Seiten mit schwarzen Punkten; der Schnabel ist eisengrau, die Füße blaulich und die Nägel schwarz.
Das Vaterland dieses Vogels ist unbekannt, das einzig vorhandene Exemplar wurde von Vaillant beschrieben und bekannt gemacht. Man will aber entdeckt haben, daß es ein künstlich zusammengesetzter Vogel sey, womit dann freilich diese Gattung ganz wegfallen würde.
“ [1]

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Wie so viele nicht näher miteinander verwandte Vogelformen wurde auch diese zuerst einmal als eine Art Würger (Laniidae) beschrieben später aber unter anderem den Kuckucksvögeln (Cuculidae) zugeordnet, vielleicht aufgrund der zygodactylen Füße, die in den mir bekannten Abbildungen aber anisodactyl dargestellt wurden.

Bereits zu Beginn das 19. Jahrhunderts wurde dieser Vogel als eine Fälschung erkannt, vermutlich diente ein  Senegal-Furchenschnabel (Lybius dubius (Gmelin)) als Ausgangsmaterial, ein Vogel also, der, obwohl er tatsächlich existiert, eigentlich schon absonderlich und unecht genug wirkt. 

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Darstellung aus: ‚L. P. Vieillot: La Galerie des Oiseaux Le Cabinet d’histoire naturelle du Jardin du Roi. Paris: Carpentier-Méricourt 1834‘

(public domain)

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Witzigerweise findet die hier gezeigte Abbildung auch auf der Wikipedia-Seite über den Braun-Haubendickkopf (Ornorectes cristatus (Salvadori)) Verwendung, einer Vogelart, die tatsächlich existiert und vollkommen anders aussieht.

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Quelle:

[1] H. R. Schinz; Joseph Brodtmann: Naturgeschichte und Abbildungen der Vögel: nach den neuesten Systemen bearbeitet. Leipzig: Weidmann’sche Buchhandlung 1836

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bearbeitet: 23.03.2021

Temarubi / Nauru-Fächerschwanz

Nauru-Fächerschwanz (Rhipidura sp.)

Mikronesien beherbergt heute noch drei Arten von Fächerschwänzen, den Pohnpei-Fächerschwanz (Rhipidura kubaryi Finsch), den Palau-Fächerschwanz (Rhipidura lepida Hartlaub & Finsch) sowie den Fuchsfächerschwanz (Rhipidura rufifrons (Latham)), der mit einigen Unterarten die Marianen bewohnt.

Es mag vormals durchaus mehr Formen gegeben haben ….

Der einzige Hinweis auf des ehemalige Vorkommen einer Fächerschwanzart auf der isolierten Insel Nauru ist der Bericht des Ethnologen Paul Hambruch aus dem Jahr 1910, der wiederum Erzählungen aufgeschrieben hat, die ihm von einem Einheimischen der Insel erzählt wurden.:

Die Vogelwelt ist nach Zahl und Art reicher. Der Fregattvogel (Tachypetes aquila), itsi, die schwarze Seeschwalbe (Anous), doror, die weiße Seeschwalbe (Gygis), dagiagia, werden als Haustiere gehalten; der erste galt früher als heiliger Vogel, mit den beiden anderen werden Kampfspiele veranstaltet. Am Strande trifft man den Steinwälzer (Strepsilas interpres), dagiduba, den Regenpfeifer (Numenius), den Uferläufer (Tringoides), ibibito, die Schnepfe, ikirer, den Brachvogel ikiuoi, den Strandreiter iuji, die Ralle, earero bauo und zwei Möwenarten (Sterna), igogora und ederakui. Im Busche beobachtet man an den Blüten der Kokospalme den kleinen Honigsauger raigide, die Rohrdrossel (Calamoherpe syrinx), itirir und den Fliegenschnäpper (Rhipidura), temarubi.” [1]  

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Dieser Bericht wird offiziell als unwahrscheinlich abgelehnt [3], was ich persönlich nicht verstehe, denn er erscheint mir durchaus zuverlässig, selbst wenn es die dort aufgezählten Vögel zu der Zeit bereits nicht mehr gegeben haben sollte, so können die Überlieferungen durchaus länger überdauert haben.

Das Foto zeigt den Pohnpei-Fächerschwanz von der gleichnamigen Insel.

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Es ist erstaunlich, dass auch die Inseln Chuuk und Yap offenbar keine einheimischen Fächerschwanzarten beherbergen – hier geht man für gewöhnlich oft davon aus, dass es solche Arten durchaus vormals gegeben haben dürfte, dass sie aber schon bald nach der Besiedlung durch Menschen ausgestorben sind. [2]

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Foto: thibaudaronson
https://www.inaturalist.org/people/thibaudaronson

(under creative commons license (4.0))
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

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Quellen:

[1] Paul Hambruch: Nauru. Ergebnisse der Südsee-Expedition 1908-1910. II. Ethnographie: B. Mikronesien, Band 1.1 Halbband. Hamburg, Friedrichsen 1914
[2] David W. Steadman: Extinction and Biogeography of Tropical Pacific Birds. University of Chicago Press 2006
[3] Donald W. Buden: The birds of Nauru. Notornis 55: 8-19. 2008

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bearbeitet: 20.03.2021

Raigide / Nauru-Honigfresser

Nauru-Honigfresser (Myzomela sp.)

Diese Art (oder Unterart) mag auf der Insel Nauru vorgekommen sein, sie wird allerdings offenbar in nur einem einzigen Bericht erwähnt, und dabei handelt es sich um Erzählungen aus zweiter Hand.

Paul Hambruch, der Enthnologe der zu Beginn des 20. Jahrhunderts das Leben der Einwohner der Insel Nauru erforschte erwähnt in seinem Bericht Geschichten, die ihm von einem Einheimischen namens Auuiyeda erzählt wurden und in denen unter anderem auch von den einheimischen Vögeln die Rede ist.:

Die Vogelwelt ist nach Zahl und Art reicher. Der Fregattvogel (Tachypetes aquila), itsi, die schwarze Seeschwalbe (Anous), doror, die weiße Seeschwalbe (Gygis), dagiagia, werden als Haustiere gehalten; der erste galt früher als heiliger Vogel, mit den beiden anderen werden Kampfspiele veranstaltet. Am Strande trifft man den Steinwälzer (Strepsilas interpres), dagiduba, den Regenpfeifer (Numenius), den Uferläufer (Tringoides), ibibito, die Schnepfe, ikirer, den Brachvogel ikiuoi, den Strandreiter iuji, die Ralle, earero bauo und zwei Möwenarten (Sterna), igogora und ederakui. Im Busche beobachtet man an den Blüten der Kokospalme den kleinen Honigsauger raigide, die Rohrdrossel (Calamoherpe syrinx), itirir und den Fliegenschnäpper (Rhipidura), temarubi.” [1]  

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Seltsamerweise gilt der Bericht als unglaubwürdig [2], was ich persönlich überhaupt nicht verstehe, denn die drei hier genannten Vogelformen (eine Ralle, ein Honigfresser und ein Fächerschwanz) sind sehr wohl aus Mikronesien bekannt und kommen bzw. kamen auf etlichen der Inseln vor.

Im Falle dieses Honigfressers mag es sich, der doch recht isolierten Lage Naurus entsprechend, um eine eigenständige Art gehandelt haben oder aber um eine Unterart des Mikronesischen Honigfressers (Myzomela rubratra (Lesson)) (siehe Foto), der in Mikronesien mit vier Unterarten verbreitet und dort eigentlich auch überall recht häufig ist. 

Der Nauru-Honigfresser verschwand vermutlich aufgrund von Bejagung (der roten Federn wegen aber auch weil diese Vögel in ihrer Heimat als Delikatesse gelten) sowie in Folge der nahezu kompletten Zerstörung der Vegetation durch den massiven Guano/Phosphat-Abbau, der auf Nauru stattfand.

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Foto: thibaudaronson
https://www.inaturalist.org/people/thibaudaronson

(under creative commons license (4.0))
https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

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Quellen:

[1] Paul Hambruch: Nauru. Ergebnisse der Südsee-Expedition 1908-1910. II. Ethnographie: B. Mikronesien, Band 1.1 Halbband. Hamburg, Friedrichsen 1914
[2] Donald W. Buden: The birds of Nauru. Notornis 55: 8-19. 2008

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bearbeitet: 20.03.2021

Wilhelmina-Paradiesvogel

Wilhelmina-Paradiesvogel (Lamprothorax wilhelminae Meyer) 

Der Wilhelmina-Paradiesvogel ist eine jener Paradiesvogel’arten‘, die nach einem Mitglied eines der zahlreichen europäischen Königshäuser benannt wurde – in diesem Fall war dies die damalige niederländische Königin (Wilhelmina Helena Pauline Maria von Oranien-Nassau (Königin Wilhelmina 1880-1962)).

Die ‚Art‘ ist nur anhand von drei (männlichen) Exemplaren bekannt, und es ist diese Tatsache, dass nahezu alle jene ‚lost birds of paradise‘ [1] nur anhand männlicher Exemplare bekannt sind, die einem zu denken geben sollte. Würde es sich tatsächlich um heute ausgestorbene Arten handeln, so wären sicher einige dazugehörigen Weibchen gefunden wurden, dem ist aber nicht so, in keinem einzigen Fall! (… in den beiden Fällen in denen eine solche Form anhand eines Weibchens bekannt ist, fehlen wiederum die passenden Männchen ….)
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Es handelt sich auch hier um eine Hybridform, und zwar mit dem Sichelschwanz-Paradiesvogel (Cicinnurus magnificus (J. R. Forst.)) und dem Kragenparadiesvogel (Lophorina superba J. R. Forst) als Elternarten. [2]

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Darstellung aus: ‚Richard Bowdler Sharpe: Monograph of the Paradiseidae, or birds of paradise and Ptilonorhynchidae, or bower-birds. London: H. Sotheran & Co. 1891-98‘

(public domain)

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Quelle:

[1] Errol Fuller: The Lost Birds of Paradise. Airlife 1996
[2] Clifford B. Frith; Bruce M. Beehler: The Birds of Paradise: Paradisaeidae. Oxford University Press 1998

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bearbeitet: 20.03.2021

Rothschilds Lappenschnabel-Paradiesvogel

Rothschilds Lappenschnabel-Paradiesvogel (Loboramphus nobilis Rothschild)

Dieser außerordentlich schöne Vogel wurde im Jahre 1901 als eigenständige Art beschrieben, nur ein einziges Exemplar ist bekannt.

Es handelt sich wohl um eine der außergewöhnlichsten Hybriden überhaupt, eine Kreuzung zweier ungemein unterschiedlicher Arten, nämlich dem Kragenparadiesvogel (Lophorina superba J. R. Forst) und der Langschwanz-Paradigalla (Paradigalla carunculata Lesson); dies ist jedoch nicht hundertprozentig klar. [1]

Einige Ornithologen halten diese Form nach wie vor für eine eigenständige, heute ausgestorbene Art.

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Darstellung aus: ‚Walter Rothschild; Ernst Hartert: Notes on Papuan birds. VII. Paradisaeidae. Novitates Zoologicae 10: 65-116; 196-231; 435-480. 1903‘

(public domain)

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Quelle:

[1] Clifford B. Frith; Bruce M. Beehler: The Birds of Paradise: Paradisaeidae. Oxford University Press 1998

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bearbeitet: 20.03.2021

Wundervoller Paradiesvogel

Wundervoller Paradiesvogel (Paradisaea mirabilis Reichenow)

Der Wundervolle Paradiesvogel, der ‚Wonderful Bird of Paradise‘, ist anhand von ganzen fünf (männlichen) Exemplaren bekannt, es handelt sich hierbei um die ziemlich unwahrscheinliche und trotzdem geschehene Kreuzung zwischen dem Kleinen Paradiesvogel (Paradisaea minor Shaw) und dem Fadenhopf (Seleucidis melanoleuca (Daudin)).

Diese beiden durchaus unterschiedlich aussehenden Arten, ja Gattungen, haben einen prachtvollen Mix aus beiden Elternteilen hervorgebracht, dem die hier gezeigte Darstellung nicht ansatzweise gerecht wird.  

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Darstellung aus: ‚Bericht über die November-Sitzung. Journal für Ornithologie 5(9): 127-131. 1902‘

(public domain)

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Quelle:

[1] Clifford B. Frith; Bruce M. Beehler: The Birds of Paradise: Paradisaeidae. Oxford University Press 1998

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bearbeitet: 14.03.2021

Waigiou-Paradiesvogel

Waigiou-Paradiesvogel (Diphyllodes gulielmi III Meyer)

Der Waigiou-Paradiesvogel, sicher besser bekannt unter dem englischen Namen ‚King of Holland’s Bird of Paradise‘, ist eine der am häufigsten auftauchenden Hybridformen innerhalb der Familie.

Es war im 19. Jahrhundert Mode neu entdeckte Paradiesvögel nach Mitgliedern diverser europäischer Königshäuser zu benennen, so wurde diese Form nach dem damaligen holländischen König (Wilhelm Alexander Paul Friedrich Ludwig von Oranien-Nassau (König Wilhelm III 1817-1890)) benannt.

Es handelt sich hierbei um eine offenbar häufiger auftretende Kreuzung der äußerlich so verschiedenen und doch nah verwandten Arten Sichelschwanz-Paradiesvogel (Cicinnurus magnificus (J. R. Forst.)) und Königsparadiesvogel (Cicinnurus regius (L.)), offenbar mit anschließender Rückkreuzung mit der ersteren Art.

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Im Gegensatz zu den meisten anderen Paradiesvogelhybriden kann man diesem hier die beiden Elternarten sehr gut ansehen.

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Darstellung aus: ‚John Gould: The birds of New Guinea and the adjacent Papuan islands: including many new species recently discovered in Australia. London: Henry Sotheran & Co. 1875-1888‘

(public domain)

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Quellen:

[1] Clifford B. Frith; Bruce M. Beehler: The Birds of Paradise: Paradisaeidae. Oxford University Press 1998

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bearbeitet: 14.03.2021

Fossil record of the Passeriformes

Familie incertae sedis

Certhiops rummeli Manegold

Corvitalusoides grandiculus Boles

Crosnoornis nargizia Bochenski, Tomek, Bujoczek & Salwa [8]

Jamna szybiaki Bocheński, Tomek, Bujoczek & Wertz

Kischinskinia scandens Volkova & Zelenkov

Resoviaornis jamrozi Bocheński, Tomek, Wertz & Świdnicka

Sylvosimadaravis janossyi (Kessler et Hír)

Winnicavis gorskii Bocheński, Tomek, Wertz, Happ, Bujoczek & Świdnicka

Acanthisittidae

Kuiornis indicator Worthy et al.

Acanthizidae

Acanthizidae gen. & sp. ‘Riversleigh, Australia’

Acrocephalidae

Acrocephalus major Kessler
Acrocephalus minor Kessler
Acrocephalus kordosi Kessler
Acrocephalus kretzoii Kessler
Acrocephalus sp. ‘Riversleigh, Australia’

Hippolais veterior Kessler

Aegithalidae

Aegithalos congruis Kessler
Aegithalos gaspariki Kessler

Alaudidae

Alauda trivadari Kessler
Alauda xerarvensis Boev [2]

Ammomanes prealpestris (Boev)

Calandrella gali Kessler

Eremarida xerophila Boev [2]

Eremophila alpestris ssp. [4]
Eremophila orkhonensis (Zelenkov & Kurochkin)

Galerida bulgarica Boev [2]
Galerida cserhatensis Kessler & Hír
Galerida pannonica Kessler

Lullula balcanica Boev [2]
Lullula minor Kessler
Lullula minuscula Kessler
Lullula neogradensis Kessler & Hír
Lullula parva Kessler
Lullula slivnicensis Boev [2]

Melanocorypha donchevi Boev [2]
Melanocorypha minor Kessler
Melanocorypha serdicensis Boev [2]

Praealauda hevesensis Kessler & Hír

Artamidae

Kurrartapu johnnguyeni Nguyen et al.

Bombycillidae

Bombycilla brevia Kessler
Bombycilla hamori Kessler & Hír
Bombycilla kubinyii Kessler

Cardinalidae

Passerina sp. ‘Yepómera, Mexico’

Certhiidae

Certhia immensa Kessler

Cettidae

Cettia janossyi Kessler
Cettia kalmani Kessler

Cinclidae

Cinclus gaspariki Kessler
Cinclus major Kessler & Hír
Cinclus minor Kessler

Cinclosomatidae

Cinclosoma elachum Nguyen, Archer & Hand

Climacteridae

Climacteris sp. ‘Riversleigh, Australia’

Cormobates sp. ‘Riversleigh, Australia’

Corvidae

Corvus annectens Shufeldt
Corvus bragai Paiva [6]
Corvus harkanyensis
 Kessler
Corvus hungaricus Lambrecht
Corvus pliocaenicus (Portis)
Corvus praecorax Depéret
Corvus shufeldti Sharpe

Henocitta brodkorbi Holman

Miocitta galbraethi Brodkorb

Miocorvus larteti (Milne-Edwards)

Miopica paradoxa Kurotschkin & Sobolew

Pica pica ssp. major Mourer-Chauviré
Pica mourerae Seguí

Protocitta ajax Brodkorb
Protocitta dixi Brodkorb

Pyrrhocorax graculus ssp. vetus Kretzoi

Dasyornithidae

Dasyornis walterbolesi Nguyen

Emberizidae

Emberiza bartkoi Kessler & Hír
Emberiza gaspariki Kessler
Emberiza media Kessler
Emberiza pannonica Kessler
Emberiza parva Kessler
Emberiza polgardiensis Kessler

Pedinorhis stirpsarcana Olson & McKittrick

Plectrophenax veterior Kessler

Estrildidae

Estrildidae gen. & sp. ‘Riversleigh, Australia’

Eurylaimidae

Eurylaimidae gen. & sp. ‘Wintersdorf, Germany’

Wieslochia weissi Mayr & Manegold [7]

Fringillidae

Carduelis kretzoii Kessler
Carduelis lambrechti Kessler
Carduelis medius Kessler
Carduelis parvulus Kessler

Coccothraustes balcanicus Boev
Coccothraustes major Kessler
Coccothraustes simeonovi Boev

Fringilla kormosi Kessler
Fringilla petenyii Kessler

Loxia csarnotanus Kessler
Loxia patevi Boev

Pinicola kubinyii Kessler

Pyrrhula gali Kessler
Pyrrhula minor Kessler

Furnariidae

Pseudoseisuropsis nehuen Noriega
Pseudoseisuropsis cuelloi Claramunt & Rinderknecht
Pseudoseisuropsis wintu Stefanini et al.

Hirundinidae

Delichon major Kessler
Delichon polgardiensis Kessler
Delichon pusillus Kessler

Hirundinidae gen. & sp. ‘Langebaanweg, South Africa’ (several spp.)

Hirundo aprica Feduccia
Hirundo gracilis Kessler
Hirundo major Kessler

Riparia minor Kessler

Icteridae

Cremaster tytthus (Brodkorb)

Euphagus magnirostris
 (Miller)

Icterus turmalis
Steadman & Oswald [5]

Molothrus resinosus
Steadman & Oswald [5]

Pandanaris convexa
 (Miller)

Pyelorhamphus molothroides
 (Miller)

Laniidae

Lanius capeki Kessler
Lanius hungaricus Kessler
Lanius intermedius Kessler
Lanius major Kessler
Lanius schreteri Kessler & Hír

Leiotrichidae

Turdoides borealis Jánossy

Locustellidae

Locustella janossyi Kessler
Locustella kordosi Kessler
Locustella mana Kessler

Locustellidae gen. & sp.
 ‘Riversleigh, Australia’

Megalurus sp. ‘Riversleigh, Australia’

Maluridae

Maluridae gen. & sp. ‘Riversleigh, Australia’

Meliphagidae

Meliphagidae gen. & sp. ‘Riversleigh, Australia’ (several spp.)

Menuridae

Menura tyawanoides Boles

Motacillidae

Anthus antecedens Kessler & Hír
Anthus baranensis Kessler
Anthus hiri Kessler

Motacilla intermedia Kessler
Motacilla minor Kessler
Motacilla robusta Kessler

Muscicapidae

Erithacus horusitzkyi Kessler & Hír
Erithacus minor Kessler

Luscinia denesi Kessler
Luscinia pliocaenica Kessler
Luscinia praeluscinia Kessler & Hír

Monticola pongraczii Kessler

Muscicapa leganyii Kessler & Hír
Muscicapa miklosi
 Kessler
Muscicapa petenyii Kessler

Oenanthe kormosi Kessler
Oenanthe pongraczi Kessler

Phoenicurus baranensis Kessler
Phoenicurus erikai Kessler

Saxicola baranensis Kessler
Saxicola lambrechti Kessler
Saxicola magna Kessler
Saxicola parva Kessler

Neosittidae

Daphoenositta trevorworthyi Nguyen

Oriolidae

Longimornis robustirostrata Boles

Oriolus beremendensis Kessler

Orthonychidae

Orthonyx kaldowinyeri Boles

Palaeoscinidae (?)

Palaeoscinis turdirostris Howard

Paridae

Parus medius Kessler
Parus parvulus Kessler
Parus robustus Kessler

Passerellidae

Ammodramus eurius Brodkorb
Ammodramus hatcheri (Shufeldt)

Passeridae

Passer hiri Kessler
Passer minusculus Kessler
Passer pannonicus Kessler
Passer predomesticus Tchernov

Petroicidae

Petroicidae gen. & sp. ‘Riversleigh, Australia’

Phylloscopidae

Phylloscopus miocaenicus Kessler & Hír
Phylloscopus pliocaenicus Kessler
Phylloscopus venczeli Kessler

Pomatostomidae

Pomatostomus sp. ‘Riversleigh, Australia’

Prunellidae

Prunella freudenthali Kessler
Prunella kormosi Kessler

Psittacopedidae

Eofringillirostrum boudreauxi Mayr, Ksepka & Grande
Eofringillirostrum parvulum Mayr, Ksepka & Grande

Morsoravis sedilis Bertelli, Lindow, Dyke & Chiappe

Parapsittacopes bergdahli Mayr [9]

Psittacopes lepidus Mayr & Daniels

Pumiliornis tessellatus Mayr

Regulidae

Regulus bulgaricus Boev
Regulus pliocaenicus Kessler

Sittidae

Sitta gracilis Kessler
Sitta ‚pusilla‚ Kessler (species name already taken!)
Sitta senogalliensis Portis
Sitta villanyensis Kessler

Sturnidae

Sturnus baranensis Kessler
Sturnus brevis Kessler
Sturnus kretzoii Kessler & Hír
Sturnus pliocaenicus Kessler

Sylviidae

Sylvia intermedia Kessler
Sylvia pussila Kessler

Tichodromidae

Tichodroma apeki Kessler

Troglodytidae

Troglodytes robustus Kessler

Turdidae

Meridiocichla salotti Louchart

Turdicus minor Kessler & Hír
Turdicus pannonicus Kessler

Turdus major Kessler
Turdus medius Kessler
Turdus minor Kessler
Turdus miocaenicus Kessler
Turdus polgardiensis Kessler

Zygodactylidae

Eozygodactylus americanus Weidig

Primoscens minutus Harrison & Walker

Primozygodactylus ballmanni Mayr
Primozygodactylus danielsi Mayr
Primozygodactylus eunjooae Mayr & Zelenkov
Primozygodactylus longibrachium Mayr
Primozygodactylus major Mayr
Primozygodactylus quintus Mayr

Zygodactylus grandei Smith, DeBee & Clarke
Zygodactylus grivensis Ballmann
Zygodactylus ignotus Ballmann
Zygodactylus luberonensis Mayr
Zygodactylus ochlurus Hieronymus, Waugh & Clarke

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References:

[1] Jeno Kessler; János Hír: The avifauna in North Hungary during the Miocene Part II. Földtani Közlöny 142(2): 149-168. 2012
[2] Zlatozar Boev: Neogene Larks (Aves: Alaudidae (Vigors, 1825)) from Bulgaria. Acta Zoologica Bulgarica 64(3): 295-318. 2012
[3] Nikita V. Zelenkov: The revised avian fauna of Rudabànya (Hungary, Late Miocene). Contribuciones del Museo Argentino de Ciencias Naturalis “Bernardino Rivadavia” 7: 253-266. 2017
[4] Nicolas Dussex; David W. G. Stanton; Hanna Sigeman; Per G. P. Ericson; Jacquelyn Gill; Daniel C. Fisher; Albert V. Protopopov; Victoria L. Herridge; Valery Plotnikov; Bengt Hansson; Love Dalén: Biomolecular analyses reveal the age, sex and species identity of a near-intact Pleistocene bird carcass. Communications Biology 3: 1-6. 2020
[5] David W. Steadman; Jessica A. Oswald: New species of troupial (Icterus) and cowbird (Molothrus) from ice-age Peru. The Wilson Journal of Ornithology 132 (1): 91–103. 2020
[6] Marco Pavia: Palaeoenvironmental reconstruction of the Cradle of Humankind during the Plio-Pleistocene transition, inferred from the analysis of fossil birds from Member 2 of the hominin-bearing site of Kromdraai (Gauteng, South Africa)  Quaternary Science Reviews. 248: Article 106532. doi:10.1016/j.quascirev.2020.106532. 2020
[7] Jon Fjeldså; Les Christidis; Per G. P. Ericson: The Largest Avian Radiation: The Evolution of Perching Birds, or the Order Passeriformes. Lynx Edicions 2020
[8] Zbigniew M. Bochenski; Teresa Tomek; Małgorzata Bujoczek; Grzegorz Salwa: A new passeriform (Aves: Passeriformes) from the early Oligocene of Poland sheds light on the beginnings of Suboscines. Journal of Ornithology 2021
[9] Gerald Mayr: A remarkably complete skeleton from the London Clay provides insights into the morphology and diversity of early Eocene zygodactyl near-passerine birds. Journal of Systematic Palaeontology 12 Jan 2021

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edited: 03.02.2021

Schwarzkopfbülbül (Brachypodius atriceps)

Schwarzkopfbülbül (Brachypodius melanocephalos (Temminck))

Der Schwarzkopfbülbül ist ein typischer Vertreter der Bülbüls, er stammt aus Südostasien, wo er mit vier Unterarten von Nordostindien, Malaysia und Thailand bis Borneo, Java und Sumatra in Indonesien vorkommt.

Die Art erreicht eine Größe von etwa 17 cm.

Auf dem Bild sieht man die Nominatform, die auf dem südostasiatischen Festland verbreitet ist, es existieren drei Farbmorphen, neben der am häufigsten zu findenden hier abgebildeten, gibt es eine bei der das Gelb und Grün komplett durch Grau ersetzt sind sowie eine bei der bei einer grauen Grundfärbung zumindest die Flügel gelb gefärbt sind.

Das Originalfoto stammt von Mike Rose (https://eye4birds.photography), der mir freundlicherweise die Genehmigung gegeben hat es als Vorlage zu nutzen. Dies ist tatsächlich das erste Mal, dass ich einen Hintergrund mit echten Aquarellfarben gemalt wurde, ich bin mit dem Hintergrund nicht ganz zufrieden, aber der Vogel sieht ganz gelungen aus!

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bearbeitet: 10.01.2021

NT-LBR-014

Die Art wird von den Autoren der Gruppe der Tyrannida zugeordnet, einer Gruppe von suboscinen Passeriformes, die heute ausschließlich in Süd- und mit einigen wenigen Arten auch in Nordamerika verbreitet ist und weist hier die größten Gemeinsamkeiten mit den Schnurrvögeln (Pipridae) auf. [2]

Die Tyrannida haben sich jedoch, so wird vermutet, auf den amerikanischen Kontinenten entwickelt, und zwar so ziemlich ungestört seit wohl bereits ca. 64 Millionen Jahren, also zu Beginn des Paläozän. Demnach wäre die Zuordnung dieses oligozänen Vogels aus Europa zu den Tyrannida doch etwas fraglich. [1]

Vielleicht handelt es sich hierbei um eine komplett ausgestorbene Linie von Pipra-ähnlichen suboscinen Vögeln, die später in Europa durch oscine Arten verdrängt wurden.

Skizze; den Flügel muss ich noch etwas ausbessern, und was das Federhäubchen angeht, das man im Originalfossil sehen kann, hierbei mag es sich einfach um Federn handeln, die zufällig an dieser Stelle abgelagert wurden

Es ist sehr ungewöhnlich, dass NT-LBR-014, trotz seiner äußerst guten Erhaltung, von den Autoren keinen Namen erhalten hat.

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Quelle: 

[1] John Reilly: The Ascent of Birds: how modern science is revealing their story. PELAGIC PUB LTD 2018
[2] Ségolène Riamon; Nicolas Tourment; Antoine Louchart: The earliest Tyrannida (Aves, Passeriformes), from the Oligocene of France. Scientific Reports 10(9776): 1-14. 2020

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bearbeitet: 25.12.2020

Neu beschrieben – Jos-Rotscheitellerche

Jos-Rotscheitellerche (Calandrella cinerea ssp. rufipecta)

Die Familie der Lerchen ist vor allem in Afrika und Asien verbreitet, einige Arten leben auch in Europa; derzeit werden etwa 90 Arten unterschieden – es dürften tatsächlich aber viele mehr sein ….

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Die Jos-Rotscheitellerche kommt ausschließlich auf dem Jos-Plateu in Zentral-Nigeria vor; sie wird derzeit als Unterart der Rotscheitellerche (Calandrella cinerea (Gmelin)) betrachtet, einer Art, die vor allem im südlichen Afrika verbreitet ist.

Die neu beschriebene Form ist schon sehr lange bekannt, offenbar schon seit 1958; sie wurde letztmalig im Jahr 1994 beobachtet und galt als ausgestorben bis sie schließlich im Jahr 2004 wiederentdeckt wurde – beschrieben wurde sie erst jetzt.

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Quelle:

[1] Martin Stervander; Bengt Hansson; Urban Olsson; Mark F. Hulme; Ulf Ottosson; Per Alström: Molecular species deliminations of larks (Aves: Alaudidae), and integrative taxonomy of the genus Calandrella, with the description of a range-restricted African relic taxon. Diversity 12(428): 1-28. 2020 

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Fotos aus: ‚Martin Stervander; Bengt Hansson; Urban Olsson; Mark F. Hulme; Ulf Ottosson; Per Alström: Molecular species deliminations of larks (Aves: Alaudidae), and integrative taxonomy of the genus Calandrella, with the description of a range-restricted African relic taxon. Diversity 12(428): 1-28. 2020‘

(under creative commons license (4.0))
http://creativecommons.org/licenses/by/4.0

Ich würde mich nicht im Geringsten wundern, wenn die Jos-Rotscheitellerche irgendwann in Zukunft Artstatus erhalten würde. 

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bearbeitet: 15.11.2020

Lanius gambieranus – what is that?

When you’re dealing with extirpated/extinct birds, you will sooner or later come across species that raise more questions than others.

Such a species is the Mangareva-yes-what-actually?:

Lanius gambieranus Lesson, 1844, Écho du Monde Savant, p. 232 (cf. Ménegaux, p. 180). IlesGambier. Type perdu depuis longtemps.

Connue seulement par la description du spécimen qui était autrefois dans la collection du Docteur Abeillé de Bordeaux. Lesson précise qu’une peinture fut préparée par M. Charles Thélot de Rochefort, mais nous n’avons pas retrouvé cette peinture, ni d’ailleurs le spécimen. 
[RÉPARTITION ET STATUT]. – Selon Lesson, le spécimen décrit provenait des îles Gambier. Ces îles furent visitées par plusieurs expéditions maritimes françaises avant 1840, et le spécimen fut probablement rapporté par le frère de Lesson, le Docteur Adolphe Lesson, qui voyagea durant quatre années dans les mers du Sud comme «Chirurgien» à bord d’un bateau. Le spécimen était autrefois dans la collection Lesson à Rochefort. 
Les seules autres mentions de passereaux aux îles Gambier sont données par Garrett qui trouva des fauvettes durant la seconde moitié du xix* siècle (Wiglesworth, 1891b) et par Buck (1938) qui note KOMAKO – «Reed Warbler». Signalons aussi qu’une fauvette fut observée sur l’îlot Tepapuri en 1971 (Thibault, 1973b). Ce dernier oiseau, blanchâtre dessus et brun dessous, devait être un erratique de la forme habitant les atolls au nord des Gambier, A. caffer ravus. Deux spécimens M.N.H.N ont été considerés comme des oiseaux pouvant provenir des îles Gambier (Lacan et Mougin, 1974b), mais il s’agit vraisemblabIement d’une forme éteinte d’ A. luscinia provenant de Micronésie (Holyoak et Thibault, 1978b). L’expédition Whitney ne trouva pas de fauvette en visitant les îles Gambier, en dépit de nombreuses recherches en 1922 (Beck et Quayle, ms). 
[DISCUSSION], – L’oiseau décrit par Lesson ne correspond à aucune forme de spécimens connus. Il est douteux qu’il s’agisse d’une pie-grièche (Laniidae), comme l’avait pensé Lesson. Il est également peu probable que se soit un siffleur (Pachycephala), comme certains auteurs l’ont suggéré (Lacan et Mougin, 1974b; Thibault, 1973b).
La taille, la forme et la coloration font plutôt penser à une fauvette, voisine des formes habitant les îles Cook. Cette hypothèse serait d’autant plus vraisemblable qu’il serait étonnant que des îles volcaniques de la taille des Gambier n’aient pas eu de fauvettes. Sans doute, Lesson avait déjà décrit en 1820 la Fauvette de Tahiti comme appartenant au genre Tatare, mais il n’est pas étonnant qu’il n’ait pas établi de relation entre cette fauvette et l’oiseau des Gambier, en raison de leurs différences morphologiques importantes.
De nombreuses interrogations subsistent au sujet de cet oiseau et il n’est pas évident qu’il ait été véritablement collecté aux Gambier, bien que les autres descriptions de Lesson ne présentent pas d erreurs de localité.
 „

translation:

Lanius gambieranus Lesson, 1844, Écho du Monde Savant, p. 232 (cf. Ménegaux, p. 180). Gambier Islands. Type long lost.

Known only by the description of the specimen that was once in the collection of Doctor Abeillé de Bordeaux. Lesson specifies that a painting was prepared by Mr. Charles Thélot de Rochefort, but we have not found this painting, nor indeed the specimen.
[DIVISION AND STATUS]. – According to Lesson, the described specimen came from the Gambier Islands. These islands were visited by several French maritime expeditions before 1840, and the specimen was probably brought back by Lesson’s brother, Doctor Adolphe Lesson, who traveled for four years in the South Seas as a „surgeon“ aboard a boat. The specimen was formerly in the Lesson collection in Rochefort.
The only other records of passerines in the Gambier Islands are given by Garrett who found warblers in the second half of the nineteenth century (Wiglesworth, 1891b) and by Buck (1938) who noted KOMAKO – „Reed Warbler“. It should also be noted that a warbler was observed on Tepapuri islet in 1971 (Thibault, 1973b). This last bird, whitish above and brown below
 [shouldn’t it be vice versa?], must have been an erratic of the form inhabiting the atolls north of the Gambiers, A. caffer ravus. Two M.N.H.N specimens have been considered as birds that may have originated from the Gambier Islands (Lacan and Mougin, 1974b), but they are probably an extinct form of A. luscinia from Micronesia (Holyoak and Thibault, 1978b). [they are now known to indeed be specimens of a species formerly inhabiting the island of Mangareva] The Whitney expedition did not find a warbler when visiting the Gambier Islands, despite extensive research in 1922 (Beck and Quayle, ms).
[DISCUSSION], – The bird described by Lesson does not correspond to any form of known specimens. It is doubtful that it is a shrike (Laniidae), as Lesson had thought. It is also unlikely to be a whistler (Pachycephala), as some authors have suggested (Lacan and Mougin, 1974b; Thibault, 1973b). 
The size, shape and coloring are more like a warbler, similar to the forms found in the Cook Islands. This assumption would be all the more likely since it would be astonishing if volcanic islands the size of Gambier did not have warblers. No doubt Lesson had already described the Tahitian Warbler in 1820 as belonging to the genus Tatare, but it is not surprising that he did not establish a relationship between this warbler and the Gambier bird, because of their significant morphological differences. 
Many questions remain about this bird and it is not obvious that it was really collected in Gambier, although the other descriptions of Lesson do not present errors of locality.
“  [3]

Today, most ornithologists think that the description fits best with the extinct Mangarevan Reed-Warbler, a bird that is known to have indeed existed. Yet, there are in fact two surviving specimens of this species, Acrocephalus astrolabii Holyoak & Thibault, which, however, are still often referred to as having been collected somewhere in Micronesia, an assumption that is now obsoleted. [4]

However, the reed-warbler was much larger than 14 cm, and it lacks the yellow underside that our enigmatic bird is said to have had; but let’s just take a look on the original description, it is in French and reads as follows:

Cette pie-grièche est fort voisine du Lanius tabuensis de Latham. Comme elle, on la trouve dans le mer du Sud, et c’est aux îles Gambier qu’elle vit.
Cette espèce a les formes courtes et trapues. Elle mesure 14 centimètres. Ses ailes sont presque aussi longues que laqueue; son bec est peu crochu, bien que denté; il est noiràtre ainsi que les tarses; tout le plumage en dessus, les ailes et la queue sont d’un brun olivàtre uniforme; le devant du cou, à partir du menton jusqu’au haut de la poitrine, est olivàtre foncé; tout le dessous du corps, depuis le haut du thorax jusqu’aux couvertures inférieures, est du jaune le plus vif et le plus égal; les plumes tibiales sont brunes, mais cerclées d’une sorte de jarretiere jaune à d’articulation le dedans des ailes est varié de jaune et de blanc, ce qui forme un rebord étroit, blanc dessous du fouet de l’aile; la queue est légèrement échancrée, et le sommet des rectrices présente un point jaune.” [1]

Here is my translation:

This shrike is very close to Lanius tabuensis [Aplonis tabuensis (Gmelin)] of Latham. Like this, it is found in the South Sea, and it lives in the Gambier Islands.
This species has a short, squat form. It measures 14 centimeters. Its wings are almost as long as the tail; the beak is slightly hooked, but dentate; it is black as well as the tarsi; all the plumage above, the wings and the tail are uniformly olive brown; the front of the neck, from the chin to the top of the breast, is dark olive; the whole lower part of the body, from the top of the thorax to the lower coverts, is the liveliest and most even yellow; the tibial feathers are brown, but circled in a sort of yellow, hinged garter, the underside of the wings is varied with yellow and white, forming a narrow, white rim beneath the whip of the wing; the tail is slightly forked, and the top of the rectrices are dotted yellow.

You see, the species was described as a shrike (Laniidae) and as being very closely related to Lanius tabuensis.

Well, shrikes, of course, do not exist in Oceania at all, and Lanius tabuensis is called Aplonis tabuensis today and is a starling (Sturnidae), the South Sea Starling. You must know that in the 19th century still no one really had any idea of ​​biogeography, and the same applies to the relationships between the different bird species.

Not a shrike, but what about a starling – Aplonis gambieranus?

Hm, according to the description rather not, the size (14 cm) seems a bit too small (my gut feeling), and the colors do not fit to any other Polynesian starling.

Not a starling, but what about a robin – Eopsaltria gambierana?

EOPSALTRIA GAMBIERANA.
Lanius gambieranus, Less. Echo de M. S. 1844, p. 232.
Eopsaltria gambierana, Hartl. Wiegm. Arch. für Naturg. 1852, p. 133.
Low or Paumotu Islands (Gambier’s Islands or Mangarewa).
“ [2]

This genus does not occur in Polynesia, but the closely related genus Petroica does indeed (both genera belong to the family Petroicidae), however, both genera, in my eyes, can be excluded for biogeographic reasons.

Not a robin, but what about a whistler – Pachycephala gambierana?

The bird was for some time also thought to may have been a whistler and the genus Pachycephala indeed is occuring in Polynesia, yet only in the western part, namely in Fiji, Samoa and Tonga but not further east, so, no.

Not a whistler, but what about a monarch – Monarcha gambierana?

Personally, I think that the mysterious bird from the island of Mangareva most likely was a monarch species (Monarchidae), namely one of the genus Monarcha (formerly Pomarea). The size indication fits very well, as well as the specified colors, these fit quite well with the young birds of the surviving species of this genus. Apart from that, this genus also fits very well for biogeographical reasons, the distance between the Society Islands and the Gambier Archipelago is only slightly larger than that between the Society Islands and the Marquesas (where the genus still occurs today).

***

Lastly, I would like to mention that this species is officially no longer regarded as having existed at all, not just as dead/extinct, but as ‘having never existed’!

But why?

Because the type does not exist anymore? – this applies also to other species!
Because there was a picture that is now lost as well? – who actually is screwing up something like that, and … this too applies also to other species!
Because no one can say what kind of bird it actually could have been? 

In my humble opinion this enigmatic bird, which might very well have existed, most likely was either an somewhat aberrant starling or a member of the monarch family.

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References:

[1] R.-P. Lesson: Catalogue descriptif des oiseaux nouveaux, rares ou peu connus, de la collection Abeillé. L’Écho du monde savant et l’Hermès: journal analytique des nouvelles et des cours scientifiques. 1844 pt. 2: 232
[2] George Robert Gray: Catalogue of the birds of the tropical islands of the Pacific Ocean in the collection of the British Museum. London: printed by order of the Trustees 1859
[3] D. T. Holyoak; J.-C. Thibault: Contribution à l’étude des oiseaux de Polynésie orientale. Mémoires du Muséum national d’histoire naturelle 127(1): 1-209. 1984
[4] Alice Cibois; Jon S. Beadell; Gary R. Graves; Eric Pasquet; Beth Slikas; Sarah A. Sonsthagen; Jean-Claude Thibault; Robert C. Fleischer: Charting the course of reed-warblers across the Pacific islands. Journal of Biogeography 38(10): 1963-1975. 2011

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edited: 29.07.2020

The ‚Blue Parrotfinch‘ of Micronesia

The ‚Blue Parrotfinch‘ of Micronesia is actually not really a mysterious bird, it is just the Blue-faced Parrotfinch (Erythrura trichroa (Kittlitz)).

This species inhabits northern Australia, New Guinea, the Maluku Islands, parts of Melanesia and, not least, the Micronesian islands, where it is found today on Chuuk, Kosrae, Palau, and Pohnpei; it very likely was once more widespread and did also inhabit the atolls surrounding these islands, especially those between Chuuk and Pohnpei, which share the same subspecies (ssp. clara Taka-Tsukasa & Yamashina). 

The following sentence was taken from an account by J. D. E. Schmeltz and R. Krause from 1881 and apparently refers to the Satawan atoll (unfortunately I couldn’t get my hands on the original).:

Ein verschlagenes Exemplar der Erythrura trichroa schoss K. [Kubary] einmal hier.“ [1][2]

translation:

„K. shoot a stray specimen of the Erythrura trichroa here once.“

***

This species is now mainly found in the higher parts of the abovementioned islands, but very likely was more widespread once, and it is absloutely possible, I guess, that it also inhabited at least some of the atolls between the islands, like so many other Micronesian land birds do.

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The name ‚Blue Parrotfinch‘ refers to a specimen that was collected on Pohnpei and was kept in spirit for some years, thus it lost its green color and its plumage turned into a plain blue; this specimen was later described in 1876 as a distinct species, Erythrura glauca Finsch (see photo).

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References: 

[1] J. D. E. Schmeltz; R. Krause: Ein Beitrag zur Kunde der Südsee-Völker. Die Ethnographisch- Anthropologische Abtheilung des Museum Godeffroy in Hamburg. L. Friederichsen & Co., Hamburg 1881
[2] Donald W. Buden: The birds of Satawan Atoll and the Mortlock Islands, Chuuk, including the first record of Tree Martin Hirundo nigricans in Micronesia. Bulletin of the British Ornithologists‘ Club 126(2): 137-152. 2006

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Pohnpei Blue-faced Parrotfinch (Erythrura trichroa ssp. clara) from Pohnpei 

Photo: Naturalis Biodiversity Center

(no copyright)

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edited: 29.07.2020

Einfarb-Ameisenpitta – aus 1 mach 16

Der Einfarb-Ameisenpitta, ein hübsches, aber recht unspektakulär gefärbtes, langbeiniges Vögelchen aus der Andenregion Südamerikas, bei dem es sich eigentlich um keine eigentliche Art sondern um einen Artenkomplex handelt, wie ich hier schon einmal geschrieben hatte, ist nun endlich entsprechend untersucht worden. [1]

Das Ergebnis ist noch spektakulärer als ich persönlich erwartet hatte, tatsächlich ist den ehemaligen sechs Unterarten Artstatus zugestanden worden, es sind aber auch noch neue Arten hinzu gekommen, insgesamt sind dies nun 16 Taxa (15 Arten und eine Unterart).:

Chamí-Ameisenpitta (Grallaria alvarezi Cuervo, Cadena, Isler & Chesser)
Ayacucho-Ameisenpitta (Grallaria ayacuchensis Hosner,; Robbins, Isler & Chesser)
Kastanienbrauner Ameisenpitta (Grallaria blakei Graves)
Cajamarca-Ameisenpitta (Grallaria cajamarcae (Chapman)) 
Oxapampa-Ameisenpitta (Grallaria centralis Hosner, Robbins, Isler & Chesser)
Bolivischer Ameisenpitta (Grallaria cochabambae J. Bond & Meyer de Schauensee) 
Graves‘ Ameisenpitta (Grallaria gravesi Isler, Chesser, Robbins & Hosner)
Junín-Ameisenpitta (Grallaria obscura Berlepsch & Stolzmann) 
Urobamba-Ameisenpitta (Grallaria occabambae ssp. occabambae (Chapman))
Marcapata-Ameisenpitta (Grallaria occabambae ssp. marcapatensis Isler, Chesser)
O’Neill-Ameisenpitta (Grallaria oneilli Chesser & Isler)
Zweifarb-Ameisenpitta (Grallaria rufocinerea Sclater & Salvin)
Muisca-Ameisenpitta (Grallaria rufula Lafresnaye) 
Perijá-Ameisenpitta (Grallaria saltuensis Wetmore)
Äquator-Ameisenpitta (Grallaria saturata Domaniewski & Stolzmann)
Puno-Ameisenpitta (Grallaria sinaensis Robbins, Isler, Chesser & Tobias)
Sierra Nevada-Ameisenpitta (Grallaria spatiator Bangs) 

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Quelle: Morton L. Isler; R. Terry Chesser; Mark B. Robbins; Andrés M. Cuervo; Carlos Daniel Cadena; Peter A. Hosner: Taxonomic evaluation of the Grallaria rufula (Rufous Antpitta) somplex (Aves: Passeriformes: Grallariidae) distinguishes sixteen species

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bearbeitet: 25.07.2020

SMNS 59466/19

Hinter diesem Arbeitsnamen verbirgt sich ein winziges Knochenfragment, das distale Ende eines linken Humerus, gerade einmal 0,27 cm hoch und 0,26 cm breit, es stammt aus einer etwa 26 Millionen Jahre alten Fundstätte bei Herrlingen, Baden-Württemberg, Deutschland.

Auch wenn es sich hierbei um das wohl kleinste Fragment handelt, das in Herrlingen gefunden wurde, lässt sich dieses, im Gegensatz zu nahezu allen anderen, zumindest grob einer Gruppe zuordnen, nämlich zu den Euoscines oder Eupasseres, zu denen heute nur noch die Dickichtvögel (Atrichornithidae) und Leierschwänze (Menuridae) Australiens gehören.

Der Vogel wird zu Lebzeiten eine Größe von etwa ca. 9 bis 12,5 cm erreicht haben, je nachdem an welchem Referenzmaterial man sich orientiert.

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References:

[1] Albrecht Manegold: Passerine diversity in the late Oligocene of Germany: earliest evidence for the sympatric coexistence of Suboscines and Oscines.

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edited: 07.05.2020

Unbekannte Linien innerhalb der Ordnung der Sperlingsvögel

Die Ordnung der Sperlingsvögel, die heute weltweit verbreitet ist (abgesehen vom antarktischen Kontinent), lässt sich ganz grob in drei Unterordnungen aufspalten: die Passeri (oder Oscines), die Tyranni (oder Suboscines) und schließlich die Acanthisitti, die nur noch zwei Gattungen und Arten umfassen, die auf Neuseeland beschränkt sind.

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Anhand von oberoligozänen (vor 28 bis 23 Millionen Jahren) Fossilfunden aus Herrlingen, Baden-Württemberg, Deutschland ist noch mindestens eine vermutliche weitere „primitive“ Unterordnung mit mindestens einer Art belegt. [1]

Vermutlich gab es zu jener Zeit noch weitere solcher Unterordnungen von deren ehemaliger Existenz aber heute keine Fossilbelege mehr zeugen.

Ich habe mal ein bisschen herumgemessen und -gerechnet und bin auf eine geschätzte Gesamtgröße dieses Vogels von ungefähr 9 bis 15 cm gekommen, das ist so ziemlich genau total ungenau, als Referenzvögel habe ich Fotos von Starenskeletten sowie die Zeichnung eines Hopfstar-Skelettes (Fregilupus varius (Boddaert)) verwendet, wahrscheinlich kommt aber der kleinere Wert der Wahrheit am nächsten.

Vielleicht werde ich diesen namenlosen Vogel dann auch irgendwann einmal zeichnen.

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Referenzen:

[1] Albrecht Manegold: The early fossil record of perching birds (Passeriformes). Palaeontologica Africana 44: 103-107. 2009

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bearbeitet: 06.05.2020

Winnicavis gorskii Bocheński, Tomek, Wertz, Happ, Bujoczek & Świdnicka

Dies ist der „neueste“ der europäischen Oligozänvögel mit „brüchigen Gliedmaßen“, diesmal sind nur die Flügelknochen erhalten. Diese unterscheiden sich von den Flügelknochen sämtlicher anderen bisher bekannten, lebenden oder ausgestorbenen Sperlingsvogelarten.  

Der Vogel war klein, ungefähr so ​​groß wie eine Kohlmeise (Parus major L.). Ich werde sehen, ob ich überhaupt in der Lage bin, eine Art Rekonstruktion anzufertigen. [1] 

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Quelle:

[1] Zbigniew M. Bocheński, Teresa Tomek, Krzysztof Wertz, Johannes Happ, Małgorzata Bujoczek & Ewa Świdnicka: Articulated avian remains from the early Oligocene of Poland adds to our understanding of Passerine evolution. Palaeontologia Electronica 21(2). 2018

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… kleines Update.

Ich habe eine kleine Skizze gemacht, die auf einer Kohlmeise basiert. Da ich jedoch wusste, dass dieser Vogel mit keinem der modernen Passeriformes verwandt war, habe ich beim Zeichnen an eine kleine singvogelähnliche Kreatur, die einigen der australisch / papuanischen „primitiven“ Singvögel ähnelt gedacht. 

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my reconstruction, the bird reached a size of about 15 cm or in other words was indeed about the size of a Great Tit; remember, only the wing bones and somemeine Rekonstruktion, der Vogel erreicht eine Größe von etwa 15 cm oder war mit anderen Worten tatsächlich etwa so groß wie eine Kohlmeise; man denke daran, dass nur die Flügelknochen und einige Eindrücke mehrerer Flügelfedern bekannt sind impressions of several wing feathers are known

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bearbeitet: 06.04.2020

Levaillant’s Pie-Grièche Rouge A Plastron Blanc

Levaillant’s Pie-Grièche Rouge A Plastron Blanc, the White Shrike with the Red Breastplate, is one of several enigmatic species of birds that were described in the early 1800s based on stuffed specimens that were actually just fakes composed by some business-minded taxidermist from the parts of several other birds, a practise that was quite common in former times.

The more unusual such a specimen the higher probably was its price ….

Depiction from: ‘François Le Vaillant: Histoire naturelle des oiseaux d’Afrique. Paris, chez J. J. Fuchs, libraire, Rue des Mathurins, Hôtel de Cluny: de l’imprimerie de Perroneau, Rue des Grands Augustins 1799’

(not in copyright)

Here is a part of the description, which mentions the supposed origin of this ’species‘ as having been the islands of the South Seas, which actually could be anywhere …:

Cette belle espèce appartient, à ce qu’on m’a assuré, aux îles de la mer du Sud. De quatre individus que j’ai vus, deux avoient la barre de l’aîle blanche au lieu d’être rouge; celles-ci seroient- elles des femelles? C’est ce que j’ignore, n‘ ayant euà leur égard aucun renseignement quelconque, et n’ayant vu que les peaux rembourrées de ces oiseaux.

translation:

This beautiful species belongs, as I have been assured, to the islands of the South Sea. Of the four individuals I saw, two had the bar of the wing white instead of being red; would these be females? This is what I do not know, having had no information whatsoever about them, and having only seen the padded skins of these birds.

***

However, the fake was uncovered 60 years later.:

Note. – The Lanius mystaceus, Lath. Ind. Orn. Suppl. p. xix; Levaill. Ois. d’Afr. t. 65 (Laniarius mystaceus, G. R. Gray, Gen. of B. i. p. 299), has been stated by Levaillant to be from an isle in the South Seas. It is, however, a made-up bird, being composed of a portion of the Lanius ferrugineus, Gm., with the feathers on the belly and tail from a species of red Psittacus, while the breast and vent are those from a species of Malaconotus.“ [2]

The Lanius ferrugineus, Gm., mentioned here, is the Southern Boubou (Laniarius ferrugineus (J. F. Gmelin)) a bird without red feathers, so I personally think that the original body was ‚borrowed‘ from another species, possibly from the Crimson-breasted Gonolek (Laniarius atrococcineus (Burchell)), which then got decorated with the red tail feathers of another bird, which might well have been some species of parrot. 

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References:

[1] François Le Vaillant: Histoire naturelle des oiseaux d’Afrique. Paris, chez J. J. Fuchs, libraire, Rue des Mathurins, Hôtel de Cluny: de l’imprimerie de Perroneau, Rue des Grands Augustins 1799
[2] George Robert Gray: Catalogue of the birds of the tropical islands of the Pacific Ocean in the collection of the British Museum. London: printed by order of the Trustees 1859

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edited: 21.03.2020

A reed-warbler from Rurutu?

I found another interesting account that I had overlooked previously in ‚Te Manu: Bulletin de la Société d’Ornithologie de Polynésie. Nr 25. December 1998‘.:

De notre correspondant Yves GENTILLOMME à Rurutu 
Lors du passage de Jean-Yves Meyer sur l’île de Rurutu, Yves Gentillomme lui a signalé avoir entendu le chant facilement reconnaissable d’une fauvette (Acrocephalus sp.). Il n’y a pas de description de fauvettes à Rurutu dans la littérature mais on en trouve une sur l’île voisine de Rimatara: Acrocephalus rimitarae (autrefois considérée comme une sous espèce de Acrocephalus vaughani de Pitcairn) – cf TE MANU n°23. Il s’agit peut être d’un oiseaux en provenance de cette île. Il existe une autre observation de fauvette aux Australes sur l’île de Raivavae. Cette observation ancienne n’a jamais été renouvelée.
“ [1]

translation:

From our correspondent Yves GENTILLOMME in Rurutu 
During Jean-Yves Meyer’s visit to Rurutu Island, Yves Gentillomme told him that he heard the easily recognizable song of a warbler (Acrocephalus sp.). There is no description of warblers in Rurutu in the literature but there is one on the neighboring island of Rimatara: Acrocephalus rimitarae (formerly considered as a subspecies of Acrocephalus vaughani from Pitcairn) – see TE MANU n°23. It may be a bird from this island. There is another sighting of a warbler in the Austral Islands on Raivavae Island. This ancient observation has never been repeated.

***

Today the island of Rurutu does not harbor an endemic reed-warbler species but it may well have done so in former times; the neighboring island of Rimatara, however, still is home to an endemic form of reed-warbler, the Rimatara Reed-Warbler (Acrocephalus rimitarae (Murphy and Mathews)), and the bird heard singing on Rurutu in the late 1990s might indeed have been such a bird.

The Rimatara Reed-Warbler may be in the state of expanding its distributional area, or there may just be some stray birds appearing on neigboring islands from time to time. 

There is, however, a very little possibility that there is an endemic Rurutu Reed-Warbler that has survived into the late 1990s.

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References:

[1] Te Manu: Bulletin de la Société d’Ornithologie de Polynésie. Nr 25. December 1998

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edited: 17.03.2020

Bird safari

We are more or less ‚housebound‘ thanks to the Corona virus … so, we took a walk through the city.

It is now definitely spring because there are starlings singing from almost every tree.:

European Starling (Sturnus vulgaris ssp. vulgaris); this one is not singing it is pruning its feathers

I usually don’t look at the Mallards because they are typical feral ducks, many of which don’t resemble wild ducks at all.:

Mallards (Anas platyrhynchos ssp. ptatyrhynchos); a nice-looking couple

Another sign for/of spring are singing Chaffinches, like with the starlings, almost every tree has its own singing Chaffinch right now, however, they are very difficult to photograph because they usually fly away as soon as they spot the camera.:

Chaffinch (Fringilla coelebs ssp. coelebs); a male waiting for a female to arrive

This is a Goldfinch, it has one of the most beautiful songs of all European birds.:

European Goldfinch (Carduelis carduelis ssp. carduelis); a photo with very bad light

This little cutie was hopping about as close as only one meter away from us, so I could make at least two quite good pictures.:

Robin (Erithacus rubecula ssp. rubecula)

A Fijian hummingbird?

Rollo H. Beck, an American ornithologist, quotes some notes that he recieved by a Mr. G. T. Barker on June 5, 1925, during a stay on the island of Viti Levu, Fiji: ‚Notes by Mr. G. T. Barker, Suva, Fiji. June 5, 1925‘.

One of these notes is about an alleged Fijian hummingbird.:

Humming bird

One evening as I was sitting on the steps, I saw what I took to be a night moth settle on a hibiscus flower. …
The supposed moth kept its wings in rapid motion, while poised before the flower sucking the honey with its long slender bill.
I struck the „moth“ with a fly switch which I had in my hand, and on picking it up, found that I had killed a small bird. I had seen only the pictures of humming birds but I concluded that this was one. Its slightly curved bill was black, as was the slender, pointed tail; the fine feathers on the breast were a bright red; the shoulders and patch under the tail were of darker tone.
Herewith is a sketch drawn to scale, which I made the next morning, after I found that the rats had eaten the bird from the wall where I pinned it. 
1921

Depiction by G. T. Barker; from: ‚ Whitney South Sea Expedition of the American Museum of Natural History. Extracts from the journal of Rollo H. Beck. Vol. 2, Dec. 1923 – Aug. 1925‘

(public domain)

Feathers, fine as the fur of flying fox
Wings, very small
Body, red
Head and back, darker than breast
Bill and legs, black
“ [1]

Of course, hummingbirds are not found outside of the Americas, and this anecdote is 
supposed to have taken place on the island of Viti Levu, Fiji. 

But what kind of bird is involved in this story then? 

I have to confess that I have no real idea, the most likely candidate is the orange-breasted Myzomela (Myzomela jugularis Peale), however, this species hasn’t a red body.

***

I personally think that this account is a very bad eyewithness records, made by someone not really interested in the natural world.

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References:

[1] Whitney South Sea Expedition of the American Museum of Natural History. Extracts from the journal of Rollo H. Beck. Vol. 2, Dec. 1923 – Aug. 1925

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edited: 14.03.2020

Astrapia-Paradieshopf

Astrapia-Paradieshopf (Epimachus astrapioides Rothschild)

Der überaus schöne Astrapia-Paradieshopf ist anhand genau eines einzigen männlichen Exemplars bekannt.  

Die Form, auch als Grünbrüstiger Reifelvogel bekannt, wurde 1897 als eigenständige Art beschrieben. Es handelt sich jedoch um einen Hybriden zwischen der Fächerparadieselster (Astrapia nigra (Gmelin)) und dem Breitschwanz-Paradieshopf (Epimachus fastuosus (Hermann)).  

Es ist etwas seltsam, dass dieselben Arten die Eltern einer vollkommen anders aussehenden Form, nämlich Elliots Paradiesvogel (Epimachus elliotti Ward) sein sollen.

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Darstellung aus: ‚Ernst Hartert: Notes on the Paradiseidae figured on plates VII. and VIII. Novitates Zoologicae 18: 604. 1911‘

(public domain)

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Quelle:

[1] Clifford B. Frith; Bruce M. Beehler: The Birds of Paradise: Paradisaeidae. Oxford University Press 1998

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bearbeitet: 14.03.2021

A reed-warbler from Raivavae?

Hi there!

While reading some stuff in my ‚reed warbler book‘ [3] last night, I suddenly remembered that there was a sighting or rather a ‚hearing‘ of a reed-warbler on an island where no such reed-warbler was known to exist, and I was quite sure that this was one of the Cook Islands but could not find any mention of it.

But then i found it and it was one of the Austral Islands, namely Raivavae, where a reed warbler was recorded in 1968, and it was apparently indeed not seen but heard only, but it was at least identified as being a reed-warbler.

The island of Raivavae has no surviving endemic land bird species today, but of course did have some of them in the past, among them very, very, veeery likely also a reed-warbler species, and in my humble opinion this appears to have survived until the mid 20th century at least.

***

So, I’ve checked my ‚usual suspects‘ and found some furter informations, but not really that much, unfortunately.

Te Manu: Bulletin de la Société d’Ornithologie de Polynésie. Nr 24. September 1998:

Une espèce non identifiée d’Acrocephalus a été notée à Raivavae en 1968 mais n’a pas été retrouvé en 1990 (Seitre et Seitre 1991) et pouvait donc être un oiseau erratique.

translation:

An unidentified species of Acrocephalus was recorded at Raivavae in 1968 but was not found in 1990 (Seitre and Seitre 1991) and could therefore be an erratic bird.

This record obviously is mentioned by D. T. Holyoak and J.-C. Thibault in 1984 [1] but I was not able to read it myself, however, I’m rather convinced that the ‚erratic bird‘ more likely is meant to be what in German is called a „Irrgast“, a migratory bird that appeared on the island inadvertently while flying from one point to another.

But are there migratory reed warblers flying over the Austral Islands? No, because if they fly from north to south or back, they just do not cross the middle of the Pacific Ocean since the migratory reed-warbler species only inhabit the continents of the ‚Old World‘ and those inhabiting the Polynesian islands do not migrate, as far as I know.

***

In chapter 7 of David W. Steadman’s ‚Extinction and Biogeography of Tropical Pacific birds‘ from 2006 [2] it is mentioned as Acrocephalus vaughani and as a ‚M, modern record‘ from Raivavae. How could I actually miss that until today?

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I personally are rather sure that this single record from the island of Raivavae is indeed the last record of a former existing population of native, probably endemic, Raivavae Reed-Warblers which now join the ever-growing list of extinct taxa. 

***

Here is a little update, in the meantime I was able to finde the original work by D. T. Holyoak and J.-C. Thibault from 1984.:

A. v. sous-espèce ? 

Raevavae: des fauvettes furent entendues par Lacan (J.-L. Mougin, comm. pers.) en mai 1968.
“ [1]

translation:

A. v. subspecies? 

Raevavae: warblers were heard by Lacan (J.-L. Mougin, pers. comm.) in May 1968.

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References:

[1] D. T. Holyoak; J.-C. Thibault: Contribution à l’étude des oiseaux de Polynésie orientale. Mémoires du Muséum national d’histoire naturelle 127(1): 1-209. 1984
[2] David W. Steadman: Extinction and Biogeography of Tropical Pacific Birds. University of Chicago Press 2006
[3] David Pearson; Peter Kennerly: Reed and Bush Warblers. Christopher Helm 2009

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edited: 10.03.2020

Pā-Tangaroa – ein ausgestorbener Star von der Insel Mangaia?

Heutzutage gibt es nur noch eine einzige Starenart in Zentral-Polynesien, den Rarotonga-Star (Aplonis cinereacsens Hartlaub & Finsch), der ausschließlich auf der Insel Rarotonga, der größten der Cook-Inseln vorkommt; eine weitere Form, der Schlichtstar (Aplonis mavornata Buller), seinerseits selbst ein Mysterium für über ein Jahrhundert, stammte von einer anderen der Cook-Inseln, nämlich Ma’uke.

Es ist also ziemlich sicher, dass weitere Formen einst auch auf anderen Inseln dieser Inselgruppe vorkamen, richtig?

Ich habe gerade einen Hinweis in diese Richtung gefunden, als ich die Namen aus einer Aufzählung von Vögeln aufgeschrieben habe, die im frühen 20. Jahrhundert von jemandem namens F. W. Christian zusammengestellt wurde; diese Liste ist Teil einer Art Wörterbuch des mangaianischen Dialekts, des Dialekts, der auf der Insel Mangaia, der südlichsten und zweitgrößten der Cookinseln, gesprochen wird.

Hier die Liste der Vogelnamen.:

Pā-Tangaroa. – A speckled bird; somewhat larger than the Kere-a-rako. Frequents coconut palm blossoms. 
Tangaa-‚eo. – The native Wood-pecker; blue above, yellow and white below. 
Kere-a-rako. – A small yellow and green song-bird much resembling a canary. 
Titi. – A bird living in the rocks and crags. Much relished for food. Cf. Maori Titi, the Mutton-bird. Sanskrit and Hindustani, Titti: Tittiri, the Partridge. 
Mokora’a. – The Wild Duck, or rather, a small species of teal, found in abundance round Lake Tiriara. 
Kauā. – A sea-bird. 
Rakoa. – A sea-bird. 
Torea. – A sea-bird. 
Kotuku. – The Blue Heron. 
Kakaia. – A beautiful small white tern or sea-gull. 
Kotaa. – The Frigate or Boatswain Bird. Cf. Samoa, A ta fu,; id. Fijian, Kandavu; id. Uleai (W. Carolines) Kataf; id. Sonserol (S. W. Caralises) Gatyava; id. Cf. Sanskrit Gandharva, a celestial messenger: angel. 
Tavake. – The Tropic Bird (Phaethon). Called in the Marquesas Tavae-ma-te-ve’o, from its two long red tail-feathers. Used in Polynesian head-ornaments. Cf. Ponape Chaok: Chik; id. Cf. Sanskrit Stabaka, Stavaka a peacock’s feather: tuft: plume. 
Kara’ura’u. – A sea-bird. 
Kururi: Kuriri. – The Sand-Piper.
Karavi’a. – The Long-tailed Cuckoo. 
Kura-mō. – A small Parrakeet (on Atiu).
“ [1]

Die entsprechenden wissenschaftlichen Namen der aufgezählten Vögel.:

Pā-Tangaroa – ?
Tangaa-‚eo – Todiramphus ruficollaris
Kere-a-rako – Acrocephalus k. kerearako
Titi – Pterodroma nigripennis
Mokora’a – Anas superciliosa
Kauā – Numenius tahitiensis
Rakoa – Puffinus lherminieri
Torea – Pluvialis fulva
Kotuku – Egretta sacra
Kakaia – Gygis alba
Kotaa – Fregata spp.
Tavake – Phaethon rubricauda
Kara’ura’u – Procelsterna cerulea
KururiKuriri – Tringa incana
Karavi’a – Eudynamis taitensis
Kura-mō – Vini kuhlii

***

Alle Namen lassen sich tatsächlich existierenden Vogelarten zuordnen, mit der Ausnahme des ersten Namens. 

Welche Art verbirgt sich also hinter dem Namen Pā-Tangaroa?

Dies ist tatsächlich ein eher ungewöhnlicher Name für einen polynesischen Vogel, und der Verweis auf Tangaroa, einen der wichtigsten polynesischen Götter, ist sehr interessant. Vielleicht wurde ein Vogel mit einem solchen Namen auch als gottähnlich oder heilig oder zumindest als tapu angesehen. 

Die Beschreibung dieses Vogels: gesprenkelt und etwas größer als der Kerearako (d.h. größer als 16 cm), häufig an Kokosnussblüten zu finden, passt recht gut zu einem Star der Gattung Aplonis, tatsächlich passt er mehr zu dieser als zu jeder anderen in Frage kommenden Gattung.

Es gab also mit ziemlicher Sicherheit einmal einen Star der Gattung Aplonis, der auf der Insel Mangaia lebte, und seine subfossilen Knochen könnten früher oder später entdeckt werden; die Frage ist, hat die Art lange genug überlebt, dass sich Einheimische zumindest daran erinnern konnten, dass er Pā-Tangaroa genannt wurde? Angesichts der Tatsache, dass die Erforschung der Fauna und Flora der Cook-Inseln erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann … ist dies durchaus möglich!

***

Ich sollte noch erwähnen, dass diese Auflistung, die aus dem Jahr 1920 stammt, bereits den Cookinsel-Rohrsänger (Acrocephalus kerearako Holyoak) erwähnt, der offiziell erst 1973 entdeckt (und ein Jahr später beschrieben) wurde. [2] 

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Referenzen:

[1] F. W. Christian: List of Mangaia birds. The Journal of the Polynesian Society 29(114): 87. 1920
[2] D. T. Holyoak: Undescribed land birds from the Cook Islands, Pacific Ocean. Bulletin of the British Ornithologists‘ Club 94(4): 145-150. 1974

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bearbeitet: 10.03.2020

Photo safari

We used the little sunshine today ….

A Carrion Crow along the way was playing with- or trying to eat a walnut.

Carrion Crow (Corvus corone ssp. corone)

Along the river we saw at least three herons, two of them were wearing their breading plumage which differs by the redder beak and the blue instead of yellow skin around the eye.

Grey Heron (Ardea cinerea ssp. cinerea) in non-breeding plumage, note the rather orange colored beak and the yellow skin around the eye
Grey Heron in nearly full breeding plumage
Grey Heron in full breeding plumage

A tiny Blue Tit was willing to be photographed, however, I could get only one photo … well, better than nothing. 🙂

Blue Tit (Cyanistes caerulea ssp. caerulea)

Paradiesvögel – eine (Unter)Arten Liste

Eine Auflistung aller 78 Formen, die derzeit anerkannt werden, einfach in alphabetischer Reihenfolge.:

Astrapia mayeri 
Astrapia nigra 
Astrapia rothschildi 
Astrapia splendidissima ssp. helios 
Astrapia splendidissima ssp. splendidissima 
Astrapia stephaniae ssp. feminina 
Astrapia stephaniae ssp. stephaniae
 

Cicinnurus magnificus ssp. chrysopterus 
Cicinnurus magnificus ssp. hunsteini 
Cicinnurus magnificus ssp. magnificus 
Cicinnurus regius ssp. coccineifrons 
Cicinnurus regius ssp. regius 
Cicinnurus respublica
 

Drepanornis albertisi ssp. albertisi 
Drepanornis albertisi ssp. cervinicauda 
Drepanornis bruijnii 


Epimachus fastuosus ssp. atratus 
Epimachus fastuosus ssp. fastuosus 
Epimachus fastuosus ssp. ultimus 
Epimachus meyeri ssp. albicans 
Epimachus meyeri ssp. bloodi 
Epimachus meyeri ssp. meyeri 


Lophorina intercedens 
Lophorina magnifica ssp. alberti 
Lophorina magnifica ssp. magnifica 
Lophorina minor 
Lophorina niedda ssp. inopinata 
Lophorina niedda ssp. niedda 
Lophorina paradisea 
Lophorina superba ssp. addenda 
Lophorina superba ssp. latipennis 
Lophorina superba ssp. superba 
Lophorina victoriae 


Lycocorax obiensis 
Lycocorax pyrrhopterus ssp. morotensis 
Lycocorax pyrrhopterus ssp. pyrrhopterus
 

Manucodia ater ssp. alter 
Manucodia ater ssp. ater 
Manucodia ater ssp. subalter 
Manucodia chalybatus 
Manucodia comrii 
Manucodia jobiensis 


Paradigalla brevicauda 
Paradigalla carunculata 


Paradisaea apoda 
Paradisaea decora 
Paradisaea guilielmi 
Paradisaea minor ssp. finschi 
Paradisaea minor ssp. jobiensis 
Paradisaea minor ssp. minor 
Paradisaea raggiana ssp. augustaevictoriae 
Paradisaea raggiana ssp. intermedia 
Paradisaea raggiana ssp. raggiana 
Paradisaea raggiana ssp. salvadorii 
Paradisaea rubra 


Paradisornis rudolphi ssp. margaritae 
Paradisornis rudolphi ssp. rudolphi 


Parotia berlepschi 
Parotia carolae ssp. carolae 
Parotia carolae ssp. chalcothorax 
Parotia carolae ssp. chrysenia 
Parotia carolae ssp. clelandiorum 
Parotia carolae ssp. meeki 
Parotia lawesii ssp. helenae 
Parotia lawesii ssp. lawesii 
Parotia sefilata 
Parotia wahnesi 


Phonygammus keraudrenii ssp. gouldii 
Phonygammus keraudrenii ssp. hunsteini 
Phonygammus keraudrenii ssp. jamesii 
Phonygammus keraudrenii ssp. keraudrenii 
Phonygammus keraudrenii ssp. neumanni 
Phonygammus keraudrenii ssp. purpureoviolaceus 


Pteridophora alberti 

Seleucidis melanoleucos ssp. auripennis 
Seleucidis melanoleucos ssp. melanoleucos 

Semioptera wallacii ssp. halmaherae
Semioptera wallacii ssp. wallacii

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Referenzen:

[1] Andy Elliot; Nigel J. Collar; Murray D. Bruce; Guy M. Kirwan: The nomenclature of Lophorina (Aves: Paradisaeidae), with remarks on the type and type locality of L. superba. Zootaxa 4732: 57-78. 2020

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bearbeitet: 28.02.2020

Duivenbodes Sechstrahliger Strahlenparadiesvogel

Duivenbodes Sechstrahliger Strahlenparadiesvogel (Parotia duivenbodei Rothschild)

Auf den ersten Blick sieht dieser Vogel wie ein typischer Strahlenparadiesvogel aus, der einen glänzenden Brustschild und längliche, fadenförmige Hinterhaupt’fähnchen‘ trägt. Er hatte jedoch nur zwei von ihnen anstelle der üblichen sechs, so dass sein Trivialname eigentlich eher Duivenbodes zweistrahliger Strahlenparadiesvogel sein sollte.  

Die Form ist anhand von zwei männlichen Exemplaren bekannt und wurde als Hybrid des Kragenparadiesvogel (Lophorina superba (J. R. Forst.)) und des Arfak-Strahlenparadiesvogel (Parotia sefilata (Pennant)) identifiziert.

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Darstellung aus: ‚Walter Rothschild: On recently described Paradiseidae, with notes on some other new species. Ibis 9(5): 350-367. 1911‘

(not in copyright)

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Quelle:

[1] Clifford B. Frith; Bruce M. Beehler: The Birds of Paradise: Paradisaeidae. Oxford University Press 1998

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bearbeitet: 14.03.2021

How many tapaculos of the genus Scytalopus are there?

Well, many – according to a new study (which apparently took about 40 years in the making!!!).

The tapaculos of the genus Scytalopus are troughout small, mostly greyish colored, inconspicuous birds with poor flight abilities that inhabit the dense undergrowth of the Andean forests of southwestern South America (some species occur more northerly).

The Magellanic Tapaculo (Scytalopus magellanicus (J. F. Gmelin)) (see depiction below) is one of them, and is a part of a complex that shares its name, the Scytalopus [magellanicus] complex, which again includes several species, some of which have been discovered and described only recently.

Magellanic Tapaculo (Scytalopus magellanicus)

Depiction from: ‚Richard Crawshay: The birds of Tierra del Fuego. London: B. Quaritch 1907‘

(public domain)

Yet, this complex has gotten even richer in species, with the description of three completely new ones, split from others: the Jalca Tapaculo (Scytalopus frankeae), the White-winged Tapaculo (Scytalopus krabbei), and the Ampay Tapaculo (Scytalopus whitneyi), as well as one subspecies (itself only described in 2010) being elevated to species rank, the Eastern Paramo Tapaculo (Scytalopus androstictus). [1]

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References:

[1] Niels K. Krabbe; Thomas S. Schulenberg; Peter A. Hosner; Kenneth V. Rosenberg; Tristan J. Davis; Gary H. Rosenberg; Daniel F. Lane; Michael J. Andersen; Mark B. Robbins; Carlos Daniel Cadena; Thomas Valqui; Jessie F. Salter; Andrew J. Spencer; Fernando Angulo; Jon Fjeldså: Untangling cryptic diversity in the High Andes: Revision of the Scytalopus [magellanicus] complex (Rhinocryptidae) in Peru reveals three new species. The Auk 137: 1-26. 2020

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edited: 26.02.2020

Eine Pleistozäne Lerche

Ein gut erhaltener, mumifizierter Vogelleichnam, der im sibirischen Permafrostboden gefunden wurde, wurde als Ohrenlerche (Eremophila alpestris (L.)) identifiziert, der Körper wurde nun weiter untersucht, und die Ergebnisse sind erstaunlich. 

Foto aus: ‚Nicolas Dussex; David W. G. Stanton; Hanna Sigeman; Per G. P. Ericson; Jacquelyn Gill; Daniel C. Fisher; Albert V. Protopopov; Victoria L. Herridge; Valery Plotnikov; Bengt Hansson; Love Dalén: Article Open Access Published: 21 February 2020 Biomolecular analyses reveal the age, sex and species identity of a near-intact Pleistocene bird carcass. Communications Biology 3: 1-6. 2020‘

(under creative commons license (4.0))
http://creativecommons.org/licenses/by/4.0

Die Radiokarbondatierung des gefrorenen Körpers ergab ein Alter von 43600 bis 41600 Jahren, das bedeutet, er stammt aus der letzten Eiszeit innerhalb des Oberpleistozäns (als Wollhaarmammuts überall auf der Nordhalbkugel häufig und weitverbreitet waren).

Die DNA des Vogels wurde ebenfalls überprüft und es wurde festgestellt, dass es sich um eine Ohrenlerche handelt, allerdings konnte das gefrorene Exemplar keiner der bekannten Unterarten zugeordnet werden. Es scheint hingegen der direkte Vorfahr zweier noch existierenden Formen zu sein, nämlich der Steppenlerche (Eremophila alpestris ssp. brandti (Dresser)) und der Uferlerche (Eremophila alpestris ssp. flava (J. F. Gmelin)) (siehe Foto), die sich aufgrund der Veränderungen der Umweltbedingungen während des Übergangs vom Pleistozän zum Holozän zu eigenständigen Unterarten aufspalteten. [1]

Uferlerche (Eremophila alpestris ssp. flava (J. F. Gmelin)); Männchen

Foto: MPF

(under creative commons license (3.0))
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.en

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Quelle:

[1] Nicolas Dussex; David W. G. Stanton; Hanna Sigeman; Per G. P. Ericson; Jacquelyn Gill; Daniel C. Fisher; Albert V. Protopopov; Victoria L. Herridge; Valery Plotnikov; Bengt Hansson; Love Dalén: Article Open Access Published: 21 February 2020 Biomolecular analyses reveal the age, sex and species identity of a near-intact Pleistocene bird carcass. Communications Biology 3: 1-6. 2020

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bearbeitet: 21.02.2020

Le Nébuleux

Le Nébuleux (Nebulöser Fadenhopf)

Dies könnte der erste Teil einer kleinen Serie sein ….  

Le Nébuleux oder der Nebulöse ist nur anhand zweier Gemälde von Jacques Barraband in François Le Vaillants „Histoire naturelle des Oiseaux de Paradis et des Rolliers“ aus dem Jahr 1806 bekannt, die sehr wahrscheinlich ein einzelnes Exemplar in zwei verschiedenen Positionen zeigen. Es ist bekannt, dass Jacques Barraband absolut genau war, daher muss der von ihm dargestellte Vogel existiert haben und tatsächlich exakt wie in seinen Darstellungen ausgesehen haben.  

Das Exemplar ist ganz klar ein Fadenhopf (Seleucidis melanoleuca (Daudin)), jedoch mit nur neun (oder zehn?) Anstelle von zwölf ‚Fäden‘ und mit einer schwarz- statt gelb gefärbten Unterseite; seine weibchenähnlich braun gefärbten Flügel weisen darauf hin, dass es sich um einen subadulten Vogel handelte. [2]  

Der Nebulöse könnte derselbe gewesen sein wie Bruijns Reifelvogel (Craspedophora bruyni Büttikofer) alias Mantous Reifelvogel (Craspedophora mantoui Oustalet), welche beide Hybriden des Prachtparadiesvogels (Ptiloris magnificus Vieillot) und des Fadenhopfes sind. [2]

Diese Form wurde nie wissenschaftlich beschrieben und trägt daher auch keinen wissenschaftlichen Namen.

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Le Nébuleux, dans l’état du repos / Der Nebulöse, im ruhenden Zustand [1]
Le Nébuleux, étalant ses parures / Der Nebulöse, seine Zierde ausbreitend [1]

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Quellen:

[1] François Le Vaillant: Histoire naturelle des oiseaux de paradis et des rolliers: suivie de celle des toucans et des barbus. Paris: Chez Denné le jeune, Libraire, rue Vivienne, n°. 10. & Perlet, Libraire, rue de Tournon 1806
[2] Clifford B. Frith; Bruce M. Beehler: The Birds of Paradise: Paradisaeidae. Oxford University Press 1998

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bearbeitet: 14.03.2021

A finchy sketch

This is actually a undetermined cardinal, a member of the family Cardinalidae and thus not a real finch in the general sense … I need a picture of such a ‚thing‘ for something I plan to write about, but I don’t want to say anything further now.

well, the feet are shit not so good, we’ll see where this leads us to …

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edited: 20.02.2020

Another little photo safari

Today we have been in the Botanical Garden of Jena, some kilometers from home, I wanted to try to ‚catch‘ some birds with my camera.

I was able to get a little Robin.:

Robin (Erithacus rubecula ssp. rubecula)

I also got two Blackbirds, a female and a male.

Blackbird (Turdus merula ssp. merula); female
Blackbird (Turdus merula ssp. merula); male

It is astonishingly warm these days – thanks to global warming.

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edited: 01.02.2020

FMNH PA789

This is a small bird from the Eocene of Wyoming, USA, it was only about 10 cm long and is so far known from a complete skeleton with most of the feathers preserved as well.

The bird is not yet described but is apparently currently under study, it may turn out to be related to Morsoravis sedilis Bertelli, Lindow, Dyke & Chiappe, and to belong into a new family, probably named the Morsorornithidae or alike, which then again are perhaps somehow related to the mousebird/parrot/songbird ‘orbit’.

The reconstruction shows it while somewhat stretching its left wing, it was ‘fun’ to draw all this wing feathers, and I probably will do that NEVER EVER AGAIN!!!   😉

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A little update here: 

This bird is now apparently included into the genus Morsoravis. [2]

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References:

[1] Lance Grande: The Lost World of Fossil Lake: Snapshots from Deep Time. University of Chicago Press 2013
[2] Daniel T. Ksepka; Lance Grande; Gerald Mayr: Oldest finch-beaked birds reveal parallel ecological radiations in the earliest evolution of passerines. Current Evolution 29(4): 657-663. 2019

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edited: 07.12.2019

Some Micronesian beauties

A while ago I found this Japanese book about the birds of Micronesia online while searching for I don’t no what, it originally probably included more than these three plates, however, these are the only ones that I could find and I want to share them here because they are so exceedingly beautiful.:

Tokutaro Momiyama: Horyo Nanyo Shoto-san chorui. Tokyo: Nihon Chogakkai: Taisho 11. 1922
(public domain)

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I will name the birds with their current names in the order in which they are depicted.

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White-throated Ground Dove (Alopecoenas xanthonurus ), female and male 
Caroline Ground Dove (Alopecoenas kubaryi)
White-browed Crake (Amaurornis cinereus)
Pohnpei Lorikeet (Trichoglossus rubiginosus)
Purple-capped Fruit-Dove (Ptilinopus ponapensis)
Micronesian Imperial-Pigeon (Ducula oceanica ssp. monacha)
Kosrae Fruit-Dove (Ptilinopus hernsheimi), juvenile
Truk Monarch (Monarcha rugensis), young male, adult male, and female
Yap Olive White-eye (Zosterops oleagineus)
Truk White-eye (Rukia ruki)

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edited: 20.10.2019

Rufous Antpitta x six

The Rufous Antpitta is a more or less completely plain rufous-colored typical Antpitta that inhabits the dense forests of the Andes and their foothills from northern Bolivia to parts of southern Venezuela.

The bird reaches sizes from about 14,5 to 15 cm.

The species is split into six subspecies all of which are now about to be upgraded to species status, they will then probably be named as:

Bolivian Antpitta (Grallaria cochabambae J. Bond & Meyer de Schauensee)
Cajamarca Antpitta (Grallaria cajamarcae (Chapman))
North Peruvian Antpitta (Grallaria obscura Berlepsch & Stolzmann)
Rufous Antpitta (Grallaria rufula Lafresnaye)
Sierra Nevada Antpitta (Grallaria spatiator Bangs)
South Peruvian Antpitta (Grallaria occabambae (Chapman))

These future-former subspecies differ slightly in the the hue of their rufous-colored plumage, but very likely more so in their DNA.

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Rufous Antpitta (Grallaria (rufula ssp.) rufula … most likely)

Photo: Nigel Voaden

(under creative commons license (2.0))
http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0

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bearbeitet: 14.08.2019

Skizzen – Rarotonga-Star (Aplonis cinerascens)

Heute habe ich ein paar Vögelchen skizziert, Rarotonga-Stare.:

abgezeichnet und leicht verändert

Persönlich gefallen mir diese freihändigen Skizzen besser, zumindest der Vogel rechts, da er lebendiger und nicht so statisch wirkt.:

freihändig skizziert

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bearbeitet: 12.06.2019

Levaillant’s Sicrin de l’Imprimerie de Langlois

Levaillant’s Sicrin de l’Imprimerie de Langlois, apparently meaning ‘Sicrin from the print of Langlois’ (?) is a strange bird drawn by Johann Friedrich Leberecht Reinhold that I discovered while flicking through the volumes of François Le Vaillant’s ‘Histoire naturelle des oiseaux d’Afrique’ from 1799.

Here it is.:

Sicrin from the print of Langlois

Depiction from: ‘François Le Vaillant: Histoire naturelle des oiseaux d’Afrique. A Paris: Chez J. J. Fuchs, Libraire, Rue des Mathurins, Hótel de Cluny. Vol. 2. 1799’ 

(not in copyright)

I must confess, first I had absolutely no idea what this astonishing bird is supposed to have been, it looks like some corvid bird, or a starling, possibly one of the strange starling species from the Philippine Islands, but what about the six porcupine spines in its face?

The bird is said to have been found at the Cape of Good Hope, South Africa, what I very much doubt it has, Monsieur Le Vaillant furthermore places it amongst the Jackdaws.

But let’s now just see what else Monsieur Le Vaillant has to tell us about this bird.:

Le Sicrin est une espèce absolument nouvelle, et dont aucun naturaliste n’a fait mention encore; je fai placé parmi les choucas, parce que ce sont les oiseaux desquels je trouve qu’il se rapproche le plus, pour les formes de son bec, de ses pieds et de son corps. Au reste, si par la suite quelque voyageur nous apprend ses moeurs, que nous ignorons totalement, on lui donnera une autre place, si on juge qu’elle lui convienne mieux. Quant à moi, je le crois un vrai choucas, et cela pour l’avoir comparé attentivement avec tous les oiseaux de ce genre; je trouve même qu’il ressemble tellement au choquart ou choucas des Alpes, que si on lui retranchoit les six crins et la huppe qui le caractérisent si bien, on en feroit absolument le même oiseau; il est aussi de la même taille, mais il m’a paru un peu plus gros de la poitrine: il est vrai que, n’ayant vu cet oiseau qu’empaillé, il pourroit se faire qu’il ne dut sa rotondité quà une plus grande extension de la peau; cependant elle ne ma pas paru excessivement bourrée, puisque la peau n’étoit pas très-tendue. Le bec est absolument semblable aussi à celui du choquart, sinon qu’il est un peu plus pointu et plus épais à sa base. La queue est de même carrément coupée par le bout c’est-à-dire, que toutes ses pennes sont aussi longues les unes que les autres. Les aîles pliées s’étendent aux deux tiers de la longueur de la queue, qui a dix pennes.“ [2]

translation:

The Sicrin is an absolutely new species, and of which no naturalist has yet reported; I did place them among the jackdaws, because they are the birds to which I find it comes closest, for the shapes of its beak, feet and body. For the rest, if afterwards some traveler informs us of more, which we are totally unaware of, we will give it another place, if we judge that it suits it better. As for me, I believe it to be a real jackdaw [M. Le Vaillant apparently was not that good in taxonomy ….], and that for having compared it attentively with all the birds of this kind; I even think that it resembles so much the cough or jackdaw of the Alps, that if we cut off the six horsehair [… actually real horse hair stucked into the bird?] and the crest that characterize it so well, we would make absolutely the same bird; it is also of the same size, but it seemed to me a little bigger of the breast: it is true that, having seen this bird only tempered [?], it could be done that it had its rotundity only to a greater extension of the skin; however it did not seem to me excessively drunk, since the skin was not very tense. The bill is absolutely similar to that of the cough, except that it is a little more pointed and thicker at its base. The tail is likewise cut off by the end, that is to say, that all its feathers are of equal length. The folded wings extend to two-thirds of the length of the tail, which has ten feathers.

and

Cet oiseau est remarquable par les crins ou longues plumes sans barbes qui ornent les côtés de sa tête, (à peu près comme dans l’espèce d’oiseaux de paradis que Buffon a nommée le sifilet), et par une belle huppe flottante qui, se couchant en arrière, ombragela tête. Les pieds sont conformés comme ceux du choquart; le bec est d’un jaune de citron, et prend une teinte d’orange sur son arête supérieure et vers les narines; celles-ci sont couvertes de poils ou plumes déliées, qui se dirigent en avant comme chez tous les oiseaux du genre des corbeaux. Les pieds et les ongles sont noirs.“ [2]

translation:

This bird is remarkable for the hair or long feathers without barbs, which decorate the sides of its head (almost as in the species of bird of paradise that Buffon named the Sifilet [Western Parotia (Parotia sefilata (J. R. Forster))], and by a beautiful floating crest which, lying backward, shades its head. The feet are shaped like those of the cough; the beak is lemon yellow, and has an orange hue on its upper ridge and towards the nostrils; these are covered with loose hairs and feathers, which go forward as in all the birds of the crow kind. The feet and nails are black.

and

Il est plus que probable que ces oiseaux ont la faculté de redresser ces filets, et par conséquent de les resserrer contre le corps dans l’action du vol, dont ils gêneroient les mouvemens s’ils balotoient au gré des vents: je présume du moins cette faculté, d’après la longueur du tuyau qui s’implantoit dans la peau, et qui étoit trop grand pour ne pas faire soupçonner qu’il devoit pénétrer dans un muscle extenseur, propre à le faire mouvoir au gré de l’oiseau: ce qui me le donnoit encore à penser, c’est que dans la partie de la joue où ils entroient, toute la peau étoit plus épaisse et plus dure que par-tout ailleurs, et qu’on y remarquent très-distinctement une cavité profonde oùse logeoit le tuyau du filet que j’avois arraché, comme on le voit sur la métacarpe et le croupion de tous les oiseaux, quand on leur détache une penne soit de l’aîle ou de la queue. Je ne hasarderai point de désigner l’usage dont ces barbes peuvent être à cet oiseau, ni quel but s’est proposé la nature dans cette singulière production, que je regarde, au reste, comme un simple ornement. Combien de fois nos philosophes ne se sontils pas trompés et n’ont-ils pas égaré les autres hommes, lorsqu’ils ont voulu donner raison des causes que la nature avoit sans doute destinées à rester cachées aux foibles humains, d’un côté trop au-dessous de sa puissance pour les concevoir, et d’un autre trop audacieux peut-être pour être initiés, sans danger, dans ses mystères! O nature! il y a longtems, hélas! que les aveugles mortels auroient détruit ton ouvrage, et troublé cette belle harmonie de l’univers s’ils avoient pu te suivre dans ta marche et te deviner un seul instant!“ [2]

translation:

It is more than probable hat these birds have the faculty of straightening these filaments, and consequently of tightening them against the body in the action of the flight, of which they disturb the movements if they struggle with the winds: I presume at least this faculty, according to the length of the pipe which was implanted in the skin, and which was too large not to make us suspect it had to penetrade into an extensor muscle, capable of causing it to move at the whim of the bird: what gave me still to think is, that in the part of the cheek they entered, the whole skin was thicker and more lasting than anywhere else, and we remark very distingly a deep cavitiy where the tube of the net which I had thorn off, as one sees on the metacarpus and the rump of all the birds, when one detaches a quill either of the ellbow or the tail. I will not venture to designate the use of which these beards can to be to this bird, nor what goal has nature proposed itself in this singular production, which I regard, moreover, as a simple ornament. How many times have our philosophers become unaccustomed to themselves, and have they not treated other men when they wished to give reason to the causes which nature had doubtless intended to remain hidden from the eak human beings, on the one hand too much below its power to to conceive them, and another too audacious perhaps to be initiated, without danger, into his mysteries! O nature! Long ago alas! That the blind mortals would have destroyed your work, and disturbed this beautiful harmony of the universe if they could have followed you in your march and guess you one moment!“ [what the ***, was he drunk here?]

By the way I could not find out what ‚Sicrin‘ is supposed to mean.

For about one day I was quite sure that this bird is nothing but a made-up piece, probably a Parotia species, for example the Western Parotia (Parotia sefilata (J. R. Forster)), with the glossy breast-shield feathers and the spatulate vanes of the six ornamental feathers below the eyes having been removed – even before translating and reading all the stuff above.

Western Parotia (Parotia sefilata(J. R. Forster))

Depiction from: ‘Daniel Giraud Elliot: A monograph of the Paradiseidae or birds of paradise. London: printed for the subscibers, by the author 1873’

(public domain)

Well, well, but reading the original ‚description‘ including another, much older depiction, I am quite convinced that this mysterious bird is something completely different …. 

Choucas du Cap de Bonne Espérance; the upper of the two birds

Depiction from: ‘Mathurin-Jacques Brisson: Ornithologie, ou, Méthode contenant la division des oiseaux en ordres, sections, genres, especes & leurs variétés: a laquelle on a joint une description exacte de chaque espece, avec les citations des auteurs qui en ont traité, les noms quils leur ont donnés, ceux que leur ont donnés les différentes nations, & les noms vulgaires. Vol 2. Parisiis: Ad Ripam Augustinorum, Apud Cl. Joannem-Baptistam Bauche, Bibliopolam, ad Insigne S. Genovesae, & S. Joannis in Deserto 1760’

(public domain)

a section of the original ‘description’:

Il est à peu près de la grosseur du précédent. Sa longueur depuis le bout du bec jusqu’à celui de la queue est d’onze pouces quatre lignes, & jusqu’à celui des ongles de huit pouces dix lignes. Son bec depuis sa pointe jusqu’aux coins de la bouche a un pouce six lignes de long; sa queue cinq pouces; son pied douze lignes; & celui du milieu des trois doigts antérieurs, joint avec l’ongle, douze lignes & demie: les latéraux sont un peu plus courts; & celui de derriere est presque aussi long que celui du milieu de ceux de devant. Il a un pied sept pouces trois lignes de vol, & ses aíles, lorsqu’elles sont pliées, s’étendent jusqu’à la moitié de la longueur de la queue. La tête, la gorge & le col sont couverts de plumes d’un noir-verd très – brillant, celles de la partie supérieure du col font très – étroites & beaucoup plus longues que les autres. Elles glissent sur le dos sélon les différens mouvemens de la tête & du col. Les plumes qui retombent sur les narines sont d’un noir de velour. Audessus de ces plumes partent de l’origine du demi-bec supérieur quelques poils noirs, longs de trois pouces & très-fléxibles: & au-dessous tout le long de la bâse du bec, jusque vers les coins de la bouche, sont d’autres poils noirs, beaucoup plus courts & roides comme des soyes. Le dos, le croupion, la poitrine, le ventre, les côtés, les jambes & les couvertures du dessus & du dessous de la queue sont d’un noir de velours changeant en verd brillant. Celles du dessus & du dessous des aîles sont d’un noir-verd éclatant & changeant en violet. Les plumes des aíles sont de la même couleur endessus du côté extérieur feulement, & noires du côté intérieur; & en-dessous elles sont noirâtres. La première des plumes de l’aíle est plus courte de deux pouces sept lignes que la quatrième & la cinquième, qui sont les plus longues de toutes. Les plumes de la queue, qui sont toutes d’égale longueur, sont d’un noir-verd en-dessus & tout-à-fait noirâtres en-dessous. Le bec, les pieds & les ongles sont noirs. On le trouve au Cap de Bonne Esperance, d’où il a été apporté à M. l’Abbé Aubry, qui le conserve dans son cabinet.

translation:

He is about the size of the preceding. Its length from the tip of the beak to that of the tail is eleven inches four lines, & up to that of the nails eight inches ten lines. Its beak from its point to the corners of the mouth is one inch six lines long; his tail five inches; his foot twelve lines; & that of the middle of the three anterior toes, joined with the nail, twelve lines & a half: the lateral ones are a little shorter; & the one behind is almost as long as the one in the middle of the front ones. He has one foot seven inches three flight lines, & his wings, when folded, extend to half the length of the tail. The head, the throat, & the neck are covered with feathers of very brilliant black-green, those of the upper part of the neck are very narrow & much longer than the others. They slide on their backs, according to the different motions of the head & the collar. The feathers that fall on the nostrils are of a black velvet.Above these feathers, from the origin of the upper half-beak, are a few black hairs, three inches long & very flexible; & below all the length of the bill-body, as far as the corners of the mouth, are other black hairs, much shorter & stiff like sores. The back, rump, chest, belly, sides, legs & covers of the top & bottom of the tail are velvet black, shiny green. Those on the top and bottom of the elbows are of a shiny black-green & changing into violet. The feathers of the birds are of the same color, on the outer side, & black on the inner side; & below, they are blackish. The first of the feathers of the ale is shorter by two inches seven lines than the fourth & the fifth, which are the longest of all. The feathers of the tail, which are all of equal length, are of a black-green above & quite blackish below. The beak, the feet & the nails are black. It is found at the Cape of Good Hope from where it was brought to the Abbé Aubry, who keeps it in his cabinet.” [1]

… a Hair-crested Drongo (Dicrurus hottentottus ssp. hottentottus (L.)) originally described in 1766, also as being from the Cape of Good Hope, South Africa, by the way.

Hair-crested Drongo (Dicrurus hottentottus ssp. hottentottus)

Photo: Stanzinnamgail

(under creative commons license (4.0))
http://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0

This bird actually comes from Southeast Asia, where it has a quite wide distribution, doesn’t it fit well with the description? 🙂

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[1] Mathurin-Jacques Brisson: Ornithologie, ou, Méthode contenant la division des oiseaux en ordres, sections, genres, especes & leurs variétés: a laquelle on a joint une description exacte de chaque espece, avec les citations des auteurs qui en ont traité, les noms quils leur ont donnés, ceux que leur ont donnés les différentes nations, & les noms vulgaires. Vol 2. Parisiis: Ad Ripam Augustinorum, Apud Cl. Joannem-Baptistam Bauche, Bibliopolam, ad Insigne S. Genovesae, & S. Joannis in Deserto 1760
[2] François Le Vaillant: Histoire naturelle des oiseaux d’Afrique. A Paris: Chez J. J. Fuchs, Libraire, Rue des Mathurins, Hótel de Cluny. Vol. 2. 1799

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edited: 15.05.2019

… some colorless colorful birds

I have some free days right now, actually I have five days holiday right now!

So I decided to draw a bit … which, of course, hasn’t been that much successful so far … however, here are two pieces that I have at least already sketched, two members of one of the most colorful bird families at all, the tanagers (Thraupidae).

Indigo Flowerpiercer (Diglossa indigotica)
Green-headed Tanager (Tangara seledon)

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edited: 20.03.2019

Neu beschrieben – Cremeaugenbülbül

Cremeaugenbülbül (Pycnonotus pseudosimplex Shakya et al.)

Diese Art wurde gerade erst beschrieben, es handelt sich um eine der vielen kryptischen Arten, die bis dahin übersehen wurden.

Die Art ist offenbar näher mit dem Graustirnbülbül (Pycnonotus cinereifrons (Tweeddale)) von der Insel Palawan, Philippinen verwandt als mit dem Weißaugenbülbül (Pycnonotus simplex Lesson), mit dem er seinen Lebensraum auf der indonesischen Insel Borneo teilt und dem er stark ähnelt. [1]

Cremeaugenbülbül

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Quelle:

[1] Subir B. Shakya, Haw Chuan Lim, Robert G. Moyle, Mustafa Abdul Rahman, Maklarin Lakim, Frederick H. Sheldon: A cryptic new species of bulbul from Borneo. Bulletin of the British Ornithologists’ Club 139(1): 46-55. 2019

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bearbeitet: 18.03.2019

Finch-like non-finches

Here we have the two species of finch-like passeriform birds that had been described at the beginning of this year, Eofringillirostrum boudreauxi and Eofringillirostrum parvulum, both from the Eocene, the first from North America, the second, smaller species from Europe.

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Eofringillirostrum boudreauxi Mayr, Ksepka & Grande

This is the larger of the two known species, reaching about 10 cm in length, it also is the older one, having lived in the Early Eocene about 52 Million years ago in what today is Wyoming, USA.

This is what I call a pre-sketch, or a working sketch, it’s just the very first step in reconstructing a fossil bird, in which this particular species is drawn in a simple side-view, usually smaller than life-size.

Eofringillirostrum parvulum Mayr, Ksepka & Grande

This bird may have reached a length of only about 9 cm, it lived in the Middle Eocene of what today is the State of Hesse in Germany.

I sketched it together with a reconstructed infructescence of Volkeria messelensis Smith, Collinson et al., a plant from the family Cyperaceae that was growing around the Messel lake, and whose seeds may indeed have been eaten by this presumably seed-eating bird.

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edited: 05-03.2019

Kischinskinia scandens Volkova & Zelkov

This species was described in 2018 based on a distal tarsometatarsal fragment and a distal fragment of a right tibiotarsus from the uppermost Early Miocene sediments of the Tagay locality on the island of Olkhon in Lake Baikal in Siberia, Russia.

The single known fragment is most similar to the corresponding bone of the recent Wallcreeper (Tichodromia muraria (L.)), yet still differs sufficiently enough to justify its placement into a distinct, new genus.

The bird reached the size of a recent Wallcreeper and, like that species, had the ability to climb vertical surfaces. [1]

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References:

[1] N. V. Volkova; N. V. Zelenkov: A scansorial passerine bird (Passeriformes, Certhioidea) from the uppermost Lower Miocene of eastern Siberia. Paleontological Journal 52(1): 53-60. 2018

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edited: 25.02.2019

Certhiops rummeli Manegold

Diese Art wurde 2008 beschrieben, so weit ich weiß anhand eines einzigen Knochens, eines vollständig erhaltenen rechten Tarsometatarsus, der immerhin der Überfamilie Certhioidea zugeordnet werden kann, nicht aber einer der rezenten Formen dieser Gruppe (Baumläufer, Mückenfänger, Zaunkönige) 

Meiner Meinung nach ähnelt der einzige bekannte Knochen jedoch am ehesten dem entsrechenden Knochen eines Kleibers.

Der Vogel wird eine Gesamtgröße von etwa 15 cm erreicht haben, war also größer als die meisten Baumläufer und kleiner als ein durchschnittlicher Kleiber.

Es handelt sich hierbei tatsächlich um den (bis jetzt) ältesten bekannten echten Singvogel der in Europa gefunden wurde.  

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Referenzen:  

[1] Albrecht Manegold: Earliest fossil record of the Certhioidea (treecreepers and allies) from the Early Miocene of Germany. Journal of Ornithology 149(2): 223-228. 2008  

Rekonstruktion; die Art erinnerte wohl am ehesten an einen Baumläufer/Kleiber-Mix

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bearbeitet: 25.02.2019

Pumiliornis tessellatus Mayr

Pumiliornis means as much as “dwarf bird”, and with that, all has been said.

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No, not so fast ….

The genus/species was described in 1999 and is, to my knowledge, so far known from three skeletal finds, of which one even contains the remains of its last meal, namely pollen.

All in all, Pumiliornis tessellatus resembled today’s sunbirds (Nectariniidae) or the sunbird-asitys (Eurylaimidae) in being very small and having an elongated beak. Its beak, however, was quite unlike those of the members of the beforementioned two families, it resembled the beak of a plover (Charadriidae), especially its narial opening (nose hole), which was rather slit-like and not round.

Pumiliornis was apparently a flower-visitor that fed on nectar and pollen (as is known from the content of the gut of one specimen), however, it may not have been specialized to that diet and may also have taken insects and other small invertebrates.

The bird was small, very small, in my reconstruction it reaches a length of only 7,5 cm, this size, however, is of course depending on the length of its tail feathers, which unfortunately are not preserved in any of the known specimens. I’ve reconstructed the bird with a rather short tail, which may some day turn out to be completely wrong, who knows.

The feet corresponded to the typical scheme of recent passerine birds, i.e. they have three toes pointed forward and one towards the back. However, the feet appear to have been facultative or semi-zygodactyl, which in turn means, in simple terms, the first toe usually pointed forwards, but could be held backward when needed.

***

The genus/species cannot be assigned to any living bird family, not even an order, but is now known to belong to the extended Passeriformes-orbit, which in addition to the passerine birds also includes the falcons (Falconiformes) and the parrots (Psittaciformes). In fact it is now known to have been a member of the extinct family Psittacopedidae, that apparently also contains other unusual genera like MorsoravisPsittacopes and the recently described, very interesting Eofringillirostrum and probably others too.

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Finally, it should be mentioned that this bird was not a dwarf spoonbill, as claimed by a certain person.   😉

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References:

[1] Gerald Mayr: Pumiliornis tessellatus n. gen. n. sp., a new enigmatic bird from the Middle Eocene of Grube Messel (Hessen, Germany). Courier Forschungsinstitut Senckenberg. 216: 75-83. 1999
[2] Daniel T. Ksepka; Lance Grande; Gerald Mayr: Oldest finch-beaked birds reveal parallel ecological radiations in the earliest evolution of Passerines. Current Biology 29: 1-7. 2019

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edited: 08.02.2019

Bruner’s Rail

Bruner’s Rail (Cacroenis inornatus Bruner) is a very enigmatic species of rail supposed to have been endemic to the Tuamotu Archipelago, whose name repeatedly appears in listings of extinct birds and other publications. [4]  

***  

Yet, this species has never existed, but see for yourself.:  

The name first appears in the “Field guide to the birds of French Polynesia” from 1972, obviously the first book about the birds of French Polynesia, and full of errors, some of them bad, others worst. [3]  

The story begins right with the discovery of the Cocos Finch in 1843.: [1][2]  

This bird, which is in all probability a female, is from Bow Island, and is, I believe, the only insessorial form that has been brought from thence. Only a single example was procured, and its principal interest consists in its forming an additional species of a small group of birds inhabiting the Galapagos, to which islands they had hitherto appeared to be peculiar. … 
Bow Island has truly little to boast of in its ornithology, since the only birds seen by us during a residence of six weeks at this Atol coral island were doves, the above new species of Cactornis, plover, a few black and white tern which appear attached to these situations, and herons; and none of these were at all numerous. The Cactornis inornatus was usually noticed about the lowly bushes of Petesia carnea, the succulent fruit of which most probably constitutes its chief food.
”  

***  

Bow- or La Harpe Island, both are old names for the Hao atoll in the middle of the Tuamotu Archipelago, French Polynesia, and the plant mentioned in the text, Petesia carnea, is now known as Psychotria carnea (G. Forst.) A. C. Sm., a species that is native to Fiji and Tonga, and that has never existed in the Tuamotu Archipelago.  

***  

The bird is mentioned in the “Field guide to the birds of French Polynesia” [as Cacroenis inornatus] as being confusing and obscure but also as being small, speckled and generally brownish in appearance; it appears in a checklist at the end of the book [this time as Cactornis inornatus] as having been introduced to the Archipelago, which is complete bullsh**!  

***  

The Cocos Finch is now named as Pinaroloxias inornata (Gould), however, how this finch-like tanager finally ended up as a extinct rail species is still not known to me.  

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[1] John Gould: On nine new birds collected during the voyage of H.M.S. Sulphur. Proceedings of the Zoological Society of London 11. 103-107. 1843 
[2] John Edward Gray; John Gould; John Richardson; Richard Brinsley Hinds and others: The zoology of the voyage of H.M.S. Sulphur: under the command of Captain Sir Edward Belcher, during the years 1836-42. London: Smith, Elder 1843-1846 
[3] Phillip L. Bruner; O. G. Dykes: Field guide to the birds of French Polynesia. Bishop Museum Press 1972 
[4] Greg Sherley; Rod Hay: Review of avifauna conservation needs in Polynesia. Bird Conservation Priorities and a Draft Avifauna Conservation Strategy for the Pacific Islands Region 10-17. 1999  

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Cocos Finch (Pinaroloxias inornata), female  

Depiction from: ‚John Edward Gray; John Gould; John Richardson; Richard Brinsley Hinds and others: The zoology of the voyage of H.M.S. Sulphur: under the command of Captain Sir Edward Belcher, during the years 1836-42

(public domain) 

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edited: 26.09.2018

Psittacopes lepidus Mayr & Daniels

When this tiny creature was first described it was thought to represent some parent form of the parrot order, however, it later [1] was reinvestigated and is now placed near the Passeriformes … near them, not among or in between them!  

My reconstruction is life sized, the bird here is nearly 12 cm long, the feathers, however, are not known, so are completely speculative!  

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References:

[1] Gerald Mayr: A reassessment of Eocene parrotlike fossils indicates a previously undetected radiation of zygodactyl stem group representatives of passerines (Passeriformes). Zoologica Scripta 44(6): 587–602. 2015  

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edited: 17.09.2018

Irenidae – cryptic species

The excitingly beautiful Fairy-Bluebirds are officially a small family of only two species, the Philippine Fairy-Bluebird (Irena cyanogastra) and the Asian Fairy-Bluebird (Irena puella), both including a number of subspecies.  

***  

Following a study from 2012 [1], however, there appear to exist eight species.:  

Andaman Fairy-Bluebird (Irena andamanica Abdulali) (formerly Irena puella ssp. andamanica Abdulali)  

Indonesian Fairy-Bluebird (Irena crinigera Sharpe) (formerly Irena puella ssp. crinigera Sharpe)  

Philippine Fairy-Bluebird (Irena cyanogstra Vigors) (formerly Irena cyanogastra ssp. cyanogastra Vigors)  

Ella’s Philippine Fairy-Bluebird (Irena ellae Steere) (formerly Irena cyanogastra ssp. ellae Steere)  

Hoogstral’s Philippine Fairy-Bluebird (Irena hoogstraali Rand) (formerly Irena cyanogastra ssp. hoogstraaliRand)  

Black-shouldered Philippine Fairy-Bluebird (Irena melanochlamys Sharpe) (formerly Irena cyanogastra ssp. melanochlamys Sharpe; but – was not included in this study!)  

Asian Fairy-Bluebird (Irena puella (Latham)), including three subspecies:  Irena puella ssp. malayensis F. Moore Irena puella ssp. puella (Latham) Irena puella ssp. turcosa Walden  

Palawan Fairy-Bluebird (Irena tweeddalei Sharpe) (formerly Irena puella ssp. tweeddalei Sharpe)  

***  

It is very interesting that most of these ‘new’ species were originally described as distinct species.  

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Palawan Fairy-Bluebird (Irena tweeddalei); above, and Black-shouldered Philippine fairy-Bluebird (Irena melanochlamys); below  

Depiction from: ‘R. Bowdler Sharpe: On the birds collected by Professor J. B. Steere in the Philippine Archipelago. Transactions of the Linnean Society of London 2(6): 307-355. 1877’  

(public domain)  

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update:

The Palawan Fairy-Bluebird is now officially considered a full species and is included as such in the HBW Checklist of 2016. [2]  

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References:  

[1] Maria Moltesen; Martin Irestedt; Jon Fjeldså, Per G. P. Ericson, Knud A. Jønsson: Molecular phylogeny of Chloropsidae and Irenidae – Cryptic species and biogeography. Molecular Phylogenetics and Evolution 65: 903-914. 2012 
[2] Illustrated Checklist of the Birds of the World. Lynx Edicions; Ill edition Vol. 1 & 2. 2014/2017  

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edited: 17.09.2018

04.05.2018

Kauai-Elepaio (Chasiempis sclateri)

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Die Elepaios, bis vor kurzem als eine Art mit fünf Unterarten betrachtet, sind auf den Hawai’i-Inseln endemisch verbreitet, wo sie aber auf die Inseln Hawai’i, Kaua’i und O’ahu beschränkt sind.

Die Vögel erreichen eine Größe von etwa 14 cm.

Die Elepaios kommen nicht auf den Inseln vor die vormals Maui Nui formten, Kaho’olawe, Lana’i, Maui und Moloka’i, ein Verbreitungsmuster, das im biogeografischen Sinn recht unlogisch ist.

Es gibt jedoch mindestens einen zeitgenössischen Bericht, der darauf hindeutet, dass dies nicht immer so gewesen ist.:

It seems worth while recording that an old native who accompanied me on my Moanui trip said that he had heard from his father “that a long time ago there was on Molokai a small brown bird that ran on the ground but could not fly,” but that they had all been dead for a long time. He gave its name as Moho (Pennula). He also said that his father had told him of the Elepaio (Chasiempis) being on Molokai in the olden time. Mr. Theodore Meyer substantiated this report by saying that when he was a boy it was generally known to the old natives that both the Moho and Elepaio had been plentiful, but that they had long ago died out.

Übersetzung:

Es scheint lohnend zu erwähnen, dass ein alter Einheimischer, der mich auf meinem Moanui-Trip begleitete sagte, dass er von seinem Vater hörte, “dass vor langer Zeit auf Molokai ein kleiner brauner Vogel lebte, der am Boden rannte aber nicht fliegen konnte”, aber dass sie alle längst tot seien. Er nannte ihn Moho (Pennula). Er sagte auch, dass sein Vater ihm erzählte, dass es den Elepaio (Chasiempis) in alten Zeiten auf Molokai gab. Mr. Theodore Meyer bestätigte diesen Bericht indem er sagte, als er ein Junge war, wussten die alten Einheimischen sehr wohl vom Moho und vom Elepaio, dass sie aber vor langer Zeit ausgestorben sind.

[W. A. Bryan: Some Birds of Molokai. Bishop Museum Occasional Papers 4(2): 43-86. 1908

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Das Vorkommen lokaler Elepaio-Formen auf diesen Inseln muss trotz oben aufgeführtem zeitgenössischen Bericht immer noch als hypothetisch gelten, da die archäologischen Fundstätten auf diesen Inseln, trotz der vielen dort gefundenen Knochen kleiner passeriner Vögel nie Reste von Elepaios hervorbrachten.

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Die heutigen Elepaios werden als drei Arten betrachtet, eine auf der Insel Hawai’i, eine auf Kaua’i, eine auf O’ahu.

Kona-Elepaio (Chasiempis sandwichensis [f. sandwichensis]) [oberer Vogel]; zusammen mit Oahu-Elepaio (Chasiempis ibidis)

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Die Art der Insel Hawai’i wiederum umfasst drei geografisch voneinander getrennte und verschieden gefärbte Formen, die vormals als eigenständige Unterarten betrachtet wurden, heute aber als Farbmorphen gelten, die in ihrer Färbung an ihren jeweiligen Lebensraum angepasst sind (… dunkler in feuchteren Regionen, heller in trockeneren …). Eine dieser drei Formen jedoch unterscheidet sich genetisch bereits so weit von den beiden anderen, dass man von einer sich entwickelnden neuen Unterart sprechen könnte.

Mauna Kea-Elepaio (Chasiempis sandwichensis [f. bryani])

alle Darstellungen aus: ‘Walter Rothschild: The Avifauna of Laysan and the neighbouring islands with a complete history to date of the birds of the Hawaiian possession. 1893-1900’

(in public domain)

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Die Elepaios gehören zu den Monarchschnäppern (Monarchidae), im Gegensatz zu nahezu sämtlichen anderen endemischen Vogelformen der Hawai’i-Inseln stammt der Urahn der Elepaios also nicht aus Nordamerika sondern aus Australasien.

Außerdem haben es die Elepaios geschafft, sich den veränderten Umweltbedingungen anzupassen, die die Inbesitznahme der Inseln durch den Menschen mit sich brachten, vor allem scheinen die Vögel gegen eingeschleppte Vogelkrankheiten immun geworden zu sein.

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geändert 04.05.2018

Hawaiian bird names

I thought it would be a good idea to create a list (I loce to do lists) of all known Hawaiian drepanidine finches, and to assign vernacular names to all of them, but Hawaiian ones!

I have only translated ‚my‘ names but not those that are already in use.

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Aidemedia chascax – Nuku pololei [Straight-billed] 
Aidemedia lutetiae – Nuku pololei [Straight-billed] 
Aidemedia zanclops – Nuku pahi kakiwi [Sickle-billed]  

Chloridops kona – Manoa ma’oma’o, Ma’oma’o-‘ai-naio [Thick-and-green, Green feeds on Naio] 
Chloridops regiskongi – Nuku pa‘a [Strong-billed] 
Chloridops wahi – Nuku palupalu [Weak-billed]  

Ciridops anna – ‘Ula’-ai-hawane, Waaihawane 
Ciridops tenax – ‘Ula-me-‘ele’ele [Red-and-black]  

Drepanis coccinea – ‘I’iwi, ‘I’iwi polena, ‘I’iwi popolo 
Drepanis funerea – Hoa, Mamo, ‘O’o nuku-mu , ‘O’o-nuku-umu 
Drepanis pacifica – Hoha, Hoho, Mamo  

Dysmorodrepanis munroi – ‘O’u nuku hakahaka [Gap-billed Ou]  

Hemignathus affinis – Nuku pu‘u 
Hemignathus ellisianus – ‘Akialoa, Kipi
Hemignathus flavus – ‘Amakihi 
Hemignathus hanapepe – Nuku pu‘u 
Hemignathus kauaiensis – ‘A’alawi, ‘Alawi, ‘Amakihi, ‘Amakihi ‘awa’awa, Kihi, Kihikihi 
Hemignathus lanaiensis – ‘Akialoa 
Hemignathus lucidus – Nuku pu‘u 
Hemignathus munroi – ‘Akiapola’au 
Hemignathus obscurus – ‘Akialoa, ‘Akihi-a-loa, ‘Akihi-loa 
Hemignathus stejnegeri – ‘Akialoa 
Hemignathus upupirostris – ‘Akihi-‘ai-‘ili la’au [Akihi feeds on tree bark] 
Hemignathus virens ssp. virens – ‘Amakihi 
Hemignathus virens ssp. wilsoni – ‘Amakihi 
Hemignathus vorpalis – Nuku ihe [Spear-billed]  

Himatione freethi – ‘Apapane mai Kauo [Apapane from Laysan] 
Himatione sanguinea – ‘Akakani, ‘Akapane, ‘Apapane  

Loxioides bailleui – Palila 
Loxioides kikuchi – Palila loa [Large Palila]  

Loxops caeruleirostris – ‘Akeke’e, ‘O’u-holowai 
Loxops coccineus – ‘Akakane, ‘Akepa, ‘Akepeuie 
Loxops ochraceus – ‘Akakane, ‘Akepa, ‘Akepeuie 
Loxops wolstenholmei – ‘Akakane, ‘Akepa, ‘Akepeuie  

Magumma parva – ‘Alawi, ‘Anauani’i, ‘Anianiau  

Manucerthia mana – ‘Alawi  

Melamprosops phaeosoma – Po’o-uli  

Oreomystis bairdi – ‘Akikeke, ‘Akikihi, ‘Akikiki  

Orthiospiza howarthi – Manu kuahiwi, Manu mauka [Highland bird, Bird from the mountains]  

Palmeria dolei – ‘Akohekohe  

Paroreomyza flammea
 – Kakawahie 
Paroreomyza maculata – ‘Alauahio, ‘Alauwahio 
Paroreomyza montana ssp. montana – ‘Alauahio, ‘Alauwahio 
Paroreomyza montana ssp. newtoni – ‘Alauahio, ‘Alauwahio  

Pseudonestor xanthophrys – Kiwikiu  

Psittirostra psittacea – ‘O‘u  

Rhodacanthis flaviceps – Po’o lena [Yellow-headed] 
Rhodacanthis forfex – ?
Rhodacanthis litotes – ?
Rhodacanthis palmeri – Hopue, Po’o ‘alani [Orange-headed]  

Telespiza cantans – Lele-i-honua, Melemele-‘ai-hua, Palila mai Kauo [Jumps on the ground, Yellow eats eggs, Palila from Laysan] 
Telespiza persecutrix – Palila kahakai [Beach Palila] 
Telespiza ultimaPalila mai Moku Manu [Palila from Nihoa] 
Telespiza ypsilonPalila iki, Palila kahakai [Small Palila, Beach Palila]  

Vangulifer mirandus – Hopu mea kolo, Nuku kumumu [Catches insects, Blunt-billed] 
Vangulifer neophasis – Hopu mea kolo, Nuku kumumu [Catches insects, Blunt-billed]  

Viridonia sagittirostris – Nuku pua [Arrowbill]  

Xestospiza conica – Nuku pu‘u [Cone-billed] 
Xestospiza fastigialis – ?

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edited: 17.04.2018

Skizze – Pfeilschnabel (Viridonia sagittirostris)

… endlich mal wieder etwas Zeit zum Zeichnen ….

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Aloha!

Darf ich vorstellen: ein Pfeilschnabel (Viridonia sagittirostris Rothschild) auch bekannt als Einsiedlerkleidervogel oder Großer Amakihi; ein Fink, ja, tatsächlich ein Fink, von der größten der Hawai’i-Inseln, Hawai’i selbst, und natürlich, wie es sich für einen ‚ordentlichen‘ hawaiianischen Vogel gehört, absolut und komplett ausgestorben.

Mahalo nui loa, a hui hou kakou! 

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bearbeitet: 16.04.2018

Morsoravis sedilis Bertelli, Lindow, Dyke & Chiappe

This bird was described in 2010, it was then thought to be somehow related to the Charadriiformes respectively to the Charadriiformes “orbit”, later it was assumed to belong in some kind of relationship with other likewise “well-known” birds like Eocuculus cherpinae (Chandler), or Pumiliornis tessellatus Mayr.

The reconstruction shows a tiny bird, some 12 cm long, with a sharp-pointed beak and a quite long neck, such a bird would have needed long tail feathers to stabilize its body – so I just gave it a long tail, cause the feathers are not preserved in the Fur Formation birds.

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So here is how all begins, some cut-out bone drawings put together, lines made with a pencil etc..:

some puzzling

The final result is a quite life-like bird, maybe I got enough time to make a real painting, with colors and so on ….:

not charadriform-alike at all

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References:

[1] Sara Bertelli; Bent K. Lindow; Gareth J. Dyke; Luis M. Chiappe: A well-preserved ‘charadriform-like’ fossil bird from the Early Eocene Fur Formation of Denmark. Paleontology 53(3): 507-531. 2010
[2] Gerald Mayr: On the osteology and phylogenetic affinitis of Morsoravis sedilis (Aves) from the early Eocene Fur Formation of Denmark. Bulletin of the Geological Society of Denmark 59: 23-35. 2011

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edited: 22.01.2018

Eleven steps to draw a bird

Hi there!

It’s coffee/tea time, whatever you prefer … and it’s dark outside, and thus it’s dark inside too.  

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I have decided to make another >step by step<, or >how to do<, or whatever you may call it series, of how I draw a bird, this time it is another extinct one, yet only known from two of its bones, so the coloration is just imagined.  

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1: a sketch is made

2: the sketch is fixed with the pencil 

3: the sketch is finished, the surroundings are included

4: the rubber color is put on the bird

5: the rubber color has dried, the background is created with water color and a sponge

6: the background has dried, the rubber color is rubbed away

7: the actual coloring begins, I use my loved watercolor pencils

8/9: the watercolor is blurred with a brush and with water

10: the water has dried, the details are now worked out using the watercolor pencils again

11: the most important step, probably; the last details are worked out with a pencil, and the white dot is placed inside the eye 

The end result is a drawing of a Cuban Tapaculo (Scytalopus sp.)  

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References:

[1] Storrs L. Olson; Evgeny N. Kurochkin: Fossil evidence of a tapaculo in the Quaternary of Cuba (Aves: Passeriformes: Scytalopodidae). Proceedings of the Biological Society of Washington 100(2): 353-357. 1987

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edited: 09.11.2017

Ein subosciner Vogel aus Frankreich

Ich habe bereits über das europäische Oligozän und seine Vögel mit brüchigen Gliedmaßen gesprochen.  

Hier ist ein weiterer Vogel mit solchen spröden Gliedmaßen aus dem frühen Oligozän Europas, dieser hier hat seine Flügel verloren, oder zumindest einen Flügel, buchstäblich … er ist anhand von Teilen des rechten Flügels bekannt.   

Die interessanteste Tatsache in diesem Fall ist, dass der Vogel zu einer Gruppe von Vögeln gehörte, die Teil der Passeriformes sind, aber keine Singvögel sind. Diese Vögel werden Suboscine genannt.  

Vertreter dieser Gruppe sind mit einigen wenigen Arten auf allen Kontinenten zu finden, und besonders viele leben in Südamerika – in Europa gibt es sie jedoch heute nicht mehr. 

Der Vogel scheint von ähnlicher Größe gewesen zu sein wie die beiden Jala-Arten (Neodrepanis spp.), die heute auf der Insel Madagaskar leben (… das sind übrigens auch suboscine Vögel).

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Ich habe diese kleine Zeichnung dieser namenlosen Kreatur mit einer Neodrepanis sp. im Kopf angefertigt, aber ohne spezielle Merkmale wie den verlängerten Nektarfresserschnabel.

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Quelle:

[1] Gerald Mayr; Albrecht Manegold: A Small Suboscine-like Passeriform Bird from the Early Oligocene of France / Una Pequeña Ave Paseriforme Tipo Suboscine del Oligoceno Temprano de Francia. The Condor 108(3): 717-720. 2006

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bearbeitet: 19.07.2017

Kui-Schlüpfer – Kuiornis indicator Worthy et al.

Neuseeland während des unteren Miozän (etwa vor 19 bis 16 Millionen Jahren): ein winziger Kui-Schlüpfer sitzt auf einem blühenden Fuchsienzweig.

Der Kui-Schlüpfer ist der älteste bekannte Vertreter der Neuseelandschlüpfer (Acanthisittidae), einer Vogelfamilie die nur aus Neuseeland bekannt ist. Der Vogel hatte etwa die selben Maße wie der heute lebende Grünstummelschwanz (Acanthisitta chloris (Sparrmann)), einer der einzigen beiden überlebenden Arten dieser Familie; es war also tatsächlich ein winziges Vögelchen.

Die Blüten gehören zu einer miozänen Fuchsienart (Fuchsia antiqua D. E. Lee, Conran, Bannister, U. Kaulfuss & Mildenh.), ihrerseits die älteste bekannte Art ihrer Gattung. Ich wollte sie als baumartige Spezies rekonstruieren, ein bißchen wie die heute in Neuseeland lebende Baumfuchsie (Fuchsia excorticata (J. R. Forst. & G. Forst.) L. f.).

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Quellen:

[1] Trevor H. Worthy; Suzanne J. Hand; Jacqueline M. T. Nguyen; Alan J. D. Tennyson; Jennifer P. Worthy; R. Paul Scofield; Walter E. Boles; Michael Archer: Biogeographical and Phylogenetic Implications of an Early Miocene Wren (Aves: Passeriformes: Acanthisittidae) from New Zealand. Journal of Vertebrate Paleontology 30(2): 479-498. 2010 
[2] Daphne E. Lee; John G. Conran; Jennifer M. Bannister; Uwe Kaulfuss; Dallas C. Mildenhall: A fossil Fuchsia (Onagraceae) flower and an anther mass with in situ pollen from the early Miocene of New Zealand. American Journal of Botany 100(10): 2052-2065. 2013

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bearbeitet: 08.01.2017

Darwin’s Finches or Galápagos Finches

Here is an updated species list, following “Aves – A Taxonomy in Flux”.:

Beck’s Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. becki)
Santa Fe Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. bifasciata)
Espanola Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. cinerascens)
Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. fusca)
San Cristobal Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. luteola)
Genovesa Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. mentalis)
Ridgway’s Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. ridgwayi)

Green Warbler Finch (Certhidea olivacea)

Sharp-beaked Ground-Finch (Geospiza acutirostris)

Large Cactus-Finch (Geospiza conirostris ssp. conirostris)
Darwin’s Large Cactus-Finch (Geospiza conirostris ssp. darwini)

Sharpe’s Ground-Finch (Geospiza difficilis)

Medium Ground-Finch (Geospiza fortis)

Small Ground-Finch (Geospiza fuliginosa)

Mangrove Finch (Geospiza heliobates)

Large Ground-Finch (Geospiza magnirostris)

Woodpecker Finch (Geospiza pallidus ssp. pallidus)
Fernandina Woodpecker Finch (Geospiza pallidus ssp. productus)
San Cristobal Woodpecker Finch (Geospiza pallidus ssp. striatipectus)

Small Tree-Finch (Geospiza parvulus ssp. parvulus)
Salvin’s Small Tree-Finch (Geospiza parvulus ssp. salvini)

Genovesa Cactus-Finch (Geospiza propinqua)

Fernandina Large Tree-Finch (Geospiza psittacula ssp. affinis)
Pinta Large Tree-Finch (Geospiza psittacula ssp. habeli)
Large Tree-Finch (Geospiza psittacula ssp. psittacula)

Medium Tree-Finch (Geospiza pauper)

Vampire Finch (Geospiza septentrionalis)

Pinta Cactus-Finch (Geospiza scandens ssp. abingdoni)
Common Cactus-Finch (Geospiza scandens ssp. intermedia)
Rothschild’s Cactus-Finch (Geospiza scandens ssp. rothschildi)
San Salvador Cactus-Finch (Geospiza scandens ssp. scandens)

Vegetarian Finch (Platyspiza crassirostris)

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As before, I decided to arrange the names simply in alphabetical order, and to exclude the species’ authors (and the Cocos Island Finch (Pinaroloxias inornata (Gould)), which is one of the Darwin’s Finches but does not inhabit the Galápagos Islands).

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References:

[1] Heather L. Farrington; Lucinda P. Lawson; Courtney M. Clark; Kenneth Petren: The evolutionary history of Darwin’s finches: Speciation, gene flow, and introgression in a fragmented landscape. Evolution 68(10): 2932-2944. 2014
[2] Sangeet Lamichhaney; Jonas Berglund; Markus Sällman Almén; Khurram Maqbool; Manfred Grabherr; Alvaro Martinez-Barrio; Marta Promerová; Carl-Johan Rubin; Chao Wang; Neda Zamani; B. Rosemary Grant; Peter R. Grant; Matthew T. Webster; Leif Andersson: Evolution of Darwin’s finches and their beaks revealed by genome sequencing. Nature 518: 371-375. 2015
[3] http://jboyd.net/Taxo/taxo1.html

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edited: 03.12.2016

Darwin’s Finches or Galápagos Finches

… having criticized the “A Guide to the Birds of the Galápagos Islands” for not naming the numerous subspecies of the finches, I will now add here a list of all these subspecies, I have named them, to the best of my knowledge, with common names as well.:

Mangrove Finch (Camarhynchus heliobates)

Woodpecker Finch (Camarhynchus pallidus ssp. pallidus)
Fernandina Woodpecker Finch (Camarhynchus pallidus ssp. productus)
San Cristobal Woodpecker Finch (Camarhynchus pallidus ssp. striatipectus)

Small Tree-Finch (Camarhynchus parvulus ssp. parvulus)
Salvin’s Small Tree-Finch (Camarhynchus parvulus ssp. salvini)

Fernandina Large Tree-Finch (Camarhynchus psittacula ssp. affinis)
Pinta Large Tree-Finch (Camarhynchus psittacula ssp. habeli)
Large Tree-Finch (Camarhynchus psittacula ssp. psittacula)

Medium Tree-Finch (Camarhynchus pauper)

Beck’s Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. becki)
Santa Fe Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. bifasciata)
Espanola Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. cinerascens)
Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. fusca)
San Cristobal Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. luteola)
Genovesa Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. mentalis)
Ridgway’s Gray Warbler Finch (Certhidea fusca ssp. ridgwayi)

Green Warbler Finch (Certhidea olivacea)

Large Cactus-Finch (Geospiza conirostris ssp. conirostris)
Darwin’s Large Cactus-Finch (Geospiza conirostris ssp. darwini)
Genovesa Large Cactus-Finch (Geospiza conirostris ssp. propinqua)

Fernandina Sharp-beaked Ground-Finch (Geospiza difficilis ssp. debilirostris)
Sharp-beaked Ground-Finch (Geospiza difficilis ssp. difficilis)
Vampire Ground-Finch (Geospiza difficilis ssp. septentrionalis)

Medium Ground-Finch (Geospiza fortis)

Small Ground-Finch (Geospiza fuliginosa)

Large Ground-Finch (Geospiza magnirostris)

Pinta Cactus-Finch (Geospiza scandens ssp. abingdoni)
Common Cactus-Finch (Geospiza scandens ssp. intermedia)
Rothschild’s Cactus-Finch (Geospiza scandens ssp. rothschildi)
San Salvador Cactus-Finch (Geospiza scandens ssp. scandens)

Vegetarian Finch (Platyspiza crassirostris)

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Some of these subspecies may now warrant species status (for example the Vampire Finch or Vampire Ground-Finch), however, I’m not yet fully into that matter … did I mention before that it appears to be quite difficult to get good information about these birds?

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… hm, maybe I was a bit too excessive with the tags ….   😛

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edited: 02.12.2016